Bürgermeister Karlheinz Budnik (3. v.l.) übergibt mit Organisatorin Sandra Henkens (links) jeweils eine Spende an Peter Wasel (4. v.l.) und Andreas Stumpe (5. v.l.) (Bild: Karlheinz Budnik )

20 Jahre „Eschawecka” Weihnachtsstandl – Erlös für soziale Einrichtungen gespendet

Seit nunmehr 20 Jahren gehört das „Eschawecka” Weihnachtsstandl zur festen Tradition in der Adventszeit in Windischeschenbach. Mit Ausnahme der Corona-Zeit wurden alljährlich am Rathaus Bratwürste und Glühwein angeboten – stets mit dem Ziel, den Erlös einem guten Zweck zukommen zu lassen. An den insgesamt zehn Öffnungstagen im vergangenem Advent beteiligten sich 14 Gruppen und Verbände am Betrieb des Standls. Dabei wurden rund 320 Liter Glühwein ausgeschenkt und 98 Kilogramm Bratwürste verkauft. Der erwirtschaftete Erlös wurde erneut vollständig für soziale Zwecke gespendet. Die Wahl fiel in diesem Jahr auf zwei Einrichtungen in Windischeschenbach: das Haus St. Elisabeth sowie die Wohngruppe St. Benedikt. Im Rahmen einer kurzen Feierstunde bedankte sich Bürgermeister Karlheinz Budnik (3. v. l.) bei den engagierten Vereinen und Verbänden für ihren langjährigen Einsatz. In Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern der Standlbetreiber und Organisatorin Sandra Henkens (links) übergab er jeweils eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an Herrn Peter Wasel (4. v. l.) vom Haus St. Elisabeth sowie an Herrn Andreas Stumpe (5. v.l.) von der Wohngemeinschaft St. Benedikt. Beide Empfänger bedankten sich sehr herzlich für die großzügige Unterstützung und betonten die Bedeutung solcher Spenden für ihre tägliche Arbeit. Das „Eschawecka” Weihnachtsstandl zeigt damit einmal mehr, wie gelebtes Ehrenamt und starkes Gemeinschaftsgefühl vor Ort nachhaltig Gutes bewirken können.
Bürgermeister Karlheinz Budnik und die Soldaten der 2./PzArtBtl 131 aus Weiden bei den Gedenkfeierlichkeiten in Neuhaus (Bild: Karlheinz Budnik)

Frieden im Fokus: Würdiges Gedenken in Windischeschenbach, Neuhaus und Bernstein

Am Volkstrauertag fanden in Windischeschenbach, Neuhaus und Bernstein würdige Gedenkfeiern für die Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Terror statt. Viele Bürgerinnen und Bürger nahmen daran teil und setzten gemeinsam ein Zeichen des Erinnerns und der Verantwortung. Bürgermeister Karlheinz Budnik erinnerte in seiner Ansprache daran, dass Frieden, Freiheit und Demokratie niemals selbstverständlich seien. Es sei Aufgabe aller Generationen, die Erfahrungen der Vergangenheit wachzuhalten, den Wert des Friedens zu schützen und aktiv an einem respektvollen und solidarischen Miteinander mitzuwirken. Die Soldaten der Pateneinheit der Stadt, der 2./PzArtBtl 131, stellten unter der Führung von Major Christian Knorn an allen drei Orten eine würdige Ehrenwache. Dieses Mal wurde in Neuhaus ein von der Bundeswehr finanzierter Kranz niedergelegt, der sichtbar ausdrückte, dass die Erinnerung an die Opfer auch heute noch fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert ist. Ein besonders eindrucksvoller Moment war der Beitrag der Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Grund- und Mittelschule Windischeschenbach. Mit eigenen Texten, Gedanken und der eindringlichen Botschaft „Wir wollen Frieden!” machten sie deutlich, dass die Sehnsucht nach einer friedlichen Zukunft weit über Generationen hinweg Bestand hat. Pfarrer Hubert Bartel griff dieses Signal auf und betonte, dass Frieden bei jedem Einzelnen beginne – im Alltag, in Worten, im Umgang miteinander und im bewussten Verzicht auf Ausgrenzung. Musikalisch umrahmten die Stadtkapelle Windischeschenbach, die Blaskapelle Neuhauser Boum sowie der Männergesangverein Harmonie die Gedenkfeierlichkeiten auf sehr einfühlsame Weise. Den traditionellen Ehrensalut übernahmen die Böllerschützengruppe der Feuerschützengesellschaft sowie Reinhard Fröhlich, wodurch ein würdevoller und emotionaler Abschluss geschaffen wurde.
Ehrengäste und geehrte Mitglieder der Feuerwehren (Bild: Matthias Höning)

Ehrenabend der Stadt Windischeschenbach: Dank und Auszeichnungen für langjährige Feuerwehrmitglieder

Im Gasthof „Weißer Schwan” fand der alljährliche Ehrenabend der Stadt Windischeschenbach statt. Dabei wurden langjährig aktive Mitglieder der Feuerwehren Windischeschenbach, Neuhaus und Dietersdorf für ihren jahrzehntelangen Dienst mit dem Bayerischen Feuerwehrehrenzeichen geehrt. Die Feuerwehr Bernstein hatte 2025 keine Jubilare. Bürgermeister Karlheinz Budnik begrüßte die Geehrten und deren Partnerinnen und Partner herzlich und dankte ihnen für ihr außergewöhnliches Engagement im Dienst der Allgemeinheit. Die Ehrungen nahm Landrat Andreas Meier vor, der in seinem Grußwort den hohen Stellenwert des freiwilligen Feuerwehrwesens im Landkreis betonte. Kreisbrandrat Marco Saller sprach im Namen der Kreisbrandinspektion – vertreten durch Kreisbrandinspektor Martin List sowie die Kreisbrandmeister Dominik Lang und Matthias Höning – den Dank und die Anerkennung der Feuerwehrführung aus. Für 25 Jahre aktive Dienstzeit erhielten das Feuerwehrehrenzeichen in Silber: Andreas Forster (FF Windischeschenbach), Johannes Sperr (FF Neuhaus), Johannes Bröckl, Katrin Eckert, Daniel Kleimann und Monika Lang (alle FF Dietersdorf). Das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre Dienst erhielten: Christian Sperber (FF Windischeschenbach), Thomas Wilhelm (FF Neuhaus), Peter Neubauer, Georg Kunz, Simon Rettinger (FF Dietersdorf), Alexander Gralla, Martin Neubauer und Thomas Übelacker (FF Naabdemenreuth). Mit dem großen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 50 Jahre wurden Albert Gilch (FF Windischeschenbach) sowie Richard Franz und Wolfgang Käß (FF Neuhaus) ausgezeichnet. Feuerwehrreferent Thomas Wilhelm, selbst Geehrter, sprach im Namen aller Ausgezeichneten und dankte Stadt, Landkreis und Feuerwehrführung für die Anerkennung ihres jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatzes.
Lustig ging es bei der Verabschiedung zu. Christine Wolf geht nach über 40 Jahren in den Ruhestand. (Bild: Karlheinz Budnik)

Abschied nach über 40 Jahren im Dienst: Christine Wolf tritt in die Altersteilzeit ein

Nach über vier Jahrzehnten im Dienst der Stadtverwaltung Windischeschenbach wurde Christine Wolf zum 1. Juli offiziell in die Ruhephase der Altersteilzeit verabschiedet. Bürgermeister Karlheinz Budnik würdigte in einer persönlichen Rede die Laufbahn und das Engagement seiner langjährigen Sekretärin. Am 1. September 1978 begann Christine Wolf ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Rathaus Windischeschenbach unter Bürgermeister Richard Seitz und Ausbildungsleiter Hugo Helgert. Nach erfolgreichem Abschluss war sie viele Jahre im Einwohnermeldeamt tätig. Im Mai 2002 wechselte sie ins Vorzimmer des Bürgermeisters – eine Position, die sie mit großer Umsicht, Verlässlichkeit und Souveränität ausfüllte. „Du warst die Schaltzentrale, die Koordinatorin, die Stimme der Verwaltung“, so Bürgermeister Karlheinz Budnik in seiner Ansprache. Besonders hob er ihre Rolle bei der Terminverwaltung und bei der Erstellung und Verteilung der Stadtratsladungen hervor. Bis zur Einführung des Ratsinformationssystems war sie maßgeblich für die manuelle Zustellung der Unterlagen an die Stadtratsmitglieder verantwortlich. Auch die Bürgerinnen und Bürger schätzten sie: „Sie war für viele die erste, wenn auch nicht immer offizielle, Ansprechpartnerin bei kleineren oder größeren Anliegen – stets hilfsbereit, freundlich und lösungsorientiert“, so der Bürgermeister weiter. Legendär seien auch ihre geflügelten Worte gewesen – etwa das augenzwinkernde „Ich will’s ja nur gesagt haben“ oder das diplomatisch-lakonische „Du bist der Chef“. Neben ihrer Tätigkeit im Rathaus engagierte sich Christine Wolf viele Jahre ehrenamtlich als Organistin in den verschiedenen Kirchen der Stadt. Auch privat blieb sie stets in Bewegung – nicht zuletzt als begeisterte Aquajoggerin im städtischen Freibad. Am 1. Juli 2025 beginnt für Christine Wolf nun die Ruhephase der Altersteilzeit. Die endgültige Versetzung in den Ruhestand erfolgt am 1. Juli 2026. Bürgermeister Karlheinz Budnik, Personalratsvorsitzender Ediz Kozanli und das gesamte Team des Rathauses dankten ihr mit einem Blumengeschenk und einem Gutschein einer Wellnesseinrichtung herzlich für ihre langjährige Arbeit, ihre Loyalität und die stets menschliche, humorvolle Art. „Du wirst uns fehlen“, so Budnik zum Abschluss – verbunden mit dem Wunsch, dass sie den kommenden Lebensabschnitt mit ebenso viel Freude und Energie füllt wie die vergangenen Jahrzehnte im Rathaus.
„Himmel und Hölle” Mitmachprogramm ARV  (Bild: Christine Wolf)

Maifest für Seniorinnen & Senioren

Zum diesjährigen Maifest lud die Stadt wieder alle Seniorinnen und Senioren in die festlich geschmückte Mehrzweckhalle ein. Weit über 100 Personen aus dem gesamten Stadtbereich folgten der Einladung. Die Veranstaltung, vorbereitet von Christine Wolf und Sandra Henkens, bot ein abwechslungsreiches Programm und zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und zum Miteinander. Bürgermeister und Moderator Karlheinz Budnik begrüßte die Gäste herzlich und hieß besonders die Ehrengäste willkommen: Pfarrer Hubert Bartel, Pfarrer Thomas Berthold für die katholische und evangelische Kirchengemeinde sowie die städtische Seniorenbeauftragte Angela Erfurt. Für das leibliche Wohl sorgten traditionsgemäß Soldatinnen und Soldaten der städtischen Pateneinheit unter Leitung von Oberstabsfeldwebel Mario Grafe, die mit großem Engagement diese Aufgabe erfüllten. Das kulturelle Programm wurde durch einen stimmungsvollen Auftritt des Schulchors der Grund- und Mittelschule eröffnet. Unter Leitung von Lehrer Johannes Sand sangen die Schülerinnen und Schüler zwei fröhliche Frühlingslieder. Im Anschluss beeindruckte die Klasse 3a mit Lehrerin Janine Simmel durch eine akrobatische Menschenpyramide und erntete begeisterten Applaus. Für Bewegung sorgte Stephan Lischewski, Leiter der ARV-Tagespflege, der mit seinem Mitmachprogramm zu „Himmel und Hölle“ für Schwung und gute Laune sorgte. Den krönenden Abschluss lieferte die „Jump Crew“ der DJK Windischeschenbach mit einer energiegeladenen Darbietung. Musikalisch begleitet wurde der Nachmittag von DJ Ediz, der mit passenden Klängen die Atmosphäre abrundete. Ein gelungenes Fest, das zeigt: Gemeinschaft kennt kein Alter.
Übergabe des Spendenschecks (Bild: Karlheinz Budnik)

„Bürger helfen Bürgern“ spendet an Wohngruppe St. Benedikt Windischeschenbach

Ein herzliches Zeichen der Solidarität und Unterstützung fand in Windischeschenbach statt: Im Rahmen des städtischen Hilfsprogramms „Bürger helfen Bürgern“ wurde eine Spende in Höhe von 350 Euro an die Wohngruppe St. Benedikt der Katholischen Jugendfürsorge übergeben. Die Übergabe erfolgte durch Bürgermeister Karlheinz Budnik und Petra Käs, Sachbearbeiterin der Stadt Windischeschenbach für soziale Angelegenheiten. Gemeinsam überreichten sie die Spende an die Einrichtungsleiterin Elke Bauer, Herrn Andreas Stumpe sowie die Bewohnervertreterin Ramona Aschenbrenner. „Mit dieser Unterstützung möchten wir die wertvolle Arbeit der Wohngruppe St. Benedikt würdigen und einen kleinen Beitrag leisten, um den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner ein wenig zu erleichtern“, betonte Bürgermeister Budnik bei der Übergabe. „Das Hilfsprogramm „Bürger helfen Bürgern“ zeigt einmal mehr, wie gut der Zusammenhalt in Windischeschenbach ist.“ Die Spende soll für Freizeitaktivitäten und Gemeinschaftsprojekte verwendet werden, die das Zusammenleben in der Wohngruppe St. Benedikt bereichern und den Bewohnerinnen und Bewohnern schöne Erlebnisse ermöglichen. Die Wohngruppe St. Benedikt setzt sich dafür ein, dass behinderte Menschen wohnen, arbeiten und selbständig leben können. Durch gezielte Unterstützung und individuelle Förderung schafft sie ein Umfeld, das den Bewohnerinnen und Bewohnern ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Elke Bauer, Einrichtungsleiterin der Wohngruppe, bedankte sich im Namen aller Beteiligten: „Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung. Die Spende hilft uns dabei, den Alltag unserer Bewohnerinnen und Bewohner abwechslungsreicher zu gestalten.“ Auch Ramona Aschenbrenner, die als Bewohnervertreterin sprach, zeigte sich erfreut: „Es ist schön zu wissen, dass wir von der Gemeinschaft hier so unterstützt werden. Vielen Dank an alle!“ Das Hilfsprogramm „Bürger helfen Bürgern“ wurde ins Leben gerufen, um lokale soziale Projekte und Initiativen zu fördern. Die Spende an die Wohngruppe St. Benedikt ist ein weiteres Beispiel für das Engagement der Stadt Windischeschenbach für ein solidarisches Miteinander.

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