Fürbitte der Kinder (Bild: Melanie Tafelmeyer)

Erntedank

Vom Kleinkind bis hin zu Oma und Opa kamen heute zahlreiche Gottesdienstbesucher zusammen, um gemeinsam das Erntedankfest zu feiern. Dass Kirche nicht nur zum Zuhören da ist, sondern auch zum Mitmachen einlädt, wurde dabei deutlich. Die Kinder gestalteten den Gottesdienst aktiv mit und übernahmen unter anderem Aufgaben bei der Lesung und beim Kyrie. Besonders aufmerksam lauschten die kleinen und großen Besucher bei der Predigt. Als Klanggeschichte wurde die Erzählung vom Kürbis KiKi vorgetragen und mit passenden Bildern veranschaulicht. KiKi war zu Beginn sehr traurig, weil er viel kleiner als die anderen Kürbisse war. Die Vogelscheuche half ihm jedoch, seine Sichtweise zu ändern, und zeigte ihm, dass jeder auf seine eigene Weise wertvoll ist. Durch die Kombination aus Klängen und Bildern konnten selbst die Kleinsten der Geschichte gut folgen. Auch bei den Fürbitten waren die Kinder gefragt. Nach den einzelnen Gebeten durften sie Gegenstände, darunter Tiere, Menschen oder Boote, nach vorne bringen. Stück für Stück entstand so ein buntes Bild unserer Erde und zeigte, wofür wir dankbar sind. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten die Harmony Sounds und Paul Leistner an der Orgel. Besonders bei den Liedern „Der Herbst ist da” und „Gott ist mit uns unterwegs” waren die Kinder mit Begeisterung dabei. Pater Prince bedankte sich herzlichst für die stimmungsvolle Musik und beim Familiengottesdienst Team für die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes. Am Ende wurde der Erntedank Altar durch Herrn Pater Prince gesegnet. Er bedankte sich besonders bei Frau Kohl mit ihrem Team für den liebevoll gestalteten Altar. Zum Abschluss durften die Kinder noch einen Apfel mit nach Hause nehmen. Am Ausgang verkauften die Ministranten Erntedankbrote. Der Erlös kommt der Ministrantengruppe zugute und soll für gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge verwendet werden.
Pfarrer Varghese Puthenchira und Kirchenpfleger Josef Wismet wünschen dem neuen Leitungsteam Jasmin Hirschmann /Hannah Sindersberger (von rechts) viel Freude und Gottes Segen. (Bild:   Elisabeth   Reber)

Neue Leitung im Kinderhaus St.Barbara Weiherhammer

Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres wurde der Wechsel der Einrichtungsleitung im Katholischen Kinderhaus St. Barbara Weiherhammer nun vollständig vollzogen. Bereits seit 1. April ist Jasmin Hirschmann die neue Leiterin und damit Ansprechpartnerin für die Mitarbeiter, Eltern und Katholische Kirchenstiftung als Einrichtungsträger. Unterstützt wird von Hannah Sindersberger, die seit 1. Juli im Kinderhaus auch die Aufgaben der stellvertretenden Leiterin übernommen hat. Damit werden nach Auffassung der Kirchenstiftung die fachlichen, organisatorischen und administrativen Anforderungen einer modernen Einrichtung nun vollumfänglich abgedeckt. Positive Rückmeldungen der politischen Gemeinde und vieler Eltern zeigen, dass sich neue Leitung und Führungsstruktur bereits bewährt haben. Jasmin Hirschmann hat die staatlich anerkannte Ausbildung sowohl als Erzieherin als auch als Krippenpädagogin abgeschlossen. Nach der Weiterbildung zur „Qualifizierten Kita-Leitung” war sie über vier Jahre als Kinderhausleiterin in Weiden beschäftigt. Daneben machte sie auch den Abschluss als Sozialpädagogin. Dies war für den Träger ausschlaggebend zur Übertragung der Leitung. Hannah Sindersberger, ebenfalls staatlich anerkannte Erzieherin, war in ihrer letzten Arbeitsstelle vorwiegend für Kinder mit Migrationshintergrund und einem erhöhten Förderbedarf im Elementarbereich zuständig. Auf diesem Gebiet arbeitet sie jetzt auch in Weiherhammer. Zudem übernimmt sie zusätzlich die Tätigkeiten einer stellvertretenden Leitung. Das neue Team wünscht sich für die Kinder und deren Eltern sowie für alle Beschäftigten ein Kinderhaus, in dem Lachen, Offenheit, Ehrlichkeit, Wertschätzung und vor allem Empathie dauerhaft anwesend sind. Das Kinderhaus soll laut, bunt und voller Freude sein. Laut Hirschmann werden derzeit 80 Mädchen und Jungen in zwei Krippengruppen, zwei Kiga-Gruppen für 3–6 Jahre und einer integrativen Gruppe betreut. Termine: 26. Oktober Elternabend, 11. November Martinsfeier. In Planung bereits „Adventsfenster” und Sommerfest im Juni 2027.


Weitere Artikel

Bild zeigt die Teilnehmer (Bild: Matthias Wolfram)

Mit Apes ins Flosser Land - Dolce Vita auf drei Rädern

Bei bestem Ausflugswetter machte sich der Apestammtisch Lago Martello zu einem ganz besonderen Zweitagesausflug ins Flosser Land auf. Mit acht Apes und zwei begleitenden Zweirädern ging es auf große Fahrt. Die kleinen italienischen Dreiräder mussten dabei so manche Steigung bewältigen. Durch die hügelige Landschaft kämpfte sich die Gruppe ihrem Ziel entgegen und näherte sich schließlich der Grenze. Die gemütliche Reisegeschwindigkeit bot dabei reichlich Gelegenheit, die Landschaft zu genießen. Ein erster Höhepunkt war die Einkehr in einer alten Mühle, wo sich die Ausflügler eine wohlverdiente Pause gönnten. Anschließend ging es weiter nach Floß, dem Ziel des ersten Tages und zugleich Quartier für die Nacht. Bevor am Abend das gemeinsame Essen auf dem Programm stand, stand zunächst ein Besuch des örtlichen Lokalmarktes an. Bei einer interessanten Führung erhielten die Teilnehmer Einblicke in die regionalen Angebote – und natürlich durfte auch das eine oder andere Produkt ausgiebig probiert werden. Den krönenden Abschluss des Tages bildete das Weinfest des TV Floß. Bei guter Stimmung, geselligem Beisammensein und dem einen oder anderen Glas Wein ließ die Ape-Truppe den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen. Nach einer erholsamen Nacht hieß es am nächsten Morgen wieder: Ape an und Richtung Heimat! Doch bevor die Heimfahrt endgültig angetreten wurde, wartete bei Mitglied Klaus bereits ein kulinarisches Highlight: herrlich schmeckende Schweinehaxen sorgten für die nötige Stärkung. So gut gesättigt machten sich die acht Apes und ihre beiden Begleitfahrzeuge auf die letzte Etappe. Unfallfrei und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck erreichte die Gruppe wieder ihre Heimat. Das Fazit der Teilnehmer fiel entsprechend eindeutig aus: Ein rundum gelungener Ausflug – und eines steht jetzt schon fest: Nächstes Jahr geht es wieder los!
north