Der Feuerwehrnachwuchs übt unter der Anleitung von Erika Prün und Stefanie Langner die stabile Seitenlage  (Bild: Rainer Vater)

Mit Mut und Herz: Kinderfeuerwehr Weiherhammer übt den Ernstfall

Wie setze ich einen Notruf richtig ab? Was ist bei einem Unfall zu tun? Und wie funktioniert die stabile Seitenlage? Mit diesen wichtigen Fragen beschäftigten sich jetzt 32 Mädchen und Jungen bei der Kinderfeuerwehr in Weiherhammer. Im Feuerwehrhaus stand ein intensiver Übungstag auf dem Programm. Unter der Anleitung der Trainer Erika Prün, Bernhard Prün und Stefanie Langner lernten die Nachwuchs-Feuerwehrler die Grundlagen der Ersten Hilfe. Besonders im Fokus stand das Absetzen eines Notrufs. In einer realitätsnahen Übung wurde ein Anruf bei der Leitstelle simuliert, um den Kindern die Angst vor dem Helfen zu nehmen und ihnen Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen zu geben. Schritt für Schritt übten sie, ruhig zu bleiben, die fünf W-Fragen zu beantworten und klare Angaben zu machen. Neben der Ersten Hilfe stand auch ein UVV-Unterricht (Unfallverhütungsvorschriften) auf dem Plan. Dabei erklärten die Betreuer anschaulich, welche Gefahren im Feuerwehrhaus lauern können und worauf besonders zu achten ist. So lernten die Kinder, dass Sicherheit bereits im Alltag beginnt – auch dort, wo man sich eigentlich gut auskennt. Mit viel Eifer und Konzentration waren alle bei der Sache. Andreas Solter, der sich gerne einmal persönlich ein Bild von der engagierten Arbeit der Kinderfeuerwehr machen wollte, verfolgte die Übungen aufmerksam. „Die Kinder haben die Übungen wirklich hervorragend gemeistert – vielleicht sogar besser als so mancher Erwachsene“, lobte er am Ende des Übungstages. Gleichzeitig dankte er den Trainern für ihren großartigen Einsatz. „Man merkt wirklich, dass ihr mit dem Herzen dabei seid. Das ist Ehrenamt aus echter Leidenschaft“, betonte er anerkennend. Darüber hinaus wurden noch interessante Gespräche über die zukunftsweisenden Themen der Feuerwehr mit dem 1. Kommandanten Christoph Wagner und dem stellvertretenden Kommandanten Hierold Christian geführt. Als Besucher verfolgten auch Vater Rainer, Saskia Bäuml und Florian Pfannenstein interessiert das Geschehen und zeigten sich beeindruckt vom Engagement und Können der jungen Nachwuchsretter. Als kleine Belohnung für ihren engagierten Einsatz gab es zum Abschluss noch Gummibärchen. Doch die wichtigste Erkenntnis nahmen die jungen Feuerwehranwärterinnen und -anwärter ohne Zweifel mit nach Hause: Helfen kann jeder – man muss nur wissen, wie es geht.


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Spendenübergabe der TSG Mantel Weiherhammer an die KlinikClowns, Kinderklinik Weiden, abgebildet: Andreas Solter und die KlinikClowns „Dr. Trudi Eierfleck“ (li.) und „Dr. Rosalie Sprudl“ (re.) (Bild: Friedrich Peterhans)

TSG Mantel Weiherhammer engagiert sich für die KlinikClowns

Die TSG Mantel Weiherhammer ist mit rund 1.700 Mitgliedern und 8 Sparten einer der größten Sportvereine im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Seit fünf Jahren organisiert der 2. Vorsitzende der TSG Andreas Solter alljährlich eine besondere Nikolausaktion in Weiherhammer, deren Ziel es ist, sämtliche gesammelten Spenden wohltätigen Zwecken zukommen zu lassen – insbesondere Projekten für Kinder und Jugendliche. Jetzt besuchte Andreas Solter die KlinikClowns „Dr. Trudi Eierfleck“ und „Dr. Rosalie Sprudl“ in der Kinderklinik des Weidener Klinikums und überreichten ihnen eine Spende in Höhe von 400.- Euro aus der letztjährigen Nikolausaktion. Die KlinikClown sind hier einmal pro Woche auf „Clownsvisite“ unterwegs und bringen den kranken Kindern und Jugendlichen Abwechslung, Freude und so oft eine maßgebliche Erleichterung ihres Klinikaufenthaltes. Für ihre regelmäßigen Besuchstage in der Weidener Kinderklinik sind sie auf Spenden angewiesen und freuen sich deshalb sehr über die Unterstützung durch die TSG Mantel Weiherhammer. Andreas Solter nutzte die Gelegenheit, um sich selbst vom Charme der beiden Clowns zu überzeugen und betonte: „Als TSG Mantel Weiherhammer sind wir stolz auf unseren starken Nachwuchs und die vielen jungen Talente in unserem Verein. Gleichzeitig möchten wir aber auch an die Kinder denken, denen es nicht so gut geht und die mit Krankheit und schwierigen Lebensumständen zu kämpfen haben. Mit dieser Spende wollen wir ihnen ein Lächeln schenken und einen kleinen Beitrag leisten, ihre Tage heller und fröhlicher zu machen. Es berührt uns sehr zu sehen, mit wie viel Herz, Einfühlungsvermögen und Humor die KlinikClowns den kleinen Patientinnen und Patienten begegnen. Ihr Lachen wirkt und schenkt Kraft – nicht nur den Kindern, sondern auch ihren Familien.“
Der stolze Feuerwehrnachwuchs der Feuerwehr Kaltenbrunn  (Bild: Andreas Solter)

SPD Weiherhammer/Kaltenbrunn besuchen Kinderfeuerwehr Kaltenbrunn

Die SPD-Ortsvereine Weiherhammer und Kaltenbrunn besuchten die Kinderfeuerwehr Kaltenbrunn und durften dabei erleben, mit wie viel Begeisterung und Herzblut hier Nachwuchsarbeit geleistet wird. Schnell wurde deutlich: Die erfahrenen Feuerwehrleute geben nicht nur ihr Wissen weiter, sondern auch ihre Leidenschaft für den Dienst am Nächsten. Die Kinderfeuerwehr trifft sich einmal im Monat immer Samstagnachmittag zu einer spannenden Übung. Dabei lernen die Kinder spielerisch den Umgang mit Feuerwehrtechnik, Teamwork, richtigem Verhalten im Notfall und Erste Hilfe. Aktuell bereiten sich die Kinder in den Übungen auf ein besonderes Ziel vor: die Kinderflamme – das erste Abzeichen in Ihrer Feuerwehrlaufbahn. Dabei wird das erlernte Wissen der Kinder aus den Bereichen Feuerwehrwissen, Brandschutzerziehung und Erste Hilfe abgefragt. Die „Nachwuchsfeuerwehrler” wurden im Anschluss von den Besuchern mit Gummibärchen für ihren tollen Einsatz belohnt. Im anschließenden Austausch ging es nicht nur um Abläufe, sondern auch um die Zukunft der Feuerwehr Kaltenbrunn und darum, welche Themen den Aktiven besonders am Herzen liegen. Man war sich einig: Solche Begegnungen schaffen Nähe, Vertrauen und Verständnis – und sollten viel öfter stattfinden. Andreas Solter bedankte sich im Namen beider Ortsvereine zum Abschluss herzlich bei den Aktiven für ihren unermüdlichen Einsatz und dafür, dass sie mit so viel Hingabe den Nachwuchs fördern und begleiten.
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