Versorgung einer verletzten Person. (Bild: Melanie Tafelmeyer)

24 Stunden Action: Wasserwacht-Jugend Weiherhammer trainiert für den Ernstfall

Blaulicht, Funkverkehr, Boote auf dem Wasser und jede Menge spannende Einsatzszenarien – bei der 24-Stunden-Übung der Wasserwacht Weiherhammer wurde den neun Jugendlichen garantiert nicht langweilig. Organisiert wurde die Übung von einem Organisationsteam bestehend aus der Jugendleitung (Stephanie Englert und Sabrina Grä) sowie der technischen Leitung (Andreas Gräf und Sophie Winter) und weiteren Helfern (Regina Richthammer, Andreas Wunder und Thomas Heibl), die ein anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt hatten. Den Auftakt machte eine groß angelegte Hochwasserlage am Röthenbacher Weiher. Zehn verletzte Personen mussten versorgt und ein Seniorenheim evakuiert werden. Mit zwei Booten, zwei Bootsführern und neun Wasserrettern meisterten die Nachwuchsretter die Herausforderung souverän und bewiesen Teamgeist sowie schnelles Handeln. Anschließend führte der Weg nach Etzenricht. Dort galt es, in der Haidenaab hinter dem Edeka nach einer vermissten Person zu suchen. Mit einer Suchkette durchkämmten die neun Wasserretter den Fluss systematisch. Auch wenn die vermisste Person in diesem Szenario nicht gefunden werden konnte, sammelten die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall. Im dritten Szenario wartete eine Rettung auf dem Wasser: Ein hilfloser SUP-Fahrer musste gerettet werden, während sich weitere unter Drogeneinfluss stehende Personen am Ufer befanden. Die Wasserretter führten eine schwimmende Rettung mit einem SUP als Rettungsmittel durch und konnten die Situation sicher bewältigen. Direkt im Anschluss stand eine Funkübung auf dem Programm. Ziel war es, den sicheren Umgang mit den Funkgeräten zu trainieren und die Scheu vor dem Funken abzubauen. Denn eine klare Kommunikation ist bei Einsätzen genauso wichtig wie die eigentliche Rettung. Auch an Land wurden die Jugendlichen gefordert. Beim First-Responder-Szenario mussten zwei Patienten mit Verletzungen im Gesichts- und Kopfbereich versorgt werden. Hier standen die Erstversorgung und die richtige Betreuung der Patienten im Mittelpunkt. Den Abschluss bildete ein Verkehrsunfall mit vier schwer verletzten Personen. Die Nachwuchsretter sicherten zunächst die Einsatzstelle ab und übernahmen anschließend die Versorgung der Verletzten. Dabei konnten sie zeigen, wie wichtig Zusammenarbeit, Ruhe und ein strukturiertes Vorgehen im Einsatz sind. Neben den realitätsnahen Übungen kam jedoch auch der Spaß nicht zu kurz. Zwischen den einzelnen Szenarien wurde gemeinsam gespielt, viel gelacht und natürlich gut gegessen. Die lockere Atmosphäre sorgte dafür, dass das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wurde und die Teilnehmer mit viel Freude bei der Sache waren. Am Ende waren sich alle einig: Die 24-Stunden-Übung war ein voller Erfolg. Die Jugendlichen konnten spannende Einblicke in die vielfältige Arbeit der Wasserwacht gewinnen und ihr Wissen in der Praxis anwenden. Denn eines ist klar: Üben ist wichtig, um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Die Teilnehmer blicken bereits voller Vorfreude auf die nächste 24-Stunden-Übung im kommenden Jahr.


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Alt und jung sind gleichermaßen begeisterte Mitglieder bei den Faustballern der TSG. (Bild: Gerhard Müller)

Ein Jubiläumswochenende voller Sport, Gemeinschaft und Feierlaune

Ein ganz besonderes Jubiläum durfte die Faustballabteilung der TSG Mantel-Weiherhammer am vergangenen Wochenende feiern: Seit nunmehr 70 Jahren prägt die Abteilung das Vereinsleben und begeistert Generationen von Sportlerinnen und Sportlern. Den Auftakt bildete am Freitag das traditionelle Zeltlager, bei dem zahlreiche Kinder, Jugendliche und Betreuer gemeinsam in ein abwechslungsreiches Wochenende starteten. Trotz regnerischem Wetter standen Spiel, Spaß und das Miteinander im Mittelpunkt und sorgten für einen gelungenen Einstieg in das Jubiläumswochenende. Am Samstag folgte das große 70-Jahre-Jubiläumsturnier. Mannschaften aus der Region lieferten sich spannende und faire Spiele, während zahlreiche Zuschauer die sportlichen Leistungen verfolgten. Neben dem Wettkampf stand vor allem die Gemeinschaft im Vordergrund – ganz im Sinne der Werte, für die die Faustballabteilung seit sieben Jahrzehnten steht. Am Abend wurde das Jubiläum in der Turnhallengaststätte der TSG Mantel-Weiherhammer gebührend gefeiert. Beim Festabend sorgte die Band Dry Cherry Pie mit ihrem Live-Auftritt für beste Stimmung und eine volle Tanzfläche. Mitglieder, Ehemalige, Freunde und Gäste ließen gemeinsam die Geschichte der Abteilung Revue passieren und feierten bis in die Nacht. Den gelungenen Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag ein gemeinsames Weißwurstfrühstück. In geselliger Runde klang das Zeltlager aus und viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, auf ein rundum gelungenes Jubiläumswochenende zurückzublicken. Die Faustballabteilung der TSG Mantel-Weiherhammer bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, Sponsoren, Teilnehmern sowie den zahlreichen Besuchern, die dieses 70-jährige Jubiläum zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Mit viel Zusammenhalt und Leidenschaft blickt die Abteilung nun voller Vorfreude auf die kommenden Jahre.
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