Gruppenfoto auf dem Hexentanzplatz (Bild: Ingrid Kaltenecker)

VdK OV Vohenstrauß erlebt schöne Tage im Harz

Eine Reise in den Harz bescherte den Teilnehmern zahlreiche schöne Eindrücke und abwechslungsreiche Erlebnisse. Quartier bezog die Reisegruppe in der historischen Fachwerkstadt Stolberg, von wo aus mehrere Ausflüge unternommen wurden. Zu den Höhepunkten gehörten Besuche in Wernigerode, Quedlinburg, Halberstadt, Goslar und Hahnenklee. Die Teilnehmer erkundeten historische Altstädte mit ihren beeindruckenden Fachwerkhäusern, besichtigten bedeutende Bauwerke und genossen die reizvolle Landschaft des Harzes. Besonders der Hexentanzplatz mit seinem herrlichen Ausblick über das Bodetal hinterließ einen bleibenden Eindruck. Ein weiterer Zwischenstopp führte zur Rappbodetalsperre. Dort nutzten zahlreiche Teilnehmer die Gelegenheit, die spektakuläre Hängebrücke zu überqueren und die beeindruckende Aussicht über das Tal zu genießen. Die geplante Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken konnte aufgrund eines technischen Defekts leider nicht stattfinden. Stattdessen wurde der höchste Berg des Harzes mit Pferdekutschen erreicht. Diese ungeplante Änderung entwickelte sich für viele Reiseteilnehmer zu einem besonderen Erlebnis. Auch Stolberg selbst wurde bei einer Stadtführung näher kennengelernt. Eine Führung im Schloss Stolberg vermittelte interessante Einblicke in die Geschichte der Region. Ein geselliger Harzer Abend sorgte zudem für viel Unterhaltung und gute Stimmung. Auf der Heimreise standen noch die Besichtigung der Traditionsbrennerei „Echter Nordhäuser” mit Verkostung sowie ein Besuch des Naumburger Doms auf dem Programm. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck trat die Reisegruppe schließlich die Heimfahrt an


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Die Mitglieder der ev. und kath. Pfarrgemeinde beim Besuch der Markgrafenkirche in Pilgramsreuth. (Bild: Hans-Jürgen Spitzner)

Gemeinsam auf den Spuren von Geschichte und Glaube: Ökumenefahrt nach Chemnitz

Am Samstag, den 10. Oktober, machten sich die evangelische und die katholische Pfarrgemeinde Vohenstrauß gemeinsam auf den Weg zu einem besonderen Ausflug. Der Ökumeneausschuss beider Kirchengemeinden hatte zu einer Fahrt nach Chemnitz eingeladen – ein Angebot, das auf überwältigende Resonanz stieß. Pünktlich um 6:00 Uhr morgens startete die Reisegruppe im vollbesetzten Omnibus in Richtung Sachsen. Gleich nach dem Aufbruch stimmte Pfarrer Ronald Liesaus die Fahrtteilnehmer mit einem besinnlichen Morgenimpuls auf den gemeinsamen Tag ein und bat um Gottes Segen für die Reise. Um die Fahrtzeit zu verkürzen, legten die Teilnehmer nach rund zwei Stunden eine gemütliche Pause ein, bei der eine kleine Brotzeit eingenommen wurde. Nach der Ankunft in Chemnitz tauchten die Vohenstraußer bei einer fachkundigen Stadtführung tief in die bewegte Geschichte und die Architektur der Stadt ein. Auf dem Programm standen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, darunter das beeindruckende Ensemble aus Altem und Neuem Rathaus, das monumentale Karl-Marx-Monument sowie der historische Rote Turm, das älteste Wahrzeichen der Stadt. Nach den vielen optischen Eindrücken tat die Stärkung beim gemeinsamen Mittagessen im traditionsreichen „Turmbrauhaus” sichtlich gut. Im Anschluss daran blieb den Teilnehmern genügend Zeit zur freien Verfügung, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, durch die Fußgängerzone zu bummeln oder in den Cafés zu verweilen. Auf dem Rückweg ins heimische Vohenstrauß wurde ein Zwischenstopp im oberfränkischen Pilgramsreuth eingelegt. In der dortigen evangelischen Markgrafenkirche kamen die Reisenden zu einer feierlichen Andacht zusammen. Gestaltet und vorgetragen wurde diese von Frau Claudia Reindl. Die besinnlichen Worte bildeten den perfekten geistlichen Abschluss für einen Tag, der ganz im Zeichen der christlichen Gemeinschaft stand. Wohlbehalten und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck kehrte die Reisegruppe schließlich am Abend nach Vohenstrauß zurück. Ein herzlicher Dank gilt dem Organisationsteam um Claudia Reindl, Michaela Wolfinger und Kuni Hanauer, die diese Fahrt perfekt geplant, vorbereitet und durchgeführt haben.
Herbstwanderung der Siedlergemeinschaft Vohenstrauß (Bild: Martin Licha)

Herbstwanderung der Siedlergemeinschaft Vohenstrauß

Am 3. Oktober 2026, dem Tag der Deutschen Einheit, lud die Siedlergemeinschaft Vohenstrauß zu ihrer traditionellen Herbstwanderung ein. Bei herrlichem Herbstwetter trafen sich die Teilnehmer um 9 Uhr am Siedlerhaus in der Haidaer Straße, um gemeinsam einen schönen Wandertag in der Natur zu verbringen. Davon waren 28 aktive Wanderer und ca. 20 Autowanderer dabei. Gut gelaunt machte sich die Wandergruppe auf den Weg in Richtung Leuchtenberg. Die Strecke führte über den Elm und bot den Wanderern eine abwechslungsreiche Landschaft und schöne Ausblicke. Das angenehme Wetter und die gute Stimmung in der Gruppe machten die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Auf halber Strecke wartete die Familie Balk mit einer Überraschung auf die Wanderer: An der Bierquelle konnten sich die Teilnehmer bei einer kleinen Rast mit Würstchen und Brot, Getränken und Süßigkeiten stärken und neue Energie für den weiteren Weg sammeln. Ein herzliches Dankeschön an die Familie Balk für die freundliche Bewirtung und die gelungene Zwischenstation. Anschließend ging es weiter Richtung Leuchtenberg. Gegen 12 Uhr erreichte die Gruppe schließlich den Gasthof Lindenhof, wo bereits eine wohlverdiente Einkehr auf die Wanderer wartete. Bei einem sehr guten Mittagessen und in geselliger Runde ließ man es sich gut gehen. Das herrliche Wetter trug zusätzlich zur guten Stimmung bei. So wurde die Herbstwanderung der Siedlergemeinschaft Vohenstrauß zu einem rundum gelungenen Tag: gemeinsam unterwegs sein, die Natur genießen, gute Gespräche führen und anschließend gemütlich einkehren – genau das macht eine solche Wanderung aus. Ein herzliches Dankeschön gilt unseren 2. Vorstand Herrn Heindl Christopher für die tolle Organisation und unseren 1. Vorstand Herrn Alexander Thomas der alle recht herzlich begrüßte und sich für das rege erscheinen bedankte. Die Siedlergemeinschaft Vohenstrauß konnte damit am Tag der Deutschen Einheit einen wunderschönen und geselligen Herbsttag verbringen.
Hauptzelebrant Weihbischof Dr. Josef Graf. Konzelebranten Dekan Alexander Hösl, Pfarrer Ronald Liesaus und Pfarrer i. R. Willi Bauer. Diakon Janusz Stubartowicz und Gemeindereferentin Elena Harwardt. (Bild: Christin Thumann)

Festlicher Gottesdienst zur Wiedereröffnung

Mit einem festlichen Pontifikalgottesdienst hat die Pfarrei Vohenstrauß die abgeschlossene Innenrenovierung der Pfarrkirche Maria Immaculata gefeiert. Hauptzelebrant und Prediger war Weihbischof Dr. Josef Graf. Konzelebranten waren Dekan Alexander Hösl, Pfarrer Ronald Liesaus und Pfarrer i. R. Willi Bauer. Diakon Janusz Stubartowicz und Gemeindereferentin Elena Harwardt wirkten ebenfalls mit. Für eine besonders festliche musikalische Gestaltung sorgte der Projektchor der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg unter Leitung von Claudia Gruber. Gemeinsam mit dem Orchester erklang Charles Gounods „Messe solennelle de Sainte Cécile” – eine beeindruckende Aufführung, die dem Gottesdienst einen besonderen Glanz verlieh. In seiner Predigt stellte Weihbischof Graf die Kirchenrenovierung in einen größeren Zusammenhang. Nicht nur Kirchengebäude müssten immer wieder erneuert werden, sondern auch die Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen. „Ecclesia semper reformanda” – die Kirche brauche immer Erneuerung. Mit Blick auf die Erntedanktexte rief Graf dazu auf, Gott trotz aller Erfolge und Sicherheiten nicht zu vergessen. Die Kirche habe gerade in einer Zeit, in der viele ihre Bedeutung infrage stellten, die Aufgabe, den Glauben und die Hoffnung auf das ewige Leben wachzuhalten. „Halten Sie bitte der Kirche die Treue!”, appellierte der Weihbischof. Eine Gabenprozession mit zahlreichen Vertretern der Pfarrgemeinde unterstrich die Bedeutung des Festtages. Unter anderem wurden ein Stein aus der renovierten Kirche, die Bibel, Brot, eine Friedenskerze, Blumen und Früchte zum Altar gebracht. Zum Abschluss wünschte Weihbischof Graf der Pfarrei, dass die renovierte Kirche nicht nur ein schönes Gebäude bleibe, sondern ein lebendiger Ort des Gebetes, der Begegnung und des Glaubens: „Möge die Kirche bei Ihnen hier in Vohenstrauß Zukunft haben.”
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