Die glücklichen Gewinner des Hobbyspickerturniers 2026. (Bild: Daniel Marx )

Spickerverein „Blaupfeil“ ehrt die besten Hobbywerfer in Vohenstrauß

Auf dem Sommernachtsfest in der Stadthalle überreichte der Spickerverein Blaupfeil viele Pokale an die Sieger des Hobbyspickerturniers, welches einen neuen Teilnahmerekord verzeichnete. Vorsitzende Sonja Kramer und ihr Helferteam boten zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten und leckere Getränke bei stimmungsvoller Musik. Bei hervorragendem Sommerwetter wurde lange gefeiert. Am vierwöchigen Hobbyspickerturnier beteiligten sich 215 Personen, freute sich Kramer bei der Pokalverleihung, darunter 32 Vereine, Firmen und weitere Gruppen in 92 Mannschaften. 265 Einzelwerfer versuchten viele Ringe zu ergattern. Die Schiedsrichter dokumentierten 28.020 Ringe. Bei den Namen zeigten die Teams höchste Kreativität. Neben „Schnatter-Zapfen“, „Mir kinna a nix“, „Fülzl-Zerstörer“ oder der „Schöne und die Biester“ gab es viele weitere sehr witzige Ideen. Kramer überreichte zum zweiten Mal in Folge an das „Team Stadthalle“ den Pokal für die Meistbeteiligung. Bei den Damen-Teams setzten sich „die Schnatter-Zapfen“ von den Keglern mit 215 Ringen, „Mir bringa a nix“ von den Vogelfreunden mit 167 Ringen und die „Spritzigen“ von der Praxis Dr. Sollfrank mit 144 Ringen durch. Im Einzel standen Jenny Keck mit 103 Ringen, Magdalena Greber mit 89 Ringen und Tanja Grosser mit 83 Ringen auf dem Siegerpodest. Bei den Herren-Teams landete „Team Herrmann“ mit 549 Ringen auf dem ersten Platz, gefolgt von „Team Götz“ mit 506 Ringen und den „blauen Spickerbrüdern“ vom SV Altenstadt mit 446 Ringen. Im Einzel gewann Fabian Gesierich mit 155 Ringen den ersten Platz vor Tim Gesierich mit 153 Ringen und Bastian Bäumler mit 149 Ringen. Bei der Jugend überzeugten „Die jungen Rentner“ mit 214 Ringen vor den „hotten Flotten“ mit 194 Ringen, beide von der FW Altenstadt, und „Die drei Burschen mit ihrer Maid“ mit 81 Ringen. Im Einzel war Maximilian Maier mit 85 Ringen bester Werfer, vor Max Kelnhofer mit 72 Ringen und Lukas Zeitler mit 55 Ringen. Tim Gesierich bekam zum zweiten Mal den Pokal für den besten Werfer 2026. Nach der Preisverleihung feierten die Gäste noch lange in die Nacht hinein.
In der Teestube der Jagdschlosswohnung lässt es sich gut plaudern. (Bild: Gabriele Buchbinder)

Senioren 60+ auf Entdeckungsreise zur historischen Reitschule in Světce

Mit einem voll besetzten Bus und 58 Teilnehmern unternahm die Gruppe 60+ eine eindrucksvolle Tagesfahrt nach Světce bei Tachov in Tschechien. Begleitet wurde die Reise im Bus der Firma Wolf-Reisen von Pater Joseph aus der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg. Ziel war die historische Reitschule des Fürstengeschlechts Windischgrätz, die seit 2010 als Nationalkulturdenkmal der Tschechischen Republik gilt. Sie ist die größte Reitschule Tschechiens und nach der Spanischen Hofreitschule in Wien die zweitgrößte ihrer Art in Mitteleuropa. Mit viel Humor, Charme und beeindruckendem Fachwissen führte Gästeführer Pavel Votr die Besucher durch die imposante Anlage. Er öffnete Türen zu den ehemaligen Jagdschlosswohnungen, dem Reitstall, der Schmiede, den Keller- und Wirtsräumen und ließ mit zahlreichen Geschichten das Leben der früheren Bewohner lebendig werden. Besonders seine Anekdoten rund um die Fürstenloge und das Jagd-Separée sorgten immer wieder für schmunzelnde Gesichter. Historische Gewänder und Requisiten luden die Reisegruppe zum Mitmachen ein und machten die Führung zu einem besonderen Erlebnis. Ebenso stellte Votr die heutige Nutzung des Kulturdenkmals vor. Konzerte, Filmmusikfestivals, Tage der offenen Tür und wechselnde Ausstellungen beleben die historische Reitschule. Aktuell beeindruckte eine liebevoll gestaltete Kräuterausstellung mit kunstvoll dekorierten Räumen und festlich gedeckten Tafeln. Nach knapp zwei Stunden verließen die Teilnehmer die Reitschule mit vielen neuen Eindrücken und großem Respekt vor diesem außergewöhnlichen Baudenkmal. Den geselligen Abschluss fand die Fahrt im Kastanienhof in Hinterbrünst bei einer zünftigen Brotzeit und einem frischen Pivo (Bier). Zum Abschluss bedankte sich Organisatorin Kuni Hanauer bei allen Mitreisenden für das große Interesse. Ein besonderer Dank galt Michaela Wolfinger, die mit ihren langjährigen Kontakten nach Tschechien und ihren Sprachkenntnissen die Organisation maßgeblich unterstützt hatte. Ein herzlicher Applaus würdigte ihr Engagement. Die Vorfreude auf die nächste gemeinsame Fahrt der Senioren Plus ist bereits groß.


Weitere Artikel

Alle Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden 2026 (Bild: Christina Ponader)

Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden als Hoffnungsträger

Am 05.07. feierten 29 Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden in der Evangelischen Stadtkirche ihre silberne, goldene, diamantene oder eiserne Konfirmation. Sie stand unter dem Thema „Gottes Gnade”. Pfrin Gudrun Mirlein führte vor den Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden, deren Familien und der mitfeiernden Gemeinde aus: „Gnade, wie wir sie heute im Evangelium gehört haben und wie sie im Konfirmationssegen beschrieben wird, ist etwas Befreiendes, etwas Tänzerisches. Sie lässt und spüren, dass Gott uns viel geschenkt hat. Wir wollen und fragen: Was ist gut für mich?” Sie bezog sich auf die allgemeinen Zeiten der Erschöpfung, ganz persönlich, aber auch gesellschaftlich. Doch es hilft: Gott hat uns schon alles geschenkt, was wir brauchen – es geht nicht um Können oder Nicht-Können. Claudia Reinl sprach in ihrem Grußwort als Vertrauensfrau des Kirchenvorstands von den Jubilar:innen als „Hoffnungsträger:innen” – sie zeigen uns, wie es geht, glauben zu leben und weiterzugeben. Das ist ein großer Schatz. Die Jubilar:innen wurden im Gottesdienst für ihren weiteren Weg gesegnet. Albert Sommer an der Orgel und der Chor „Sing mit” umrahmten den Gottesdienst musikalisch. Silberne Konfirmation (25 Jahre) feierten: Anna Bendler, Christina Fleischhauer und Reinhard Lehner. Goldene Konfirmation (50 Jahre) feierten: Sigrid Anderl, Gabriele Albrecht, Petra Drexler, Sabine Kießling, Hermann Lehner, Harald Meidenbauer, Belinda Neumann, Christine Singer, Sigrid Schmidt, Manuela Völkl und Helmut Würschinger. Diamantene Konfirmation (60 Jahre) feierten: Hermann Bibel, Edith Eder, Irma und Walter Fleischhauer, Hans Höcker, Klaus Horbelt, Helga Ibisch, Friedrich Janner, Klaus Kastl, Helmut Keim, Brunhilde Neumann, Hans Stahl, Doris Venzel und Klaus-Dieter Vietze. Eiserne Konfirmation (65 Jahre) feierten: Günter Grabs, Helga Wittmann und Helmut Steib.
Die Gruppe im Kloster Speinshart (Bild: Ulrike Kießling)

Ausflug der Frauenbünde zum Kloster Speinshart

Trotz großer Hitze ließ sich der Frauenbund Vohenstrauß zusammen mit dem Frauenbund Floß nicht davon abhalten, das Klosterdorf und das Kloster Speinshart am Samstag, 20.06.26 zu erkunden. Winfried Hübner vom Verein der Freunde und Förderer des Klosters führte die Gäste mit einer spürbaren Begeisterung durch das idyllische Klosterdorf und brachte sehr anschaulich dessen Geschichte den 30 Zuhörern und Zuhörerinnen nahe. Zweimal war das Kulturdenkmal von europäischem Rang dem Verfall preisgegeben und beide Male erwachte es wieder zum Leben und wurde restauriert und renoviert. Heute zählt das Klosterdorf Speinshart zu den schönsten Dörfern Süddeutschlands. Anschließend begaben sich alle in die angenehm kühle Klosterkirche. Pater Valentin, einer der 7 Theologen des Prämonstratenserordens, die im Kloster leben, brachte den Gästen die Geschichte der Kirche und des Klosters in klaren Worten und mit viel Humor nahe. Alle waren von der barocken Pracht begeistert und bekamen ganz besondere Einblicke. So durfte die Kirche auch von ganz oben betrachtet werden, der Kreuzgang und der Kapitelsaal besichtigt werden. Sehr interessant zu erfahren war auch, dass das Kloster Speinshart sich zu einem renommierten Forschungsstandort für Künstliche Intelligenz (KI) etabliert hat. Als bayerisches Wissenschaftszentrum vernetzt es Wissenschaftler aus ganz Bayern sowie internationale Forscher interdisziplinär, um ethische Grenzen, Gesundheit und Cybersicherheit im Kontext von KI zu erforschen. Nach diesen vielen Eindrücken wurde in der Klostergaststätte bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Den sehr interessanten Ausflug rundete ein Abstecher auf den nahegelegenen Barbaraberg mit der Ruine der ehemaligen Wallfahrtskirche St. Barbara und mit einer wunderschönen Aussicht auf das Umland ab.
Die Reisegruppe am Molvenosee mit (rechts stehend) Vorsitzender Herbert Rudolph, ( sitzend rechts) Reiseleiter Dieter Placzek. (Bild: Dr. Günther Ernst)

CSU-Senioren-Union auf Erlebnistour in Südtirol

50 Frauen und Männer, unter ihnen die Vorsitzenden Herbert Rudolph und Gerhard Hey, starteten am 15.Juni Richtung Südtirol. Reiseleiter Gerhard Placzek hatte wieder ein 5-Tage-Programm ausgearbeitet, das mit der Besichtigung von Kufstein begann. Schon während der Fahrt sang man das Kufsteinlied, um 12 Uhr lauschte man auf der Festung der Heldenorgel. Im Hotel „Rotwild“ Nähe Bozen wurde Quartier bezogen. Mit der versierten Führerin Marianne konnte die Gruppe in den Gärten von Schloss Trautmannsdorf auf 12 Hektar Pflanzen aus aller Welt besichtigen. Einige Teilnehmer überwanden auch den Höhenunterschied von 100 m und wurden mit einem spektakulären Ausblick auf die umliegenden Bergmassive und Meran belohnt. Dabei konnte man auch den „Garten für Verliebte“ bewundern. Am dritten Tag ging es ins malerische Vinschgau, am oberen Teil des Etschtals gelegen und bekannt für seine Vinschgauer Brötchen. Dort liegt auch Gluns, kleinste Stadt Südtriols. Nächstes Ziel war Graun am Reschensee mit dem aus dem Wasser ragenden Kirchturm, der vom überfluteten Dorf erhalten blieb. Auf der Rückfahrt besichtigte man den Friedhofs in Lass. Dort bestehen die Grabmäler ausschließlich aus weißem Marmor, der dort abgebaut wird. Die unbekannten Brentadolomiten, geografisch im Trentino gelegen, standen am nächsten Tag auf dem Programm. Markante Felsentürme und spitze Gipfel waren vom Hochplateau aus 1700m bestens einzusehen. Hinab ging es vorbei am bekannten Skiort Madonna de Campiglio, zu den Nordis-Wasserfällen in Carisolo, die ebenfalls erwandert wurden. Der Halt am tiefblauen Molvenosee lud zu einem Spaziergang ein. Auf der Heimreise war letzter Halt der lustige Museumsfriedhof in Kramsach. Dort liegt zwar niemand begraben, aber es sind über 100 Grabkreuze mit originellen Aufschriften aufgestellt. SEN-Union-Vorsitzender Rudolph dankte dem bewährten Reiseleiter Placzek, dem Meister seines Fachs Max Römisch von Omnibus Göttel sowie den Bordservice-Damen.
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