Im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Vohenstrauß im Bayerischen Jagdverband (BJV) wurden drei langjährig engagierte Waidmänner für ihre außergewöhnlichen Verdienste ausgezeichnet. In eigens angefertigten Eichentafeln wurden die Ernennungsgründe stilvoll verewigt. Zudem wurde mit dem „Eichenkranz in Silber” eine hohe Verbandsauszeichnung verliehen.
Hans-Peter Klünner aus Tännesberg trat 1972 dem BJV und der Kreisgruppe Vohenstrauß bei. 1980 übernahm er das Amt des Schatzmeisters von Alois Herdegen – und führt es seit nunmehr 46 Jahren aus. Für sein jahrzehntelanges Engagement in der Vorstandschaft wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.
Bereits 1968 schloss sich Ludwig Hartl, ebenfalls aus Tännesberg, dem Verband und der Kreisgruppe an. Seit seiner Jägerprüfung im Alter von 18 Jahren widmet er sich mit Leidenschaft der Jagd, der Natur und insbesondere dem Jagdhundewesen. Er baute die Hundeausbildung in der Kreisgruppe auf, organisierte die erste Brauchbarkeitsprüfung und engagierte sich als zweiter Vorsitzender, Schriftführer sowie Pressebeauftragter. Zahlreiche Fachbeiträge in Jagdzeitschriften stammen aus seiner Feder. Sein Wissen ist umfassend, seine Kontakte sind weitreichend. Für seine besonderen Verdienste und die Pflege jagdlicher Traditionen wurde auch er zum Ehrenmitglied ernannt.
Christian Ertl aus Vohenstrauß gehört der Kreisgruppe seit 1989 an. 2001 übernahm er das Schriftführeramt, später wirkte er als zweiter und ab 2010 als erster Vorsitzender. Nach 36 Jahren in der Vorstandschaft und nach 15 Jahre an der Vereinsspitze übergab er eine intakte Kreisgruppe. Für seine Verdienste wurde er vom BJV-Präsidenten mit dem „Eichenkranz in Silber” ausgezeichnet. Der amtierende Vorsitzende Michael Kraus ernannte ihn zudem zum Ehrenvorsitzenden.
Allesamt haben weiterhin ihre tatkräftige Unterstützung zugesagt und bekräftigen damit die Aktivität und Stärke der Vereinigung mit über 250 Jägerinnen und Jägern im Altlandkreis Vohenstrauß.