Alle Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden 2026 (Bild: Christina Ponader)

Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden als Hoffnungsträger

Am 05.07. feierten 29 Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden in der Evangelischen Stadtkirche ihre silberne, goldene, diamantene oder eiserne Konfirmation. Sie stand unter dem Thema „Gottes Gnade”. Pfrin Gudrun Mirlein führte vor den Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden, deren Familien und der mitfeiernden Gemeinde aus: „Gnade, wie wir sie heute im Evangelium gehört haben und wie sie im Konfirmationssegen beschrieben wird, ist etwas Befreiendes, etwas Tänzerisches. Sie lässt und spüren, dass Gott uns viel geschenkt hat. Wir wollen und fragen: Was ist gut für mich?” Sie bezog sich auf die allgemeinen Zeiten der Erschöpfung, ganz persönlich, aber auch gesellschaftlich. Doch es hilft: Gott hat uns schon alles geschenkt, was wir brauchen – es geht nicht um Können oder Nicht-Können. Claudia Reinl sprach in ihrem Grußwort als Vertrauensfrau des Kirchenvorstands von den Jubilar:innen als „Hoffnungsträger:innen” – sie zeigen uns, wie es geht, glauben zu leben und weiterzugeben. Das ist ein großer Schatz. Die Jubilar:innen wurden im Gottesdienst für ihren weiteren Weg gesegnet. Albert Sommer an der Orgel und der Chor „Sing mit” umrahmten den Gottesdienst musikalisch. Silberne Konfirmation (25 Jahre) feierten: Anna Bendler, Christina Fleischhauer und Reinhard Lehner. Goldene Konfirmation (50 Jahre) feierten: Sigrid Anderl, Gabriele Albrecht, Petra Drexler, Sabine Kießling, Hermann Lehner, Harald Meidenbauer, Belinda Neumann, Christine Singer, Sigrid Schmidt, Manuela Völkl und Helmut Würschinger. Diamantene Konfirmation (60 Jahre) feierten: Hermann Bibel, Edith Eder, Irma und Walter Fleischhauer, Hans Höcker, Klaus Horbelt, Helga Ibisch, Friedrich Janner, Klaus Kastl, Helmut Keim, Brunhilde Neumann, Hans Stahl, Doris Venzel und Klaus-Dieter Vietze. Eiserne Konfirmation (65 Jahre) feierten: Günter Grabs, Helga Wittmann und Helmut Steib.
Die Konfirmand:innen mit Pfrin Riebl und den Vertrauensleuten des Kirchenvorstands Claudia Reinl und Uli Münchmeier (Bild: Christina Ponader)

Glückliche Konfirmand:innen

Die diesjährige Konfirmation am 26.04.26 stand unter dem Thema Glück. 16 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Großgemeinde Vohenstrauß hatten sich mit Pfrin Carmen Riebl und Konfibegleiterin Bettina Hilburger seit letztem Herbst gemeinsam auf den Weg gemacht. Als Highlights aus dem Kurs benannten sie die Konfiburg, die Church Night und die vielen Projekte, mit denen sie sich der Gemeinde zeigten (Vogelhäuser bauen, Pizza- und Kuchenverkauf, Kibiwo, Konzertmoderation). Das stärkte die Verbundenheit mit der Gemeinde und das Selbstvertrauen. In seinem Grußwort lud Kirchenvorstand Uli Münchmeier sie deswegen ein: „Bringt euch weiter in der Gemeinde ein. Unsere Weichen sind auf euch eingestellt, wir freuen uns auf euch und wo ihr mit dabei sein wollt.” und verteilte dazu als Andenken Lego-Weichen. Pfrin Carmen Riebl bezog sich in ihrer Predigt auf den Glücksbegriff und nutzte zum Vergleich einen Smiley-Magneten. Ausgehend von dem Vers „Gott nahe zu sein ist mein Glück” (Psalm 73) erklärte sie anschaulich die Gottesbeziehung im Lebensverlauf: „Mit der Taufe werdet ihr 'magnetisiert'. Da wird die Grundlage gesetzt für die Anziehungskraft zwischen euch und Gott. Leben mit Gott ist wie eine Magnetverbindung – sie braucht Nähe. Auch wenn man sich voneinander entfernt, geht die Magnetkraft nicht verloren. Nur spüren wir Sie vielleicht nicht mehr so stark. Konfirmation kann bedeuten diese Gottesverbindung wieder näher zu rücken, von Fragen zu Antworten zu finden. Und zu einem Glauben, der einen halten kann.” Die musikalische Gestaltung durch den Posaunenchor, Albert Sommer an der Orgel sowie Kristina Kölbl-Hölzl als Sängerin rundete den Gottesdienst stimmig ab. Wir gratulieren zur Konfirmation: Elly Forster, Elias Heidt, Samantha Hinz, Jana Höcker, Luca Höcker, Lukas Hopf, Luca Jahn, John Neigum, Madeline Oertel, Ben Ortmeier, Julian Plößner, Lena Reger, Ronja Reger, Lilli Sollfrank, Timo Wurda, Noah Zweers.
Die Kinder des Krippenspiels. (Bild: Christina Ponader)

Evangelisches Krippenspiel an der Friedrichsburg

Bei winterlichen Temperaturen fand auch dieses Jahr das Krippenspiel der Evangelischen Kirchengemeinde Vohenstrauß in ökumenischer Verbindung an der Friedrichsburg statt. Das bewährte Krippenspiel-Team aus Manuela Beck, Julia Scheibl, Christina Ponader und Bianca Zitzmann hatte gemeinsam mit Pfrin Carmen Riebl das diesjährige Stück „Weihnachten:Geschenke“ für alle Gottesdienstbesucher:innen von jung bis alt liebevoll vorbereitet. Kern des Stücks ist, dass manche Menschen oftmals zu beschäftigt sind um wirklich Zeit zu haben für Jesus und die Botschaft von Weihnachten. Alles schön machen für die Gäste, Geschenke für die Kinder, Essen vorbereiten – alles muss perfekt sein. So hat die Frau im Stück zunächst wenig Blick für das Krippenspiel, das arme Ehepaar Maria und Josef, die Hirten in der Kälte. Erst die Sterndeuter können ihr deutlich machen, dass ihre Lichterketten und Sterne nicht nur profane Deko, sondern ein Zeichen für eine größere Botschaft sind und sie so für Weihnachten begeistern. Umrahmt wurde das Spiel von mehreren Liedern zum Mitsingen. Mit 26 Kindern und Teenies war das Krippenspiel-Ensemble so groß wie noch nie. Sie durften das Stück dieses Jahr 2mal aufführen: bereits am Wochenende waren sie zu Gast in der Wohn- und Pflegeeinrichtung von Dr. Loew Soziale Dienstleistungen in Vohenstrauß. Dank für die gelungene Aufführung geht an Andy Fritsch von Amplify, die Stadt Vohenstrauß und alle Helfer:innen im Hintergrund wie die Familie Hopf. So konnte auch dieses Jahr Weihnachten werden.
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