Begleitet von strahlendem Sonnenschein marschierten die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Albert Hölzl in die Pfarrkirche St. Vitus ein. (Bild: Nikolaus Scherr)

Erstkommunion in Tiefenbach

Begleitet von herrlichem Sonnenschein zogen 14 Erstkommunionkinder mit Pfarrer Albert Hölzl in die Pfarrkirche St. Vitus in Tiefenbach ein. Im Gotteshaus stimmte bereits der Kirchenchor Tiefenbach, begleitet von Organist Stefan Ditz, das Lied „Beginne all meine Tage“ an. Pfarrer Hölzl begrüßte alle Eltern, Großeltern, Paten und besonders die Kommunionkinder, die im Altarraum im Halbkreis Platz genommen hatten. Mit dem Motto der Erstkommunion „Hand in Hand mit Gott“ reicht uns Gott seine Hand, so Hölzl weiter, und dies ganz besonders heute den neuen 14 Kommunionkindern. Die zehn Buben und vier Mädchen trugen auch die Kyrie-Rufe vor, in denen es hieß: „Herr Jesus Christus, du schenkst uns dich heute zum ersten Mal!“ Die folgende Lesung aus dem Buch Jesaja trug Schulleiterin Waltraud Eichstetter vor. In seiner Predigt griff Pfarrer Hölzl das Thema der Erstkommunion auf mit dem Vergleich: Wenn sich zwei Menschen treffen, dann reichen sie sich die Hand. Es ist ein Zeichen von Vertrauen und Nähe, denn wir Menschen brauchen dieses Gefühl von Verbundenheit. Gottes Hand spüren wir zwar nicht, meinte Hölzl dazu, und wir können sie nicht sehen, aber er ist da und nimmt uns an der Hand. Jesus ist das Licht der Welt, und mit dem Spruch: „Empfange das Licht Jesu Christi und trag es hinaus in die Welt!“ übergab der Geistliche jedem Kommunionkind die brennende Kerze. Beim folgenden Glaubensbekenntnis fragte Hölzl die Kinder am Ende des Textes: „Willst du es versuchen?“ „Ja, ich will es“, war die klare Antwort von allen 14 Kommunionkindern. In die Fürbitten waren nicht nur alle Kommunionkinder, sondern auch drei Mütter eingebunden, und sie beteten: „Guter Gott, wir bitten dich für unsere Familien!“ Sehr melodisch war auch das folgende Lied „Dieses Leben haben“, begleitet von Viola Scherr mit der Querflöte. Am Ende der Gabenbereitung meinte Hölzl: „Das wichtigste Geschenk heute ist nicht in buntes Papier eingepackt, und es kommt nicht von den Eltern, Großeltern oder Paten. Es ist dieses kleine Stück Brot, in dem sich Jesus uns selbst zum Geschenk macht.“ Mit dem Ausspruch „Heute empfängst du das erste Mal den Leib Christi“ überreichte der Priester jedem Kommunionkind die konsekrierte Hostie. Die persönlichen Dankesworte kamen wieder von den Kommunionkindern, und Pfarrer Albert Hölzl dankte vor dem Schlusssegen allen Mitwirkenden an diesem feierlichen Gottesdienst. Vergelt’s Gott für alles!
Bene und Ferdi ziehen voran und alle folgen beim Einzug zum Start in das Maifest. (Bild: Nikolaus Scherr)

Maifest in Tiefenbach

Mit lustigen Kurzfilmen machten die Organisatoren für das Maifest im Haus des Kindes in den sozialen Medien kräftig Werbung zu diesem Event und ob es dann das frühlingshafte Wetter mit strahlendem Sonnenschein oder doch die hübschen Plakate waren, die die Besucher anlockten war letztlich egal. So konnte die Leiterin der Einrichtung Monika Mühlbauer am Freitagnachmittag zahlreiche Eltern, Großeltern, Geschwister und weitere Gäste zum Maifest begrüßen. Neben Pfarrer Albert Hölzl und Bürgermeister Martin Holler haben sich noch die stellvertretende Schulleiterin Ingrid Sturm und natürlich viele kleine Kinder eingefunden. Für die nötige Musik sorgten bereits Bene und Ferdi mit bayerischen Songs passend zum Maifest. Auch die Gäste kamen überwiegend in Dirndl und Lederhosen und so gekleidet traten nun auch die Vorschulkinder auf. Mit lustigen Reimen begrüßten sie alle Gäste und langer Applaus war ihnen genauso sicher wie der nächsten Gruppe, welche den Hit „Wenn am Dorfplatz wieder der Maibaum steht!“ mit einer Tanzchoreographie verbanden. Gleich gefolgt vom bekannten „Zillertaler Hochzeitsmarsch“. Jetzt packten alle mit an und schleppten den langen und weiß-blauen Maibaum über die Bühne bis zum Aufstellungsplatz. Hier durften auch einige Männer mit anpacken und schnell stand der Traditionsbaum und überstrahlte den Festplatz. Dank galt hier Bonifats Vogl für die Vorarbeit und Freddy Reichenberger, der den Kranz gespendet hat. Wie immer nach dem Aufstellen eines Maibaums brauchten alle eine Stärkung und mit bayerischen Brotzeiten, wie Leberkäse, Bratwürste und Käse mit Brezen brauchte keiner hungrig nach Hause gehen. Für Liebhaber von Kaffee und Kuchen hatte ebenfalls der Elternbeirat, ein reichhaltiges Buffet aufgebaut und bei den vielen Spielemöglichkeiten und jeder Menge Kinder konnten die Eltern mal ein paar Stunden genießen.
Die Ehrenmedaille der Gemeinde Tiefenbach für Helga Adelhoch. Mit Eintrag ins goldene Buch. Es gratulierten (v.rechts) Josef Königsberger, Ludwig Prögler, Martin Holler, Nikolaus Scherr und Freundin Heidi Betz. (Bild: Viola Scherr)

Helga Adlhoch mit der Ehrenmedaille der Gemeinde Tiefenbach ausgezeichnet

Anlässlich ihres 80. Geburtstages überreichte Bürgermeister Ludwig Prögler, als eine seiner letzten Amtshandlungen, an die langjährige Seniorenbeauftragte Helga Adlhoch die Ehrenmedaille der Gemeinde Tiefenbach. Zu dieser Feierstunde versammelten sich im Rathaus Tiefenbach Bürgermeister Ludwig Prögler, sein Nachfolger im Amt Martin Holler und die beiden Stellvertreter Josef Königsberger und Nikolaus Scherr. Nicht fehlen durfte natürlich der Ehrengast Helga Adlhoch selbst. Sie wurde von ihrer Freundin und Unterstützerin Hilde Betz begleitet. Helga Adlhoch übernahm das Amt der Seniorenbeauftragten bereits am 1. Mai 2008 noch unter Bürgermeister Johann Müller. Vorher hatte sie 37 Jahre lang in der Metzgerei Emmer in Tiefenbach gearbeitet. Sie hatte halt schon immer ein Händchen im Umgang mit Menschen, könnte man sagen, und ihre offene, freundliche Art hilft ungemein bei der Arbeit mit Senioren. Dabei sind es nicht immer ältere Bürger, die sie im Blick hat. Schon oft half sie neu zugezogenen Familien mit oder ohne Migrationshintergrund, wenn diese Unterstützung oder einfach einen guten Rat brauchen. Dies ist Bürgermeister Ludwig Prögler sehr wohl bewusst und er schätzt die Arbeit mit Senioren und generell an den Mitmenschen als unbezahlbar ein. Die monatlichen Seniorentreffen sind durchwegs gut besucht und wenn immer es möglich war, kam er gerne auf eine Tasse Kaffee vorbei. Dies wolle der neue Bürgermeister Holler ebenfalls weiterführen. Der Kontakt mit den Bürgern ist nicht nur jedem Gemeindeoberhaupt wichtig, sondern die Senioren und Seniorinnen selbst sind froh um jede Gelegenheit, um sich auszutauschen. So braucht es meist kein großes Rahmenprogramm, die Teilnehmer selbst bringen Geschichten, Lieder und auch Witze mit und tragen diese mutig vor. Die Seniorenbeauftragte vergisst auch die Leute nicht, welche nicht mehr mobil sind. Für sie erledigt Adlhoch beizeiten Einkäufe oder hält telefonisch Kontakt. Dies war in der Corona-Zeit die einzige Möglichkeit, um sich mit den Bürgern auszutauschen. Jetzt kann sie wieder die umliegenden Seniorenheime besuchen und den ehemaligen Bewohnern der Gemeinde Freudenstrahlen ins Gesicht zeichnen. Helga Adlhoch, so Prögler weiter, wurde 2023 von Ministerpräsident Markus Söder mit dem Bayerischen Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Eine Anerkennung für langjähriges, hervorragendes ehrenamtliches Engagement und die Ehrenmedaille der Gemeinde Tiefenbach soll dieses überragende Engagement genauso würdigen, so Bürgermeister Prögler in seiner Laudatio. Für ihre Arbeit als Seniorenbeauftragte gibt es im Landratsamt vielfache und gute Unterstützung. So werden jährliche Fortbildungen angeboten und sogar mehrtägige Lehrgänge, wie den „Demenzverzögerer“, den sie ebenfalls besucht hat.
Foto 01: Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Irlach Tobias Bücherl (rechts) dankte seinem Vorgänger Gerhard Bücherl (2.v. links) für 36 Jahre Vorsitz und Josef Rohfmüller (2.v. rechts) für 30 Jahre stellvertretender Vorsitzender. Mit Bürgermeister Ludwig Prögler (Bild: Nikolaus Scherr)

Jagdversammlung in Irlach

Fast 30 Mitglieder und Gäste begrüßte der Vorsitzende Tobias Bücherl am Beginn der Versammlung der Jagdgenossenschaft Irlach und mit dabei Pfarrer Albert Hölzl und Bürgermeister Ludwig Prögler. Auf der Tagesordnung stand nun das Totengedenken und dazu erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen. Den Tätigkeitsbericht trug Schriftführer Stefan Rettinger vor und als wesentlichen Punkt in der letzten Versammlung war sicher die Neuwahl der Vorstandschaft zu nennen. Den Bericht über die finanzielle Situation der Jagdgenossenschaft oblag Kassier Konrad Blattmeier und er nannte als größte Einnahme die Jagdpacht in Höhe von 1400 Euro. Dem Jagdpächter ist seit Jahrzehnten auferlegt, dass dieser eine jährliche Spende an die Kirche Irlach in Höhe von 410 Euro zu tätigen hat. Geringe Einnahmen waren durch die Leihgebühren des Holzspalters zu erwähnen und hier sollte nach einem neuen Unterstellplatz gesucht werden. Der Vorsitzende Tobias Bücherl wird diesen unterstellen, da sonst keine Meldung kam. Die beiden Kassenprüfer Franz Bücherl und Christian Reitinger konnten eine ordentliche Kassenführung bestätigen und so fiel die Entlastung einstimmig aus. Unter Punkt fünf fragte Bücherl die Mitglieder, ob der Jagdpachtschilling ausbezahlt werden sollte, oder wie er befürwortete in der Kasse verbleiben kann. Dies wurde einstimmig befürwortet. Nun stand die Aufnahme eines weiteren Jagdpächters an, denn Bernhard Dirscherl stellte den Antrag zusätzlich zum bisherigen Pächter Bernhard Hauser in das Jagdrevier Irlach mit aufgenommen zu werden. Dirscherl ein gebürtiger Irlacher ist allen bestens bekannt und schon in einem Jagdrevier in Weiding aktiv. Den zur Wahl notwendigen Wahlausschuss bildeten Bürgermeister Ludwig Prögler, Gerhard Bücherl und Martin Holler. Sie stellten 25 Wahlberechtigte fest und bereits nach dem ersten geheimen Wahlgang konnte Prögler das Ergebnis bekanntgeben. Mit 22 JA-Stimmen wurde Bernhard Dirscherl zum weiteren Jagdpächter im Revier Irlach gewählt. Dieser sagte vielen Dank für das Vertrauen und Prögler gratulierte zur Wahl. Damit stehe ein örtlicher Ansprechpartner zur Verfügung, der, etwa bei Wildunfällen, schnell reagieren kann. Beim letzten Punkt der Tagesordnung stand die Ehrung von langjährigen Vorstandsmitgliedern an. Tobias Bücherl bat seinen Vater und Vorgänger im Amt Gerhard Bücherl nach vorne und erinnerte an die lange Zeit von 1989 bis 2025 in der er den Vorsitz der Jagdgenossenschaft mit Leben erfüllte. Ebenso wurde Josef Rohrmüller für seine Mitgliedschaft in der Vorstandschaft in der Zeit von 1995 bis 2025 geehrt. Mit Gesetzten und Paragraphen muss sich die Jagdgenossenschaft auch rumschlagen, denn es bestünde nun die Möglichkeit sich vom Abschlussplan befreien zu lassen. Dies würde jedoch, so Bücherl einen hohen bürokratischen Aufwand bedeuten. Folglich stimmten die Anwesenden für die bisherige Regelung mit Abschussplan und der sieht dieses Jahr 24 Rehe vor. Der Bitte um ein Grußwort kam Ludwig Prögler gerne nach und er gratulierte dem neuen Mitpächter Dirscherl, sowie den ausgeschiedenen langjährigen Vorstandsmitgliedern. Die Gemeinde Tiefenbach, und damit schloss er seinen Nachfolger im Amt Martin Holler ein, strebe immer eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft und mit allen Vereinen an. Dies soll auch in Zukunft so bestehen. Nun kam eine Nachfrage aus den Reihen der Jagdgenossen über die Verwendung der Spende, welche die Jagdpächter seit Jahrzehnten an die Kirche Irlach überweisen. Dies löste vielfache und lange Diskussionen aus und Pfarrer Albert Hölzl brachte klar zum Ausdruck, dass er über die Verwendung von einzelnen Spenden an die Kirche nicht öffentlich Auskunft geben darf. Der Sachaufwandsträger der Kirche ist bekanntlich die Gemeinde Tiefenbach und Bürgermeister Prögler erwähnte die letzte Sanierungsarbeit am Mauerwerk der Kirche bei der sich die Diözese Regensburg mit 18 Prozent beteiligte und den Rest teilten sich Gemeinde und Kirche Irlach je nach deren Möglichkeiten. Diese Antworten beruhigten den Fragesteller jedoch nicht. Aktuell steht wieder eine Sanierung des Kirchendaches an und erst wenn ein Kostenrahmen feststeht, können Diözese, Gemeinde und Irlach gemeinsam den Finanzierungsrahmen festlegen. Jeder im Raum konnte ein gewissen Misstrauen von einigen feststellen und ein Jagdgenosse fasste die Stimmung im Ausspruch „Früher war der Zusammenhalt in Irlach besser!“ zusammen.
Foto 03: Das wollten alle Kinder ganz genau sehen, was alles in diesem Rettungswagen verstaut ist. (Bild: Monika Mühlbauer)

BRK besuchte Kindergarten

Das blieb den kleinen Augen der Kinder nicht verborgen, als der große Rettungswagen in die Einfahrt beim Haus des Kindes St. Josef in Tiefenbach vorfuhr. Aber es konnte Entwarnung gegeben werden, es war nichts passiert, denn die Rettungssanitäterin Kerstin Riedl kam mit Notfallsanitäter Nikolaus Scherr auf einen Besuch vorbei um den Buben und Mädchen den Bereich Notfallmedizin näher zu bringen. Der Anfrage von Kindergartenleiterin Monika Mühlbauer auf einen Besuch folgten die beiden BRK-Rettungsdienstler aus Waldmünchen gern und in je zwei Gruppen zeigte Kerstin den neugierigen kleinen „Patienten” was so alles in einem Rettungswagen steckt. Dabei durften natürlich die Kinder einmal selbst den Patienten spielen und auf der Trage und der Vakuummatratze Platz nehmen. Vollständig verkabelt durch EKG, Blutdruck und Sauerstoffsättigung wurde die Fahrtrage dann in den RTW verladen. Währenddessen zeigte Scherr der anderen Hälfte der Gruppe wie einfach Erste Hilfe zu Hause sein kann. Ein Pflasterverband oder der Umgang mit Binde und Wundauflage sind eigentlich kinderleicht und so wurden nicht nur Finger und Arme verbunden, sondern mit Hilfe vom Rettungsdienst und den Erzieherinnen auch ein Kopfverband angelegt. Die stabile Seitenlage durfte abschließend von jedem Kind ausprobiert werden. Damit hoffen alle, dass im Fall des Falles die Angst vor so einem großen Roten Rettungswagen weniger geworden ist und das gesamte Kindergartenpersonal und alle Kinder sagten abschließend ein großes Dankeschön und überreichten ein kleines Präsent.
Georg Meyer (Mitte) feierte mit vielen Vereinsabordnungen und im Kreis seiner Familie seinen 70. Jubeltag. (Bild: Johannes Meyer)

Georg Meyer feierte 70. Geburtstag mit vielen Gästen

Bei bester Gesundheit und mit vielen Gästen feierte Georg Meyer aus Tiefenbach seinen 70. Geburtstag. Gebürtig in Thurau bei Schönthal kam er über Premeischl 1980 nach Tiefenbach, denn in diesem Jahr läuteten die Hochzeitsglocken. Er führte seine Ehefrau Erika zum Traualtar und sie schenkte ihm zwei Söhne und eine Tochter. Sohn Johannes reiste aus dem fernen Sardinien mit drei Enkeln und seiner Frau an, sehr zur Freude der Großeltern. Sie erfreuen sich mittlerweile an insgesamt fünf Enkeln im Alter von einem bis 18 Jahren, aber an Ruhestand kann ein Mann wie Georg Meyer noch nicht ernsthaft denken. Der gelernte technische Zeichner verbrachte diese Lehr- und Gesellenjahre bei der Firma Schindler in Wiesing, bevor er wieder die Schulbank an der FOS Cham und der FH in Rosenheim drückte. In der von ihm mitgegründeten Metallfirma in Schönthal ist er noch Betriebsleiter und auch seine Frau war immer stark in diese Firma mit eingebunden. Trotzdem blieb, oder besser gesagt nahm sich der Jubilar Zeit und geht weiterhin seiner Leidenschaft der Jagd nach. Natürlich machte die Jagdhornbläser-Kreisgruppe aus Waldmünchen ihm ihre Aufwartung und auch aus Premeischl war eine Abordnung des VfR Premeischl gekommen. Gleich drei Freiwillige Feuerwehren gaben sich in der Brunnenstraße in Tiefenbach die Klinke in die Hand, denn Meyer ist nicht nur hier in Tiefenbach treues Mitglied, sondern auch in Schönthal an seinem Firmensitz und in Hillstett; das dortige Jagdrevier hat er gepachtet. Also Gesprächsstoff genug an diesem Jubeltag, aber es geht noch weiter, denn der „Meyer Schore“ engagiert sich seit vielen Jahren auch als Sänger im Kirchenchor Tiefenbach. Fehlt noch der Obst- und Gartenbauverein in Tiefenbach und diese Gruppe führte er jahrelang als Vorsitzender. Zum Gratulieren kamen noch eine Reihe von Nachbarn und Freunden, so wurde das schmucke Eigenheim an der Brunnenstraße gut gefüllt. Für Abwechslung sorgten an diesem Abend mehrere Male die Jagdhornbläser, die ihrem Jägersmann ein paar Ständchen aufspielten und ihn mehrmals hochleben ließen.


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Christina Daschner begrüßte in Steinlohe viele Gäste beim Faschingsball der Feuerwehr.<br> (Bild: Nikolaus Scherr)

Faschingsball der FFW Steinlohe
Olympische Winterspiele als gelungene Einlage

Voll besetzt war der Saal im Gasthaus „Zum Deutschen Eck“ in Steinlohe als Christina Daschner, die Vorsitzende der Feuerwehr Steinlohe, die zahlreichen Gäste begrüßte. Bürgermeister Ludwig Prögler und sein Stellvertreter Nikolaus Scherr, sowie Kreisbrandmeister Martin Holler erwähnte sie namentlich und alle weiteren Vereine mit ihren Vorsitzenden im Block. Für die nötige Stimmungsmusik sorgte bei diesem Faschingsball das Trio „Grodaso“ mit bekannten Schlagern und Evergreens, aber auch die Freunde der bayerischen und österreichischen Unterhaltungsmusik kamen auf ihre Kosten. Eine bunte Mischung also, bei der jeder sicher auf seine Kosten kam und die stets volle Tanzfläche bewies, dass das Musiker-Trio versteht, es zu unterhalten und Stimmung in die Veranstaltung zu bringen. Stimmung verhieß auch die versprochene Einlage der Floriansjünger aus Steinlohe. Mit dem sehr aktuellen Bezug zu den olympischen Winterspielen präsentierte das Moderations-Duo Andreas Schöberl (weil Tilman Schöberl verhindert war) und Matthias Braun die Winterolympiade aus Steinlohe. Die Verwaltungsgemeinschaft „Tiefenstein und Treffenbach“ hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um dieses Großereignis nach Steinlohe zu holen. Sogar für die Pistenraupe wurde eigens eine noble Unterstellhalle errichtet. Sie kann später als Feuerwehrgerätehaus genutzt werden. So ein großes Sportereignis braucht viele Vorbereitungen und es gelang, das Hotel Katharinenhof aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Frau Erika-Erotica erwarb das Hotel, in dem die Olympioniken nicht nur eine Bleibe finden, sondern abends richtig verwöhnt werden. Jetzt aber befinden sich die beiden sprachgewandten Stadionsprecher bereits neben der Zieleinfahrt für die erste Disziplin, die Abfahrt mit dem „Duo-Ski“. Dass mitunter der Hintermann verloren ging, tat hier nichts zur Sache und gebührender Applaus war den beiden trotzdem sicher. Bei der nächsten Sportart, dem Bobfahren, rauschte ein nagelneuer Dreierbob aus der Eigenproduktion über die Tanzfläche und hier galt es natürlich, jede Links- und Rechtskurve präzise anzusteuern und mit einem Hopser zu vollenden. Nun war Biathlon angesagt, zwar auf Skiern, aber statt mit dem Gewehr schossen die Athleten in Steinlohe mit dem Blasrohr. Nachdem mit Zielwasser der Blick geschärft wurde, gelang dies recht zielsicher. Vierte und damit letzte Disziplin war der graziöse Eiskunstlauf. Angesichts des einsetzenden Tauwetters erschien die Ballerina (Paul Zimmermann) auf Inlinern und drehte sehr gekonnt so manche Pirouette. Nach kurzer Umziehpause erschien er wieder als Michael-Jackson-Double und legte einen spitzen „Moonwalk“ aufs Parkett. Tosender Applaus war zu Recht der Lohn für so manchen Übungsabend, den die Darsteller sicher brauchten. Eine Stärkung in der Bar brauchten jetzt alle Darsteller und forderten die Gäste auf, mitzukommen. Oder, so manche Paare nutzten jetzt wieder die freie Tanzfläche, um zu den schmissigen Rhythmen von „Grodaso“ einige Runden zu drehen.
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