Georg Meyer (Mitte) feierte mit vielen Vereinsabordnungen und im Kreis seiner Familie seinen 70. Jubeltag. (Bild: Johannes Meyer)

Georg Meyer feierte 70. Geburtstag mit vielen Gästen

Bei bester Gesundheit und mit vielen Gästen feierte Georg Meyer aus Tiefenbach seinen 70. Geburtstag. Gebürtig in Thurau bei Schönthal kam er über Premeischl 1980 nach Tiefenbach, denn in diesem Jahr läuteten die Hochzeitsglocken. Er führte seine Ehefrau Erika zum Traualtar und sie schenkte ihm zwei Söhne und eine Tochter. Sohn Johannes reiste aus dem fernen Sardinien mit drei Enkeln und seiner Frau an, sehr zur Freude der Großeltern. Sie erfreuen sich mittlerweile an insgesamt fünf Enkeln im Alter von einem bis 18 Jahren, aber an Ruhestand kann ein Mann wie Georg Meyer noch nicht ernsthaft denken. Der gelernte technische Zeichner verbrachte diese Lehr- und Gesellenjahre bei der Firma Schindler in Wiesing, bevor er wieder die Schulbank an der FOS Cham und der FH in Rosenheim drückte. In der von ihm mitgegründeten Metallfirma in Schönthal ist er noch Betriebsleiter und auch seine Frau war immer stark in diese Firma mit eingebunden. Trotzdem blieb, oder besser gesagt nahm sich der Jubilar Zeit und geht weiterhin seiner Leidenschaft der Jagd nach. Natürlich machte die Jagdhornbläser-Kreisgruppe aus Waldmünchen ihm ihre Aufwartung und auch aus Premeischl war eine Abordnung des VfR Premeischl gekommen. Gleich drei Freiwillige Feuerwehren gaben sich in der Brunnenstraße in Tiefenbach die Klinke in die Hand, denn Meyer ist nicht nur hier in Tiefenbach treues Mitglied, sondern auch in Schönthal an seinem Firmensitz und in Hillstett; das dortige Jagdrevier hat er gepachtet. Also Gesprächsstoff genug an diesem Jubeltag, aber es geht noch weiter, denn der „Meyer Schore“ engagiert sich seit vielen Jahren auch als Sänger im Kirchenchor Tiefenbach. Fehlt noch der Obst- und Gartenbauverein in Tiefenbach und diese Gruppe führte er jahrelang als Vorsitzender. Zum Gratulieren kamen noch eine Reihe von Nachbarn und Freunden, so wurde das schmucke Eigenheim an der Brunnenstraße gut gefüllt. Für Abwechslung sorgten an diesem Abend mehrere Male die Jagdhornbläser, die ihrem Jägersmann ein paar Ständchen aufspielten und ihn mehrmals hochleben ließen.
Christina Daschner begrüßte in Steinlohe viele Gäste beim Faschingsball der Feuerwehr.<br> (Bild: Nikolaus Scherr)

Faschingsball der FFW Steinlohe
Olympische Winterspiele als gelungene Einlage

Voll besetzt war der Saal im Gasthaus „Zum Deutschen Eck“ in Steinlohe als Christina Daschner, die Vorsitzende der Feuerwehr Steinlohe, die zahlreichen Gäste begrüßte. Bürgermeister Ludwig Prögler und sein Stellvertreter Nikolaus Scherr, sowie Kreisbrandmeister Martin Holler erwähnte sie namentlich und alle weiteren Vereine mit ihren Vorsitzenden im Block. Für die nötige Stimmungsmusik sorgte bei diesem Faschingsball das Trio „Grodaso“ mit bekannten Schlagern und Evergreens, aber auch die Freunde der bayerischen und österreichischen Unterhaltungsmusik kamen auf ihre Kosten. Eine bunte Mischung also, bei der jeder sicher auf seine Kosten kam und die stets volle Tanzfläche bewies, dass das Musiker-Trio versteht, es zu unterhalten und Stimmung in die Veranstaltung zu bringen. Stimmung verhieß auch die versprochene Einlage der Floriansjünger aus Steinlohe. Mit dem sehr aktuellen Bezug zu den olympischen Winterspielen präsentierte das Moderations-Duo Andreas Schöberl (weil Tilman Schöberl verhindert war) und Matthias Braun die Winterolympiade aus Steinlohe. Die Verwaltungsgemeinschaft „Tiefenstein und Treffenbach“ hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um dieses Großereignis nach Steinlohe zu holen. Sogar für die Pistenraupe wurde eigens eine noble Unterstellhalle errichtet. Sie kann später als Feuerwehrgerätehaus genutzt werden. So ein großes Sportereignis braucht viele Vorbereitungen und es gelang, das Hotel Katharinenhof aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Frau Erika-Erotica erwarb das Hotel, in dem die Olympioniken nicht nur eine Bleibe finden, sondern abends richtig verwöhnt werden. Jetzt aber befinden sich die beiden sprachgewandten Stadionsprecher bereits neben der Zieleinfahrt für die erste Disziplin, die Abfahrt mit dem „Duo-Ski“. Dass mitunter der Hintermann verloren ging, tat hier nichts zur Sache und gebührender Applaus war den beiden trotzdem sicher. Bei der nächsten Sportart, dem Bobfahren, rauschte ein nagelneuer Dreierbob aus der Eigenproduktion über die Tanzfläche und hier galt es natürlich, jede Links- und Rechtskurve präzise anzusteuern und mit einem Hopser zu vollenden. Nun war Biathlon angesagt, zwar auf Skiern, aber statt mit dem Gewehr schossen die Athleten in Steinlohe mit dem Blasrohr. Nachdem mit Zielwasser der Blick geschärft wurde, gelang dies recht zielsicher. Vierte und damit letzte Disziplin war der graziöse Eiskunstlauf. Angesichts des einsetzenden Tauwetters erschien die Ballerina (Paul Zimmermann) auf Inlinern und drehte sehr gekonnt so manche Pirouette. Nach kurzer Umziehpause erschien er wieder als Michael-Jackson-Double und legte einen spitzen „Moonwalk“ aufs Parkett. Tosender Applaus war zu Recht der Lohn für so manchen Übungsabend, den die Darsteller sicher brauchten. Eine Stärkung in der Bar brauchten jetzt alle Darsteller und forderten die Gäste auf, mitzukommen. Oder, so manche Paare nutzten jetzt wieder die freie Tanzfläche, um zu den schmissigen Rhythmen von „Grodaso“ einige Runden zu drehen.


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Seit 60 Jahren ist Xaver Dietl Mitglied beim Schützenverein Gemütlichkeit Tiefenbach. (v.links) Pfarrer Albert Hölzl, Xaver Dietl, Johann Liegl und Bürgermeister Ludwig Prögler gratulieren. (Bild: Nikolaus Scherr)

Xaver Dietl feiert 60 Jahre Mitgliedschaft im Schützenverein Tiefenbach

Im Rahmen der Sebastianifeier bat Vorstand und Schützenmeister Johann Liegl um Aufmerksamkeit um eine Laudatio und Ehrung für eine doch seltene Lebensleistung vorzubringen. Das Ehrenmitglied beim Schützenverein Gemütlichkeit Xaver Dietl trägt nicht nur seit 2013 diesen Titel Ehrenmitglied, sondern ist nun seit über 60 Jahre Mitglied im Schützenverein Tiefenbach. Jahrzehntelang trug er Verantwortung als Gerätewart und war 1982 und 1984 Schützenkönig. In der Pistolen- und Gewehrklasse schaffte er mit seinen Schützenbrüdern und -Schwestern den Aufstieg bis zur Bezirksoberliga. Als Jugendleiter und Gaujugendleiter kümmerte sich Dietl jahrelang um den Nachwuchs in Tiefenbach und im ganzen Gaubereich Waldmünchen. Xaver Dietl ist immer noch aktiver Schütze und begleitete den Schützenverein Gemütlichkeit jahrzehntelang auf seiner Reise durch Tiefenbach. Angefangen hat alles beim Krapflbräu, wo die ersten Schießübungen und Tourniere bis zum Jahr 1970 stattfanden. Bis ein moderner Schießstand im Gasthaus Zur Post (Fam. Ulschmid) fertig wurde, konnten die Tiefenbacher bei ihren Freunden in Steinlohe in Form bleiben. Beim Ulschmid fühlten sich alle wie zu Hause bis 1983 das Gasthaus Russenbräu ihre neue Heimat wurde. Hier konnten im eigenen Schützenheim so manche Erfolge und Geburtstage gefeiert werden und viele Tausend Schuss auf die kleinen Scheiben wurden abgegeben. Bis sich die Schützenmitglieder 2017 eine neue Bleibe suchen mussten. Einige Objekte vielen in die engere Auswahl und in der Aula der Alten Schule, wo viele Vereine und Gruppen aus der Gemeinde Tiefenbach eine Heimat bekamen, konnte auch der Schützenverein Gemütlichkeit Unterschlupf finden. Xaver Dietl war immer dabei und erlebte in dieser Zeit auch einige Vorstände kommen und gehen. Für Alois Vogl, über Otto Vogl bis zum jetzigen Vereinsoberhaupt Johann Liegl war Xare, wie ihn die meisten nennen, ein treuer Schütze und da, wenn Hilfe gebraucht wurde. Dem immer noch ledigen, gelernten Schreiner wünschten alle Anwesenden noch viele gesunde Jahre in der zweiten Heimat des Schützenvereins Gemütlichkeit in Tiefenbach.
Foto 17: Ein reiches Sortiment an Selbstgedrechseltem bot die Familie Zimmermann in der reich geschmückten Hütte an. (Bild: Nikolaus Scherr)

Weihnachtsmarkt in Tiefenbach

Bei nebligem, feuchtem Novemberwetter freuten sich viele Besucher auf eine Tasse heißen Glühwein oder Kinderpunsch und wem nicht schon der weihnachtliche Duft in die Nase stieg, der konnte sich an den vielen hundert Kerzen am Wegesrand orientieren, die zum Ludwig-Gebhard-Platz neben der Pfarrkirche führten. Bei der Alten Schule veranstalteten wieder die Gemeinde Tiefenbach mit dem Fremdenverkehrsverein die Winter-Weihnacht in Tiefenbach mit vielen Handwerksständen und köstlichen Speisen und Getränken. Die Verpflegung übernahmen die Vereine aus dem Gemeindebereich und diese sorgten für eine reichhaltige Auswahl. Egal, ob selbst gemachte Handwerkskunst oder Kulinarisches angeboten wurde, jede Bude war reich geschmückt und weihnachtlich beleuchtet. Pünktlich um 15 Uhr begrüßte Bürgermeister Ludwig Prögler die vielen Gäste, die bereits dicht gedrängt vor der großen Bühne auf die Darbietungen warteten. Ein herzliches Wort des Dankes sagte das Gemeindeoberhaupt jedem Beteiligten und jedem vor oder hinter der Verkaufsbude. Mit dabei das Christkind persönlich (Magdalena Baumgartner) mit zwei kleinen Engeln. Sie überbrachten ebenso himmlische Grüße und mit einem Prolog war der Weihnachtsmarkt eröffnet. Schon ging es los mit weihnachtlichen Liedern der Kindergartenkinder vom Haus des Kindes St. Josef. Begleitet wurden sie vom Christkind persönlich mit zwei Engeln. Birgit Schultes als Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins überbrachte ebenfalls ihre Grüße und hatte ein passendes Gedicht mitgebracht. Nun versammelten sich die Grundschüler aus der 3. und 4. Klasse auf der Bühne, begleitet von ihrer Klassenlehrerin Ramona Seiderer und Schulleiterin Waltraud Eichstetter. Neben passenden Songs für den Advent gingen sie auch der Frage nach, was den Tieren wichtig an Weihnachten ist. Da kamen natürlich viele Antworten rund ums Saufen, Fressen und Pennen, aber am Schluss kam die Erleuchtung. Am wichtigsten ist doch das Kind in der Krippe und diese Erleuchtung wünschen die Schulkinder allen Gästen. Noch einmal gab es weihnachtlichen Gesang, diesmal vom Kirchenchor Tiefenbach unter der Leitung von Claudia Babl und begleitet vom Organisten Stefan Ditz auf seinem Klavier. Auch ihnen zollte das Publikum kräftigen Applaus, um sich anschließend wieder auf die Suche nach weiteren Leckereien zu machen. In der Aula der Alten Schule sorgte wieder die Helfer-vor-Ort-Gruppe für reichhaltigen Kaffee und Kuchen und genügend Platz, um eine kleine Pause einzulegen. Gerade richtig für Eltern mit Kindern, denn diese konnten in Sichtweite den großen Berg an Strohballen zerlegen. Nun, mit Einbruch der Dämmerung, verzauberten viele Lichterketten und Kerzen den Weihnachtsmarkt in besonderer Weise. Grund genug, dachten sich wohl viele Gäste, um noch eine Weile diese weihnachtliche Stimmung im Herzen von Tiefenbach zu genießen.
So ein Kopfverband mit Binde ist gar nicht so einfach. Doch mit etwas Übung bekommen das auch Grundschüler hin. (Bild: Nikolaus Scherr)

Die Schulsanitäter beteiligten sich am BRK-Workshop in Cham

Rege Nachfrage herrschte nach Bekanntwerden der Ausschreibung zu einem eintägigen Workshop des Bayerischen Roten Kreuzes in Cham. Thomas Winkler der Jugendleiter im BRK Kreisverband Cham hatte mit seinen Helfern ein interessantes Programm auf die Beine gestellt und rund 30 Kinder und Jugendliche versammelten sich zunächst in der Aula der Marien-Realschule. Diese Schule stellte nicht nur die Räume zur Verfügung, sondern eine Gruppe der Schulsanitäter nahm auch an der Fortbildung teil. Die Schüler aus Tiefenbach wurden von ihrer Schul- und Klassenleiterin Waltraud Eichstetter und von BRK – Ausbilder Nikolaus Scherr begleitet. Scherr war auf der Station „Sportverletzungen“ eingeteilt und hier waren auch die meisten Anmeldungen zu verzeichnen. Bei den Tiefenbacher SSD’lern stand zu Beginn die Realistische Notfalldarstellung auf dem Programm. Lebensechte Wunden zu schminken, darin ist Lothar Henselin ein wahrer Meister und mit einem letzten Schuss roter Farbe (Blut) verging so manchem der anschließende Appetit aufs Mittagessen. Aber die überwiegende Zahl der Teilnehmer hatten ihren Spaß daran das Gelernte gleich umzusetzen und Verletzungen realistisch darzustellen. Nach der Pause waren die Gäste aus Tiefenbach an der Reihe bei Sportverletzungen und Nikolaus Scherr gab viele hilfreiche Tipps im Umgang und bei der Versorgung von Verletzungen an Armen, Beinen oder am Körperstamm. Auch für die begleitenden Lehrkräfte hatte der Workshop etwas im Angebot und Schulleiterin Waltraud Eichstetter nutzte die Gelegenheit und belegte das „Konzept Schulsanitätsdienst“ in dem viele Vorschriften, Richtlinien und Anforderungen besprochen wurden. Alles in Allem eine doch gelungene Fortbildung für Schüler wie Lehrkräfte und getreu dem SSD-Motto „Keiner ist zu klein um Helfer zu sein“ brauchen sich auch Grundschüler nicht vor Erste Hilfe Maßnahmen zu fürchten.
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