Für demente Mitmenschen kann so ein Umhängetuch mit alten Fotos und bekannten Gegenständen viele Erinnerungen wachrütteln. (Bild: Nikolaus Scherr)

Seniorentreff in Waldbadgaststätte zeigt nützliche Alltagshilfen

Beim Seniorentreff im September 2026 zeigte Martina Pfeilschifter viele Hilfsmittel für ältere Menschen. Wieder gut besucht war der letzte Seniorentreff in der Waldbadgaststätte. Helga Adlhoch, Seniorenbeauftragte und Organisatorin, begrüßte die Gäste; auch Bürgermeister Martin Holler war anwesend, wies auf die derzeit laufende Bürgerbefragung hin und gab einige aktuelle Veranstaltungshinweise. Viele interessante Alltagshilfen hatte Martina Pfeilschifter von der Seniorenkontaktstelle im Landratsamt Cham mitgebracht. Aus einem großen Reisekoffer holte sie zahlreiche nützliche Dinge für ältere oder in ihrer Beweglichkeit eingeschränkte Personen hervor. Darunter war etwa eine Strumpfanziehhilfe, die viele für Stützstrümpfe benutzen, oder eine Zahnbürste speziell für Gebissträger. Gut gebrauchen können Kartenspieler die sogenannten Aufsteckhilfen; versierte Näherinnen können eine solche aber auch aus zwei CD-Scheiben selbst herstellen. Vielen bekannt sind Tablettensortierer für einen Tag oder eine ganze Woche. Viele Gegenstände also, die das Leben erleichtern können und von den Kranken- oder Pflegekassen finanziert werden. Abschließend gab es für jeden Gast einen praktischen Flaschenöffner, mit dem sich Schraubverschlüsse leicht öffnen und wieder verschließen lassen. Helga Adlhoch sagte ein herzliches Vergelt's Gott für den Besuch und die nützlichen Informationen für die älteren Bürger und überreichte zum Dank ein kleines Präsent.
Foto: Das neue Lehrerkollegium an der Grundschule Tiefenbach. (von links) Ingrid Hunger, Eva Tobisch, Tanja Daschner, Birgit Heimerl, Pfarrer Albert Hölzl, Schulleiterin Waltraud Eichstetter, Ingrid Hunger, Celina Reisinger, Maria Jahn, Eva Kornitzky, Bettina Klonner und Heidi Schindler Die Kolleginnen mit der Sonnenblume sind ganz neu an der Schule. (Bild: Nikolaus Scherr)

Neue Lehrkräfte

Nicht nur 21 neue Erstklässler hatten am letzten Dienstag ihren ersten Schultag an der Grundschule Tiefenbach, sondern auch fast das gesamte Lehrerkollegium wurde erneuert. Schulleiterin Waltraud Eichstetter begrüßte neben den neuen Schülern auch Tanja Daschner, sie leitete die 1. Klasse und Celina Reisinger (Klassenlehrerin der 2. Klasse). Außerdem kam neu Bettina Klonner, sie unterrichtet die Fächer Werken und textiles Gestalten in den Klassen 2, 3 und 4. Nach wie vor bleibt Pfarrer Albert Hölzl und unterrichtet Religion in der 3. Und 4. Klasse. Unterstützt wird der Religionsunterricht von Eva Tobisch (sie ist aus der Elternzeit zurück) in der 1. und 2. Klasse. Trotz Ruhestand hilft Ingrid Sturm weiterhin kräftig mit beim Differenzierung-Unterricht. Maria Kornitzky ist Lehramtsanwärterin im zweiten Dienstjahr und übernimmt die Klassenleitung der Klasse 3 und Maria Jahn arbeitet nun als pädagogische Unterstützungskraft an der Grundschule Tiefenbach. Den Unterricht in tschechischer Sprache gibt es weiterhin, aber nun mit Frau Vladimira Koziolova und auch das Wahlfach Klöppeln wird Christine Hunger weiterhin unterrichten. Als Willkommensgruß überreichte Eichstetter den neuen Lehrkräften je eine Sonnenblume und hofft, dass sie sich an der „Wohlfühlschule” in Tiefenbach auch wirklich wohlfühlen. Heidi Schindler (Sekretariat und Mittagsbetreuung) und Birgit Heimerl erhalten nun Unterstützung in der Mittagsbetreuung von Martina Braun.
Die beruflichen Stationen von Fachlehrerin Pia Zwicknagl-Herrmann rief Schulleiterin Waltraud Eichstetter sehr anschaulich in Erinnerung. (Bild: Nikolaus Scherr )

Langjährige Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet

Mit Ingrid Sturm und Pia Zwicknagl-Herrmann gehen an der Grundschule Tiefenbach zwei sehr langjährig tätige Lehrkräfte in den wohlverdienten Ruhestand. Zur Verabschiedung hat Schulleiterin Waltraud Eichstetter viele Gäste eingeladen und in der Aula konnte sie die beiden Bürgermeister Martin Holler für Tiefenbach und Armin Wallner aus Treffelstein begrüßen. Zum Lehrerkollegium gehört eigentlich Pfarrer Albert Hölzl und mit ihm begrüßte die Rektorin ihre Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich. Der Einladung gefolgt waren auch die ehemaligen Schulleiter Melitta Bittner, Bernadette Unverzart und Helmut Hausner, sowie die Vertreter des Elternbeirates. Jetzt am Ende ihres Berufslebens denken sich Sturm und Zwicknagl-Herrmann vermutlich „Schön ist es auf der Welt zu sein!“ und dies war auch der Titel des ersten Liedes von allen Schülern gemeinsam vorgetragen. Damit war heitere Stimmung garantiert und diese überwiegt sicher bei den zukünftigen Pensionären. Für sie und ihre Ehemänner waren in der ersten Reihe Ehrenplätze vorbereitet. Denn schon folgte der nächste Songbeitrag mit „Sprungbrett“, der nun in den Ferien täglich gesungen werden könnte. Für die Laudatio ihrer Fachlehrerkollegin Zwicknagl-Herrmann holte Eichstetter sechs Schüler nach vorne und sie hielten Ortsschilder mit den Einsatzplätzen der Ruheständlerin für alle sichtbar in den Händen. Ihr beruflicher Werdegang führte sie von Weiding über Rötz, nach Schönthal und Waldmünchen. Weiter ging es schließlich nach Treffelstein und Tiefenbach, wobei das Schulamt in Cham ihr eine sehr „wohnortnahe“ Schule in Weiding zuordnete, aber leider war dies das Weiding im Landkreis Cham und eben nicht bei Schönsee in ihrer Heimat. Beim folgenden Interview durch die vierte Klasse wurde deutlich, wie vielfältig ihre Fächer Hauswirtschaft, Werken, Ernährung und Gestalten sind. Im Ruhestand freut sie sich über mehr Zeit für ihre Enkel.
Foto 11: Polizeihauptkommissarin Bianca Drechsel überreichte Urkunden und Präsente für die Buslotsen der Grundschule Tiefenbach.  (Bild: Nikolaus Scherr )

Schulabschluss Grundschule Tiefenbach

Für die Verabschiedung der Viertklässler und die Vergabe zahlreicher Auszeichnungen versammelte sich die gesamte Schulfamilie in der Aula der Grundschule Tiefenbach. Schulleiterin Waltraud Eichstetter begrüßte neben den Schülern und den Lehrkräften auch Pfarrer Albert Hölzl, die Polizeihauptkommissarin Bianca Drechsel und die Damen vom Elternbeirat. Die beiden Bürgermeister aus Tiefenbach und Treffelstein waren leider verhindert. Mit dem ersten Lied von allen Schülern „Schön ist es auf der Welt zu sein!“ kam gleich bei allen Gästen gute Laune auf und diese dürfen auch berechtigterweise die Schüler selbst haben. Denn die Leistungen über das zu Ende gehende Schuljahr können sich wirklich sehen lassen. Da sind zum einen die Buslotsen, die ihren freiwilligen und unentgeltlichen Dienst zum Wohl und zur Sicherheit von allen leisten. Vielen herzlichen Dank sagte deshalb PHK Drechsel von der Polizeistation Waldmünchen für die geleistete Arbeit und überreichte jedem Lotsen Urkunde und ein Präsent. Seit Jahren fest im Schulplan verankert ist das Leseprogramm Antolin, mit dem die Schüler zum Lesen animiert werden sollen. Dass dieser Wettbewerb (für jedes gelesene Buch müssen die Schüler Fragen und jetzt auch Texte online beantworten und bekommen dafür Punkte gutgeschrieben) funktioniert, beweisen diese Zahlen. Die Schulsiegerin heißt Lia Balk mit 290 Büchern und tollen 15.820 Punkten. Auf Rang zwei schaffte es Lea Kaiser mit 361 Büchern und 11.872 Punkten und der dritte Platz geht an Laura Walbrunn mit 566 Büchern und 9.527 Punkten. Alle ausgezeichneten Kinder durften sich vom großen Geschenketisch ein Präsent aussuchen und somit auch für das Projekt „Alltagskompetenzen“. Wissen, wie’s schmeckt! Lautet die Devise bei Monika Wallner. Sie pflanzte und säte nicht nur in den schuleigenen Gemüsebeeten alles, was gesund und lecker ist, sondern die Kinder ernteten auch die Früchte und fertigten daraus leckere Gerichte und Brotzeiten. Nun bat Schulleiterin Waltraud Eichstetter Nikolaus Scherr nach vorne, denn er unterrichtete die Schüler der 3. Klasse in Erster Hilfe und diese Ausbildung ist die Voraussetzung für die Mitarbeit im Schulsanitätsdienst. Dieser ist seit Jahren an der Grundschule Tiefenbach etabliert und BRK-Ausbilder Scherr dankte der Schulleitung und Klassenlehrerin Ramona Seiderer für die Unterstützung. Dass sich die Grundschule in Tiefenbach nun Sportschule nennen darf, erfuhr die Schulleitung erst wenige Tage vorher vom bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und mit ein Grund dafür ist sicher das Sportfest, in dem alle Schüler zeigen konnten, was in ihnen steckt. So gab es eine reiche Fülle von 21 Ehrenurkunden für die Klassen eins bis vier von Ramona Seiderer. Sie war auch für den Schwimmunterricht der vierten Klasse verantwortlich und hier konnten zehn Kinder das silberne Schwimmabzeichen erwerben und der Rest konnte sich das Abzeichen in Bronze mit nach Hause nehmen. Sportlich ging es weiter mit Skifahren und Lehrerin Seiderer, denn sie animierte zumindest vier Schüler zu einem Skitag am großen Arber. Jetzt war wieder Zeit für Musik und der bekannte Song „Zusammen“ von der Gruppe Fanta 4 steht wie kaum ein anderes Lied für Zusammenhalt und Teamgemeinschaft. Einen Rückblick auf das letzte Schuljahr der vierten Klasse gaben nun die Schüler der 3. Klasse. Viele bunte Smarties sollen ihnen den Abschied von der Grundschule versüßen, aber jede Farbe steht für einen Wunsch für das kommende Schuljahr an einer neuen Schule mit neuen Lehrern und sicher auch neuen Freunden. Sehr emotional wurde es mit der Dia-Show und einem Rückblick auf vier Jahre Grundschule in Tiefenbach. Da flossen viele Tränen, denn jetzt wurde es jedem Kind bewusst, die Grundschuljahre sind vorbei und ein neuer Lebensabschnitt beginnt in wenigen Wochen. Beistand leistete hier Klassenlehrerin Eichstetter und nachdem sich wieder alle einigermaßen gefangen hatten, durften sich alle ihr wohlverdientes „Grundschuldiplom“ abholen. Für Unterstützung sorgten abschließend alle Schüler und Lehrkräfte beim gemeinsamen Abschlusslied „Danke für die schöne Zeit mit dir!“
Bürgermeister Martin Holler führte den Besuch aus den USA durch das Klöppelmuseum in Tiefenbach. (Bild: Nikolaus Scherr)

Gruppe aus Plain (Wisconsin) besuchte das Klöppelmuseum in Tiefenbach

Bürgermeister Martin Holler begrüßte die vier Damen aus den USA sehr herzlich im Rathaus in Tiefenbach und zeigte sich sehr überrascht, dass sie Interesse am Klöppelmuseum zeigten. Für viele Waldmünchener ist Plain schon lange keine unbekannte Stadt mehr im Herzen der Vereinigten Staaten, sondern aufgrund von Auswanderern aus Waldmünchen und der Umgebung in den Jahren um 1850 einstand eine Verbindung zur alten Heimat in Bayern. Einzelne hatten den Kontakt nie abreißen lassen und im Jahr 2022 wurde die Städtepartnerschaft offiziell besiegelt. Nach dem Besuch einer Gruppe von Waldmünchener 2025 möchten einige Plainer im August die Trenckstadt aufsuchen. Solange wollten die vier Damen nicht warten und starteten selbst nach Bayern, wo sie Dolmetscherin Christa Senft herzlich begrüßte. Das Klöppelmuseum war Aufgrund der außergewöhnlichen Handwerkskunst das Ziel in Tiefenbach und sie staunten nicht schlecht, da Sieglinde Prögler und Heidi Betz selbst an den Klöppelsäcken die alte Kunst vor Ort zeigten. Der Besuch aus den Staaten zeigte sich sehr angetan von der Klöppelkunst, die ja mit dem Prädikat immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet worden ist. Bürgermeister Holler gab den Gästen einen kurzen Einblick in die Entstehung der Klöppelschule und des heutige Klöppelkreises. Die Damen aus Plain stammt alle aus einer Familie Georg Lins in Eglsee und Steinlohe und verbringen fünf Tage hier in Bayern. Frau Senft führte die Gruppe bereits in die Kirchen in Treffelstein und Steinlohe und ein kurzer Halt ist noch beim Silbersee geplant. Abends darf der Besuch einer Trenckaufführung nicht fehlen. Schnell noch huschte Rudi Rettinger aus Irlach ins Museum, er begleitete 2025 die Gruppe mit Bürgermeister Markus Ackermann auf der Reise nach Plain. Nach einem kurzen Grüß Gott und Hello musste er aber schon wieder weiter. Hoffentlich bleibt im August beim nächsten Wiedersehen mehr Zeit um sich auszutauschen.
<br>Foto 04: Tobias Laubmeier aus Steinlohe trägt sich als Europameister ins goldene Buch der Gemeinde Tiefenbach ein.<br> (Bild: Nikolaus Scherr  )

Der Europameister trug sich ins goldene Buch der Gemeinde Tiefenbach ein

Kurz vor der Gemeinderatssitzung letzten Mittwoch begrüßte Bürgermeister Martin Holler den ersten Europameister in der Gemeinde Tiefenbach überhaupt im Sitzungssaal am Ludwig-Gebhard-Platz im Beisein aller Gemeinderäte und seiner Eltern. Tobias Laubmeier hatte bereits Ende Mai an der europäischen Meisterschaft im 3D-Blasrohrschießen in Österreich teilgenommen. Mit diesem herausragenden Erfolg hatte der Nachwuchsschütze der Drachenturmschützen in Treffelstein wohl selbst nicht gerechnet. Wenngleich sein Verein bereits 2022 einen Europameister im Blasrohrschießen feiern konnte. In der 3D-Disziplin wird auf einem abwechslungsreichen Parkour auf detailgetreue Tiernachbildungen in der Natur geschossen. Die besondere Herausforderung besteht vor allem in der unbekannten Entfernung von bis zu 28 Meter und den ständig wechselnden Bedingungen im Gelände. Konzentration, Präzision und ein gutes Gefühl für die Entfernung und den Wind entscheiden hier über Erfolg oder Misserfolg. Nach Auswertung von über 40 Zielschüssen stand in der Jugendklasse Tobias Laubmeier als Europameister fest. Da hat sich das lange Training und auch die Anfahrt ins österreichische Schwarzenbach auf den Keltenberg mehr als gelohnt und der Empfang zu Hause in der Familie und im Verein der Drachenturmschützen war natürlich bombastisch. Dass so ein Erfolg einen Eintrag ins goldene Buch der Gemeinde wert sei, stand außer Frage und so bat Bürgermeister Holler im Beisein von seinem Stellvertreter Josef Königsberger den jungen Schützen um seine Unterschrift. Laubmeier selbst sieht den Europatitel erst als Beginn für weitere Erfolge in dieser Disziplin. Man darf gespannt sein, welchen Titel der junge Mann als nächstes mit nach Hause nimmt.
Die Schüler und Lehrkräfte durften auf der Burg Trausnitz in historische Gewänder schlüpfen. (Bild: Nikolaus Scherr)

Schullandheimaufenthalt Burg Trausnitz

Drei unvergessliche Tage auf der Burg Trausnitz erlebten die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Grundschule Tiefenbach jetzt gegen Ende des Schuljahres. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Schulleiterin Waltraud Eichstetter, Ramona Seiderer und Maria Kornitzky verbrachten die Schüler drei erlebnisreiche Tage auf der Burg Trausnitz. Auf dem abwechslungsreichen Programm standen zahlreiche spannende Aktivitäten. Bei einer Burgführung erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über das Leben im Mittelalter und erkundeten die beeindruckende Burganlage. Besonders kreativ ging es beim Herstellen von Zirbenkissen und beim Kerzenziehen zu. Außerdem konnten die Kinder beim Programm „Rund ums Feuer“ viel Interessantes über den richtigen Umgang mit Feuer sowie dessen Bedeutung früher und heute lernen und selber mit Feuersteinen Feuer machen. Besondere Highlights waren der gemeinsame Abend am Lagerfeuer, dort wurde Stockbrot gebacken sowie am zweiten Abend das Rittermahl. In mittelalterlichen Gewändern schlüpften die Kinder in die Rollen von Burgbewohnern vergangener Zeiten und genossen gemeinsam mit den Kindern und Lehrerinnen der Nachbarschule aus Winklarn ein festliches Mahl in besonderer Umgebung. Auch ein Ausflug zum nahegelegenen Stausee sorgte für viel Freude und bot Gelegenheit, die Natur rund um die Burg zu entdecken. Sport und Bewegung kamen ebenfalls nicht zu kurz beim nahegelegenen Fußballplatz. Die drei Tage auf der Burg Trausnitz werden den Kindern und ihren Lehrkräften noch lange in schöner Erinnerung bleiben. Neben vielen neuen Eindrücken stärkten die gemeinsamen Erlebnisse vor allem den Zusammenhalt der Klassengemeinschaft.


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Foto 04: Mit einem gemeinsamen Willkommenslied startete das Schulfest an der Grundschule Tiefenbach. (Bild: Nikolaus Scherr)

Grundschule Tiefenbach feierte Schulfest

„Wir feiern Schulfest“ – unter diesem Motto hat die Schulfamilie, allen voran Schulleiterin Waltraud Eichstetter, zum Schulfest letzten Freitagnachmittag eingeladen und viele Eltern, Großeltern, Geschwister und Interessierte kamen. In der vollbesetzten Aula sagte die Rektorin ein herzliches Grüß Gott. Halt, eigentlich bat sie Schüler der 4. Klasse, die Begrüßung von den beiden Bürgermeistern Martin Holler und Armin Wallner sowie von Pfarrer Albert Hölzl vorzunehmen. Die Schüler grüßten dabei auch die ehemaligen Bürgermeister und ehemaligen Lehrerkollegen. Zu einem Grußwort wurde Bürgermeister Holler gebeten und er fragte kurzerhand die Schüler in der vorderen Reihe, ob sie ihm auch helfen könnten. Da an diesem Tag tropische Temperaturen herrschten, versprach Holler, er bringt die nächsten Tage für alle leckeres Speiseeis vorbei. Damit war ihm tosender Applaus sicher. Nun präsentierte die 2. Klasse einen Tiersong, in dem alle möglichen Tiere ihre markanten Laute von sich gaben. Nach einem gespielten Witz war die 1. Klasse an der Reihe mit dem flotten, lustigen Lied „Gickerl, Gockerl“. Der sogenannte „Cup-Song“ ist hinlänglich bekannt, doch eine Dschungelversion zeigten die Drittklässler. Dass in einer Schule alle Schülerwitze bekannt sind, darf man gut und gerne annehmen. Doch die 4. Klasse bewies, es gibt noch lustige Ausreden und witzige Einfälle, die nicht jedem bekannt sind. Für spitze Ohren bei den Zuhörern sorgte die Tschechisch-AG mit tschechischen Liedern. Einstudiert von Frau Koziolová, der Tschechisch-Lehrerin. Ansteckende Choreografie gab es nun von den beiden Klassen 3 und 4. Lehrerin Ramona Seiderer hat ein Händchen für schwungvolle Moves zu aktuellen und klassischen Hits. Diesmal gab es von Fanta 4 den Superhit „Zusammen“ zu hören und vor allem zu sehen. Nach Dankesworten von Eichstetter und der Elternbeiratsvorsitzenden Bettina Bindl wurden alle eingeladen, die Tiefenbacher Schulhymne zu singen. Refrain: „Mir san vo Taifabach und des is schee“. Bevor alle zum Kuchenbuffet und dem Grill auf dem Pausenhof strömten, stellte die Schulleiterin noch das Marionettentheater aus Oberviechtach vor. Es präsentierte zwei Akte aus den Nibelungen. Ein gelungener Nachmittag, an dem die Schüler diesmal sicher gerne in die Schule kamen. Es gab ja auch kühles Eis und kühle Obstspieße und reichlich Spielmöglichkeiten.
Stolz präsentieren die Schüler der 4. Klasse ihre Urkunden über die bestandene Fahrradführerscheine. Mit POK Manfred Jobst (hinten links), PHM Jürgen Bäumler (hinten rechts) und Schulleiterin Waltraud Eichstetter. (Bild: Nikolaus Scherr)

Viertklässler der Grundschule Tiefenbach zeigen ihr Können

Große Freude in der 4. Klasse der Grundschule Tiefenbach: Alle 17 Schülerinnen und Schüler haben die Prüfung für den „Radlführerschein“ erfolgreich abgelegt. Nach intensiver Vorbereitung durch die Klassenleitung Waltraud Eichstetter meisterten die Kinder zunächst den theoretischen Teil, bevor sie unter der Anleitung von Polizeibeamten Polizeioberkommissar Manfred Jobst und Polizeihauptkommissar Jürgen Bäumler von der Polizeiinspektion Furth im Wald in vier Praxismodulen ihr Radfahrkönnen in der Praxis schulten. Den Abschluss bildete nach der Prüfungsfahrt eine sichere Fahrt im Realverkehr durch Tiefenbach, bei der die jungen Radlerinnen und Radler ihr Können souverän unter Beweis stellten. Mit der Überreichung der Urkunden sowie der Wimpel beglückwünschten sie die Kinder zu ihrem Erfolg und wünschten ihnen allezeit gute Fahrt. Für den engagierten Einsatz überreichten die Viertklässler ein kleines „Dankeschön“ an die Ausbilder. Lobende Worte fand auch Klassenleiterin und Rektorin Waltraud Eichstetter: Sie betonte, wie wichtig Verkehrserziehung und sicheres Verhalten im Straßenverkehr gerade auf dem Schulweg sind, und gratulierte der Klasse zu ihrer großartigen Leistung. Ein besonderer Grund zur Freude: Von den 17 Schülern erhielten gleich sechs einen Ehrenwimpel für ihre herausragende Leistung. Damit ist die 4. Klasse bestens gerüstet für den Alltag auf zwei Rädern – aufmerksam, regelkundig und mit viel Freude am Radeln.
Eva Lietke als Leiterin der Gesundheitsregion plus dankte Gesundheitsbotschafter Nikolaus Scherr (rechts) als Organisator des Gesundheitstages in Tiefenbach und begrüßte die zahlreichen Gäste. Bürgermeister Martin Holler eröffnete die Veranstaltung offiziell. (Bild: Susanne Holler)

Gesundheitstag in Tiefenbach gut besucht

Trotz mehrerer anderer gleichzeitiger Veranstaltungen besuchten zahlreiche Gäste den Gesundheitstag in der Grundschule Tiefenbach. Pünktlich um 13.30 Uhr begrüßte Gesundheitsbotschafter und Organisator Nikolaus Scherr die Gäste in der Aula und hieß dabei Bürgermeister Martin Holler und die Leiterin der Gesundheitsregion plus Eva Lietke herzlich willkommen. Sie ist ja die Chefin der Gesundheitsbotschafter im Landkreis Cham und sagte Kathrina Tratter als Gesundheitsbotschafterin in Treffelstein und Scherr herzlichen Dank für die Durchführung dieser Veranstaltung. Sie bat alle Gäste, die interessanten und vielfältigen Vorträge zu besuchen und genauso die Infostände im und vor dem Schulhaus. Nun trat Bürgermeister Martin Holler ans Rednerpult und lobte die Zusammenarbeit der beiden Gesundheitsbotschafter und dass sie zum zweiten Mal so einen Gesundheitstag in Tiefenbach auf die Beine gestellt hatten. Er ist begeistert vom großen Angebot, das die verschiedenen Aussteller anboten, und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf. Gleich nach dieser offiziellen Eröffnung ging es mit den Vorträgen im Raum 1 mit Heike Schiedermeier los. Sie sprach über Ernährung mit der Überschrift „Du bist, was du isst!“. Im Raum 2 sprach Dr. Birgitt Weinhold über das Thema „Zecken, FSME und Borreliose“. Währenddessen nutzten andere die Gelegenheit, um die rund 20 Infostände zu begutachten. Von ambulanter Pflege über Organspende und Endometriose bis zum Zahnarzt Dr. Hans-Joachim Turban, der gleich seine mobile Praxis mitgebracht hatte, erstreckte sich das Spektrum, das die gesamte Aula und den Pausenhof füllte. Hier war natürlich auch der Elternbeirat mit seinem großen Kuchenbuffet und Kaffee dabei und draußen grillte die Feuerwehr Tiefenbach Leckeres auf der heißen Platte. Für kulinarische Abwechslung sorgte die Tofumanufaktur „Gesgu“. Sie bot vegetarisches Chili mit Tofu an. Natürlich in Bio-Qualität. Als absoluter Hingucker erwiesen sich die Girls vom DJK Treffelstein. Brigitte Ermel hatte mit ihren Kids mehrere Tophits einstudiert und die gekonnte Choreographie dazu wurde mit langem Applaus belohnt. Ebenfalls auf dem Pausenhof waren die Helfer vor Ort aus Tiefenbach vertreten und zeigten die fachgerechte Reanimation mit Beatmung und Defibrillation. Hier wollten auch die Schulsanitäter nicht zurückstehen und hatten als Verletztendarsteller einen Jungen aus ihrer 4. Klasse platziert und der vermeintlich Bewusstlose wurde sodann fachgerecht in die stabile Seitenlage gebracht. Nun standen die Besucher wieder vor der schwierigen Entscheidung, höre ich mir den Vortrag von der Gemeindeschwester Barbara Reidl an, oder gehe ich zu Andreas Aschenbrenner von der Polizei Furth im Wald. Denn er informierte detailliert über Drogen. Viele Zuhörer hatte auch Dr. Werner Duschner, der in Kürze das Pflegeheim gleich gegenüber der Schule betreiben wird. Er sprach über Demenz und später war Siegfried Urbas vom Gesundheitsamt dran. Er informierte über gute Suchtprävention. Wer wollte, konnte den Nachmittag ganz entspannt mit Yoga in der Turnhalle ausklingen lassen. Susanne Wutz bereitete dazu die perfekte Stimmung mit Duftkerzen und Klangschalen.
Mit viel Liebe sind nicht nur die Ställe geschmückt, sondern auch der Innenhof, in dem es sich die Senioren gemütlich gemacht hatten. Mit Helga Adlhoch (vorne links) daneben Andrea Groitl und ihre Tochter Katharina. (Bild: Nikolaus Scherr)

Senioren besuchten Goaßhof

Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Tiefenbach Helga Adlhoch lud ein und rund 30 ältere Bürger kamen zum Goaßhof von Andrea Groitl am Kühberg. Die aktive Frau hat sich mit diesem kleinen Bauernhof einen Lebenstraum erfüllt und führt gerne Gäste durch die weitläufigen Ställe. Wo sonst sieht man heute noch Esel, Ziegen, Hühner und Hasen auf einem Anwesen. Da dürfen viele Streicheleinheiten von den Gästen nicht fehlen und so mancher schwelgt in Erinnerungen, weil er oder sie früher auch mal solche Tiere zu Hause hatte. Das große Hasengehege beherbergte bis vor Kurzem noch über 25 Tiere, aber die kuschligen Gesellen fanden rasend schnell Abnehmer. Anders war dies im Hühnerstall, wo sonst 15 Tiere ihren Platz hatten. Ein Fuchs suchte sogar bei Tageslicht den Stall auf und tötete alle bis auf drei. Der Goaßhof liegt halt direkt am Ortsrand von Tiefenbach und so kommen Wildtiere oft ganz nah heran. Nach vielen Infos von Andrea zu den einzelnen Tieren hatte die Gastgeberin bereits im Innenhof alles für eine gemütliche Kaffeerunde vorbereitet. Tochter Katharina und ihre Freundin halfen tatkräftig mit und so entstand ein ansprechendes Kuchenbuffet, das die Senioren gerne annahmen. Ehemann Bernhard Groitl ist nur, wie er sagte der „Knecht“ auf dem Goaßhof, aber unterstützt seine Frau gerne. In seinem Grußwort freuten sich er und seine Familie über den Besuch und auch über ein baldiges Wiedersehen. Dies ist sicher auch im Sinne der Senioren.
Die wiedergewählte Vorstandschaft des Sportvereins Tiefenbach mit Vorsitzenden Christine Himer (5. v. rechts) und Bürgermeisterstellvertreter Josef Königsberger (rechts). (Bild: Nikolaus Scherr)

Jahreshauptversammlung beim Sportverein Tiefenbach

Die Vorsitzende des Sportvereins Tiefenbach Christine Hirmer begrüßte im Sportheim alle Abteilungsleiter und die gesamte Vorstandschaft zur Jahreshauptversammlung. Josef Königsberger kam als Bürgermeisterstellvertreter und Hirmers Gruß galt auch Altbürgermeister Johann Müller, Ehrenvorstand Manfred Servi und einigen Ehrenmitgliedern. Nach dem Totengedenken berichtete die Vorsitzende von den Sitzungen des SV Tiefenbach und dass die Förderanträge für die Eisstockbahnen und die Flutlichtanlage eingereicht wurden. Thomas Saßl wurde als langjähriger Abteilungsleiter der Tischtennissparte letztes Jahr zum Ehrenmitglied ernannt. Als herausragendes Ereignis nannte Schriftführer Bernhard Schafbauer den Ehrenabend des Sportvereins. Um die Finanzen kümmert sich Barbara Heimerl und sie konnte immer noch von einem guten Kassenstand berichten, obwohl die Sondertilgung des Darlehens für die Flutlichtanlage mit über 10.000 Euro zu Buche schlug. Der Mitgliederstand veränderte sich kaum und betrug zum Jahresende 370 Männer und Frauen. Als nächster Punkt auf der Tagesordnung stand der Bericht der Vereinsjugend an. Das Jugendforum leitet Pascal Jodl und er gab den Termin für einen Ausflug nach Plon am 5. Juni dieses Jahres bekannt. Nun war die Tischtennisabteilung an der Reihe und hier konnte Torsten Prunnhuber neben der Bayerischen Meisterschaft und einem Tischtennis-Camp viele Spitzenplatzierungen seiner Mitglieder verkünden. Ob bayernweit und sogar deutschlandweit sind die Männer und Frauen an den grünen Tischen erfolgreich. Die Damenmannschaft schaffte den sensationellen Aufstieg in die Verbandsliga Südost (vergleichbar mit der Bayernliga). Die Folge davon sind oft sehr weite Fahrtstrecken und hier dankt der Abteilungsleiter den Eltern für ihren unermüdlichen Einsatz. Erfolge konnte auch Georg Dietlinger als Leiter der Sparte Fußball verkünden. Die rund 50 Aktiven belegten in der 2. Mannschaft, der A-Klasse den 7. Platz und die 1. spielt in der Kreisliga Cham West und konnte mit dem 6. Platz die bisher beste Platzierung erreichen. Als neuen Trainer konnte Tim Haberl gewonnen werden, nach dem in der Übergangszeit Dominik Voith und Sandro Gruber die Trainingsarbeit übernommen hatten. Die Spielgemeinschaften tragen mit ihren vielfältigen Veranstaltungen sehr zum gesellschaftlichen Leben bei und die nächsten Highlights sind das Oktoberfest und der Faschingszug 2027. Die Eisstockabteilung leitet Patrick Heimerl und seine Männer und Frauen waren bei zehn Tournieren im Einsatz. Für Renovierungen wurden über 4000 Euro ausgegeben und bei der Altlandkreismeisterschaft erreichen die „Eisstöckler“ den 2. Platz. Die Dorfmeisterschaft ist jedes Jahr eine besondere Herausforderung mit 28 Mannschafften und diese findet bereits am 5. und 6. Juni statt. Simone Drexler hat mit ihrer Damengymnastik gerade Pause, denn die treffen sich nur im Zeitraum von September bis Mai an jedem Mittwoch in der Turnhalle. Stattliche 53 Mitglieder sind abwechselnd mit Eifer bei der Sache und hier sind gern auch Männer willkommen. Generell sucht diese Gymnastikgruppe Verstärkung, also einfach an einem Mittwoch im September vorbeischauen. Als letzte Abteilung berichtete Albert Prögler in Vertretung für Georg Baumer über die Aktivitäten der Judomannschaft. Die 74 Aktiven konnten teils sehr gute Ergebnisse erzielen. Die Oberpfalzmeisterschaft der U13 + U15 richtete der SV Tiefenbach 2025 aus und ebenso die Bezirksmeisterschaften und Ranglistenturniere für die Altersklassen U11 bis U15. Bei der nordbayerischen Einzelmeisterschaft (FU15) nahm Ronja Maria Rosenberg vom SV Tiefenbach teil und sicherte sich den hervorragenden 1. Platz in ihrer Gewichtsklasse. Außerdem schafften noch Katharina Baumer und Theresa Schafbauer sehr gute Ergebnisse im letzten Jahr.
Die neugewählte Vorstandschaft des HvO Fördervereins in Tiefenbach mit Bürgermeister Martin Holler (2. v. links).<br> (Bild: Susanne Holler)

Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Helfer-vor-Ort-Gruppe in Tiefenbach

In der Waldbadgaststätte trafen sich rund 20 aktive und passive Mitglieder des HvO-Fördervereins Tiefenbach zur Jahresversammlung mit Neuwahlen. Der Vorsitzende Ludwig Prögler sagte ein herzliches Grüß Gott und begrüßte zur Sitzung auch den neugewählten Bürgermeister Martin Holler sowie als Mitglied der Vorstandschaft Hausärztin Dr. Birgitt Weinhold. Nach dem Totengedenken an die verstorbenen Mitglieder zollte Prögler in seinem Bericht den aktiven Helfern seinen größten Respekt und seine Anerkennung. Sie seien nicht nur mitunter Lebensretter, sondern auch Trostspender und ein leuchtendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement. Vielen Dank richtete er auch an alle Spender und meinte, jede Spende ist willkommen und kommt wieder den Bürgern zugute. Dank sagte er der FFW Tiefenbach; ihre Helfer sind immer mit Rat und Tat zur Stelle, wenn es technische Probleme mit dem Einsatzfahrzeug gibt. Es folgte der Bericht von Schriftführerin Renate Scherr von der letzten Sitzung am 7. Juli 2025. Nikolaus Scherr als Sprecher für die BRK-Gruppe dankte zunächst allen aktiven Helfern für den immerwährenden Einsatz. Er erinnerte an den anstehenden Besuch der Integrierten Leitstelle in Regensburg. Als Termin wird September dieses Jahres angestrebt und dabei sind die Partner ebenfalls herzlich willkommen. Im Herbst soll dann die jährliche Fortbildung stattfinden und dazu hat sich spontan Dr. Birgitt Weinhold bereit erklärt, zum Thema Trauma-Management zu referieren. Für die Mehrzahl der Mitglieder beim Malteser Hilfsdienst ist Josef Königsberger Ansprechpartner und er hatte interessante Zahlen mitgebracht. Seit genau acht Jahren sorgt der Helfer vor Ort in Tiefenbach für zusätzliche Sicherheit im Bereich der Notfallmedizin und dabei sind 842 Alarmierungen ausgelöst worden. Bei 698 Fällen konnten diese Notfälle auch bedient werden. Ein sehr gutes Ergebnis, wie Königsberger feststellte. Im aktuellen Jahr 2026 gab es 47 Alarme und nur bei drei war der Wagen nicht besetzt. Als Neuerung beim Rettungsdienst wird in Kürze der Telenotarzt auch im Rettungsdienstbereich Regensburg eingeführt und die daraus resultierenden Änderungen erläuterte Königsberger kurz. Der Kassenbericht obliegt immer Thomas Saßl und er konnte ein hervorragendes Ergebnis an Spendeneingängen von 9674 Euro verkünden. Der Mitgliederstand im Förderverein betrug Ende letzten Jahres unverändert 274 Mitglieder. Die Kassenprüfer hatten auch diesmal keinerlei Beanstandungen und somit fiel die Entlastung einstimmig aus. Ebenso einstimmig war die Entlastung der gesamten Vorstandschaft und damit war der Weg frei für Neuwahlen.
Im Anschluss an die Segnung lud die FFW-Steinlohe zum köstlichen Mittagessen ein und abends zum bekannten Wildburger. Und ein paar gemütliche Stunden in der lauen Sommernacht genossen viele Besucher. (Bild: Nikolaus Scherr)

Waldbrand-Modul der Feuerwehr Steinlohe erhält kirchlichen Segen

Nach dem Motorradgottesdienst vor der Wallfahrtskirche in Steinlohe schritten die beiden Kommandanten der Feuerwehr Steinlohe Markus Bindl und Matthias Braun zum Altar und baten Pfarrer Albert Hölzl um Segnung des neuen Waldbrand-Moduls, das neben den Gläubigen geparkt war. Kurz erläuterten die beiden Feuerwehrführungskräfte den Werdegang und den Zweck der Anschaffung. Ursächlich war der Brand vor zwei Jahren auf dem Altenschneeberg der Auslöser dafür und die Vorstandschaft überlegte, da ja Steinlohe von dichten Wäldern umgeben ist, wie solche Vegetationsbrände schneller unter Kontrolle zu bringen sind. Da das eigene Einsatzfahrzeug nicht sehr geländegängig ist, kam rasch der Gedanke auf mit einem Traktor Wasser an den Brandort zu bringen. Die Lösung mittels Erdschaufel und 1000 Liter Container kam als kostengünstig und am Besten geeignet vor. Nun ist die FFW-Steinlohe mit diesem Waldbrand-Modul in den Vegetationsbrandzug des Inspektionsbereiches Waldmünchen integriert. Dabei soll sich der Aktionsradius im Wesentlichen auf den Gemeindebereich beschränken. Vielen herzlichen Dank sagten die beiden Kommandanten allen Spendern, welche diese Anschaffung von rund 5000 Euro ermöglicht haben. Viele Sachspenden kamen von der Heizungsbaufirma Mauerer und von Peter Bindl. Nun sprach Pfarrer Albert Hölzl das Segensgebet und besprengte das neuangeschaffte Gerät und alle Helfer mit Weihwasser. Gott möge seine schützende Hand über alle aktiven der Feuerwehr Steinlohe halten, welche mit diesem Löschmodul Schaden an Natur und Menschen abhalten können.
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