Foto 04: Mit einem gemeinsamen Willkommenslied startete das Schulfest an der Grundschule Tiefenbach. (Bild: Nikolaus Scherr)

Grundschule Tiefenbach feierte Schulfest

„Wir feiern Schulfest“ – unter diesem Motto hat die Schulfamilie, allen voran Schulleiterin Waltraud Eichstetter, zum Schulfest letzten Freitagnachmittag eingeladen und viele Eltern, Großeltern, Geschwister und Interessierte kamen. In der vollbesetzten Aula sagte die Rektorin ein herzliches Grüß Gott. Halt, eigentlich bat sie Schüler der 4. Klasse, die Begrüßung von den beiden Bürgermeistern Martin Holler und Armin Wallner sowie von Pfarrer Albert Hölzl vorzunehmen. Die Schüler grüßten dabei auch die ehemaligen Bürgermeister und ehemaligen Lehrerkollegen. Zu einem Grußwort wurde Bürgermeister Holler gebeten und er fragte kurzerhand die Schüler in der vorderen Reihe, ob sie ihm auch helfen könnten. Da an diesem Tag tropische Temperaturen herrschten, versprach Holler, er bringt die nächsten Tage für alle leckeres Speiseeis vorbei. Damit war ihm tosender Applaus sicher. Nun präsentierte die 2. Klasse einen Tiersong, in dem alle möglichen Tiere ihre markanten Laute von sich gaben. Nach einem gespielten Witz war die 1. Klasse an der Reihe mit dem flotten, lustigen Lied „Gickerl, Gockerl“. Der sogenannte „Cup-Song“ ist hinlänglich bekannt, doch eine Dschungelversion zeigten die Drittklässler. Dass in einer Schule alle Schülerwitze bekannt sind, darf man gut und gerne annehmen. Doch die 4. Klasse bewies, es gibt noch lustige Ausreden und witzige Einfälle, die nicht jedem bekannt sind. Für spitze Ohren bei den Zuhörern sorgte die Tschechisch-AG mit tschechischen Liedern. Einstudiert von Frau Koziolová, der Tschechisch-Lehrerin. Ansteckende Choreografie gab es nun von den beiden Klassen 3 und 4. Lehrerin Ramona Seiderer hat ein Händchen für schwungvolle Moves zu aktuellen und klassischen Hits. Diesmal gab es von Fanta 4 den Superhit „Zusammen“ zu hören und vor allem zu sehen. Nach Dankesworten von Eichstetter und der Elternbeiratsvorsitzenden Bettina Bindl wurden alle eingeladen, die Tiefenbacher Schulhymne zu singen. Refrain: „Mir san vo Taifabach und des is schee“. Bevor alle zum Kuchenbuffet und dem Grill auf dem Pausenhof strömten, stellte die Schulleiterin noch das Marionettentheater aus Oberviechtach vor. Es präsentierte zwei Akte aus den Nibelungen. Ein gelungener Nachmittag, an dem die Schüler diesmal sicher gerne in die Schule kamen. Es gab ja auch kühles Eis und kühle Obstspieße und reichlich Spielmöglichkeiten.
Stolz präsentieren die Schüler der 4. Klasse ihre Urkunden über die bestandene Fahrradführerscheine. Mit POK Manfred Jobst (hinten links), PHM Jürgen Bäumler (hinten rechts) und Schulleiterin Waltraud Eichstetter. (Bild: Nikolaus Scherr)

Viertklässler der Grundschule Tiefenbach zeigen ihr Können

Große Freude in der 4. Klasse der Grundschule Tiefenbach: Alle 17 Schülerinnen und Schüler haben die Prüfung für den „Radlführerschein“ erfolgreich abgelegt. Nach intensiver Vorbereitung durch die Klassenleitung Waltraud Eichstetter meisterten die Kinder zunächst den theoretischen Teil, bevor sie unter der Anleitung von Polizeibeamten Polizeioberkommissar Manfred Jobst und Polizeihauptkommissar Jürgen Bäumler von der Polizeiinspektion Furth im Wald in vier Praxismodulen ihr Radfahrkönnen in der Praxis schulten. Den Abschluss bildete nach der Prüfungsfahrt eine sichere Fahrt im Realverkehr durch Tiefenbach, bei der die jungen Radlerinnen und Radler ihr Können souverän unter Beweis stellten. Mit der Überreichung der Urkunden sowie der Wimpel beglückwünschten sie die Kinder zu ihrem Erfolg und wünschten ihnen allezeit gute Fahrt. Für den engagierten Einsatz überreichten die Viertklässler ein kleines „Dankeschön“ an die Ausbilder. Lobende Worte fand auch Klassenleiterin und Rektorin Waltraud Eichstetter: Sie betonte, wie wichtig Verkehrserziehung und sicheres Verhalten im Straßenverkehr gerade auf dem Schulweg sind, und gratulierte der Klasse zu ihrer großartigen Leistung. Ein besonderer Grund zur Freude: Von den 17 Schülern erhielten gleich sechs einen Ehrenwimpel für ihre herausragende Leistung. Damit ist die 4. Klasse bestens gerüstet für den Alltag auf zwei Rädern – aufmerksam, regelkundig und mit viel Freude am Radeln.
Eva Lietke als Leiterin der Gesundheitsregion plus dankte Gesundheitsbotschafter Nikolaus Scherr (rechts) als Organisator des Gesundheitstages in Tiefenbach und begrüßte die zahlreichen Gäste. Bürgermeister Martin Holler eröffnete die Veranstaltung offiziell. (Bild: Susanne Holler)

Gesundheitstag in Tiefenbach gut besucht

Trotz mehrerer anderer gleichzeitiger Veranstaltungen besuchten zahlreiche Gäste den Gesundheitstag in der Grundschule Tiefenbach. Pünktlich um 13.30 Uhr begrüßte Gesundheitsbotschafter und Organisator Nikolaus Scherr die Gäste in der Aula und hieß dabei Bürgermeister Martin Holler und die Leiterin der Gesundheitsregion plus Eva Lietke herzlich willkommen. Sie ist ja die Chefin der Gesundheitsbotschafter im Landkreis Cham und sagte Kathrina Tratter als Gesundheitsbotschafterin in Treffelstein und Scherr herzlichen Dank für die Durchführung dieser Veranstaltung. Sie bat alle Gäste, die interessanten und vielfältigen Vorträge zu besuchen und genauso die Infostände im und vor dem Schulhaus. Nun trat Bürgermeister Martin Holler ans Rednerpult und lobte die Zusammenarbeit der beiden Gesundheitsbotschafter und dass sie zum zweiten Mal so einen Gesundheitstag in Tiefenbach auf die Beine gestellt hatten. Er ist begeistert vom großen Angebot, das die verschiedenen Aussteller anboten, und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf. Gleich nach dieser offiziellen Eröffnung ging es mit den Vorträgen im Raum 1 mit Heike Schiedermeier los. Sie sprach über Ernährung mit der Überschrift „Du bist, was du isst!“. Im Raum 2 sprach Dr. Birgitt Weinhold über das Thema „Zecken, FSME und Borreliose“. Währenddessen nutzten andere die Gelegenheit, um die rund 20 Infostände zu begutachten. Von ambulanter Pflege über Organspende und Endometriose bis zum Zahnarzt Dr. Hans-Joachim Turban, der gleich seine mobile Praxis mitgebracht hatte, erstreckte sich das Spektrum, das die gesamte Aula und den Pausenhof füllte. Hier war natürlich auch der Elternbeirat mit seinem großen Kuchenbuffet und Kaffee dabei und draußen grillte die Feuerwehr Tiefenbach Leckeres auf der heißen Platte. Für kulinarische Abwechslung sorgte die Tofumanufaktur „Gesgu“. Sie bot vegetarisches Chili mit Tofu an. Natürlich in Bio-Qualität. Als absoluter Hingucker erwiesen sich die Girls vom DJK Treffelstein. Brigitte Ermel hatte mit ihren Kids mehrere Tophits einstudiert und die gekonnte Choreographie dazu wurde mit langem Applaus belohnt. Ebenfalls auf dem Pausenhof waren die Helfer vor Ort aus Tiefenbach vertreten und zeigten die fachgerechte Reanimation mit Beatmung und Defibrillation. Hier wollten auch die Schulsanitäter nicht zurückstehen und hatten als Verletztendarsteller einen Jungen aus ihrer 4. Klasse platziert und der vermeintlich Bewusstlose wurde sodann fachgerecht in die stabile Seitenlage gebracht. Nun standen die Besucher wieder vor der schwierigen Entscheidung, höre ich mir den Vortrag von der Gemeindeschwester Barbara Reidl an, oder gehe ich zu Andreas Aschenbrenner von der Polizei Furth im Wald. Denn er informierte detailliert über Drogen. Viele Zuhörer hatte auch Dr. Werner Duschner, der in Kürze das Pflegeheim gleich gegenüber der Schule betreiben wird. Er sprach über Demenz und später war Siegfried Urbas vom Gesundheitsamt dran. Er informierte über gute Suchtprävention. Wer wollte, konnte den Nachmittag ganz entspannt mit Yoga in der Turnhalle ausklingen lassen. Susanne Wutz bereitete dazu die perfekte Stimmung mit Duftkerzen und Klangschalen.
Mit viel Liebe sind nicht nur die Ställe geschmückt, sondern auch der Innenhof, in dem es sich die Senioren gemütlich gemacht hatten. Mit Helga Adlhoch (vorne links) daneben Andrea Groitl und ihre Tochter Katharina. (Bild: Nikolaus Scherr)

Senioren besuchten Goaßhof

Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Tiefenbach Helga Adlhoch lud ein und rund 30 ältere Bürger kamen zum Goaßhof von Andrea Groitl am Kühberg. Die aktive Frau hat sich mit diesem kleinen Bauernhof einen Lebenstraum erfüllt und führt gerne Gäste durch die weitläufigen Ställe. Wo sonst sieht man heute noch Esel, Ziegen, Hühner und Hasen auf einem Anwesen. Da dürfen viele Streicheleinheiten von den Gästen nicht fehlen und so mancher schwelgt in Erinnerungen, weil er oder sie früher auch mal solche Tiere zu Hause hatte. Das große Hasengehege beherbergte bis vor Kurzem noch über 25 Tiere, aber die kuschligen Gesellen fanden rasend schnell Abnehmer. Anders war dies im Hühnerstall, wo sonst 15 Tiere ihren Platz hatten. Ein Fuchs suchte sogar bei Tageslicht den Stall auf und tötete alle bis auf drei. Der Goaßhof liegt halt direkt am Ortsrand von Tiefenbach und so kommen Wildtiere oft ganz nah heran. Nach vielen Infos von Andrea zu den einzelnen Tieren hatte die Gastgeberin bereits im Innenhof alles für eine gemütliche Kaffeerunde vorbereitet. Tochter Katharina und ihre Freundin halfen tatkräftig mit und so entstand ein ansprechendes Kuchenbuffet, das die Senioren gerne annahmen. Ehemann Bernhard Groitl ist nur, wie er sagte der „Knecht“ auf dem Goaßhof, aber unterstützt seine Frau gerne. In seinem Grußwort freuten sich er und seine Familie über den Besuch und auch über ein baldiges Wiedersehen. Dies ist sicher auch im Sinne der Senioren.
Die wiedergewählte Vorstandschaft des Sportvereins Tiefenbach mit Vorsitzenden Christine Himer (5. v. rechts) und Bürgermeisterstellvertreter Josef Königsberger (rechts). (Bild: Nikolaus Scherr)

Jahreshauptversammlung beim Sportverein Tiefenbach

Die Vorsitzende des Sportvereins Tiefenbach Christine Hirmer begrüßte im Sportheim alle Abteilungsleiter und die gesamte Vorstandschaft zur Jahreshauptversammlung. Josef Königsberger kam als Bürgermeisterstellvertreter und Hirmers Gruß galt auch Altbürgermeister Johann Müller, Ehrenvorstand Manfred Servi und einigen Ehrenmitgliedern. Nach dem Totengedenken berichtete die Vorsitzende von den Sitzungen des SV Tiefenbach und dass die Förderanträge für die Eisstockbahnen und die Flutlichtanlage eingereicht wurden. Thomas Saßl wurde als langjähriger Abteilungsleiter der Tischtennissparte letztes Jahr zum Ehrenmitglied ernannt. Als herausragendes Ereignis nannte Schriftführer Bernhard Schafbauer den Ehrenabend des Sportvereins. Um die Finanzen kümmert sich Barbara Heimerl und sie konnte immer noch von einem guten Kassenstand berichten, obwohl die Sondertilgung des Darlehens für die Flutlichtanlage mit über 10.000 Euro zu Buche schlug. Der Mitgliederstand veränderte sich kaum und betrug zum Jahresende 370 Männer und Frauen. Als nächster Punkt auf der Tagesordnung stand der Bericht der Vereinsjugend an. Das Jugendforum leitet Pascal Jodl und er gab den Termin für einen Ausflug nach Plon am 5. Juni dieses Jahres bekannt. Nun war die Tischtennisabteilung an der Reihe und hier konnte Torsten Prunnhuber neben der Bayerischen Meisterschaft und einem Tischtennis-Camp viele Spitzenplatzierungen seiner Mitglieder verkünden. Ob bayernweit und sogar deutschlandweit sind die Männer und Frauen an den grünen Tischen erfolgreich. Die Damenmannschaft schaffte den sensationellen Aufstieg in die Verbandsliga Südost (vergleichbar mit der Bayernliga). Die Folge davon sind oft sehr weite Fahrtstrecken und hier dankt der Abteilungsleiter den Eltern für ihren unermüdlichen Einsatz. Erfolge konnte auch Georg Dietlinger als Leiter der Sparte Fußball verkünden. Die rund 50 Aktiven belegten in der 2. Mannschaft, der A-Klasse den 7. Platz und die 1. spielt in der Kreisliga Cham West und konnte mit dem 6. Platz die bisher beste Platzierung erreichen. Als neuen Trainer konnte Tim Haberl gewonnen werden, nach dem in der Übergangszeit Dominik Voith und Sandro Gruber die Trainingsarbeit übernommen hatten. Die Spielgemeinschaften tragen mit ihren vielfältigen Veranstaltungen sehr zum gesellschaftlichen Leben bei und die nächsten Highlights sind das Oktoberfest und der Faschingszug 2027. Die Eisstockabteilung leitet Patrick Heimerl und seine Männer und Frauen waren bei zehn Tournieren im Einsatz. Für Renovierungen wurden über 4000 Euro ausgegeben und bei der Altlandkreismeisterschaft erreichen die „Eisstöckler“ den 2. Platz. Die Dorfmeisterschaft ist jedes Jahr eine besondere Herausforderung mit 28 Mannschafften und diese findet bereits am 5. und 6. Juni statt. Simone Drexler hat mit ihrer Damengymnastik gerade Pause, denn die treffen sich nur im Zeitraum von September bis Mai an jedem Mittwoch in der Turnhalle. Stattliche 53 Mitglieder sind abwechselnd mit Eifer bei der Sache und hier sind gern auch Männer willkommen. Generell sucht diese Gymnastikgruppe Verstärkung, also einfach an einem Mittwoch im September vorbeischauen. Als letzte Abteilung berichtete Albert Prögler in Vertretung für Georg Baumer über die Aktivitäten der Judomannschaft. Die 74 Aktiven konnten teils sehr gute Ergebnisse erzielen. Die Oberpfalzmeisterschaft der U13 + U15 richtete der SV Tiefenbach 2025 aus und ebenso die Bezirksmeisterschaften und Ranglistenturniere für die Altersklassen U11 bis U15. Bei der nordbayerischen Einzelmeisterschaft (FU15) nahm Ronja Maria Rosenberg vom SV Tiefenbach teil und sicherte sich den hervorragenden 1. Platz in ihrer Gewichtsklasse. Außerdem schafften noch Katharina Baumer und Theresa Schafbauer sehr gute Ergebnisse im letzten Jahr.
Die neugewählte Vorstandschaft des HvO Fördervereins in Tiefenbach mit Bürgermeister Martin Holler (2. v. links).<br> (Bild: Susanne Holler)

Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Helfer-vor-Ort-Gruppe in Tiefenbach

In der Waldbadgaststätte trafen sich rund 20 aktive und passive Mitglieder des HvO-Fördervereins Tiefenbach zur Jahresversammlung mit Neuwahlen. Der Vorsitzende Ludwig Prögler sagte ein herzliches Grüß Gott und begrüßte zur Sitzung auch den neugewählten Bürgermeister Martin Holler sowie als Mitglied der Vorstandschaft Hausärztin Dr. Birgitt Weinhold. Nach dem Totengedenken an die verstorbenen Mitglieder zollte Prögler in seinem Bericht den aktiven Helfern seinen größten Respekt und seine Anerkennung. Sie seien nicht nur mitunter Lebensretter, sondern auch Trostspender und ein leuchtendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement. Vielen Dank richtete er auch an alle Spender und meinte, jede Spende ist willkommen und kommt wieder den Bürgern zugute. Dank sagte er der FFW Tiefenbach; ihre Helfer sind immer mit Rat und Tat zur Stelle, wenn es technische Probleme mit dem Einsatzfahrzeug gibt. Es folgte der Bericht von Schriftführerin Renate Scherr von der letzten Sitzung am 7. Juli 2025. Nikolaus Scherr als Sprecher für die BRK-Gruppe dankte zunächst allen aktiven Helfern für den immerwährenden Einsatz. Er erinnerte an den anstehenden Besuch der Integrierten Leitstelle in Regensburg. Als Termin wird September dieses Jahres angestrebt und dabei sind die Partner ebenfalls herzlich willkommen. Im Herbst soll dann die jährliche Fortbildung stattfinden und dazu hat sich spontan Dr. Birgitt Weinhold bereit erklärt, zum Thema Trauma-Management zu referieren. Für die Mehrzahl der Mitglieder beim Malteser Hilfsdienst ist Josef Königsberger Ansprechpartner und er hatte interessante Zahlen mitgebracht. Seit genau acht Jahren sorgt der Helfer vor Ort in Tiefenbach für zusätzliche Sicherheit im Bereich der Notfallmedizin und dabei sind 842 Alarmierungen ausgelöst worden. Bei 698 Fällen konnten diese Notfälle auch bedient werden. Ein sehr gutes Ergebnis, wie Königsberger feststellte. Im aktuellen Jahr 2026 gab es 47 Alarme und nur bei drei war der Wagen nicht besetzt. Als Neuerung beim Rettungsdienst wird in Kürze der Telenotarzt auch im Rettungsdienstbereich Regensburg eingeführt und die daraus resultierenden Änderungen erläuterte Königsberger kurz. Der Kassenbericht obliegt immer Thomas Saßl und er konnte ein hervorragendes Ergebnis an Spendeneingängen von 9674 Euro verkünden. Der Mitgliederstand im Förderverein betrug Ende letzten Jahres unverändert 274 Mitglieder. Die Kassenprüfer hatten auch diesmal keinerlei Beanstandungen und somit fiel die Entlastung einstimmig aus. Ebenso einstimmig war die Entlastung der gesamten Vorstandschaft und damit war der Weg frei für Neuwahlen.


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Im Anschluss an die Segnung lud die FFW-Steinlohe zum köstlichen Mittagessen ein und abends zum bekannten Wildburger. Und ein paar gemütliche Stunden in der lauen Sommernacht genossen viele Besucher. (Bild: Nikolaus Scherr)

Waldbrand-Modul der Feuerwehr Steinlohe erhält kirchlichen Segen

Nach dem Motorradgottesdienst vor der Wallfahrtskirche in Steinlohe schritten die beiden Kommandanten der Feuerwehr Steinlohe Markus Bindl und Matthias Braun zum Altar und baten Pfarrer Albert Hölzl um Segnung des neuen Waldbrand-Moduls, das neben den Gläubigen geparkt war. Kurz erläuterten die beiden Feuerwehrführungskräfte den Werdegang und den Zweck der Anschaffung. Ursächlich war der Brand vor zwei Jahren auf dem Altenschneeberg der Auslöser dafür und die Vorstandschaft überlegte, da ja Steinlohe von dichten Wäldern umgeben ist, wie solche Vegetationsbrände schneller unter Kontrolle zu bringen sind. Da das eigene Einsatzfahrzeug nicht sehr geländegängig ist, kam rasch der Gedanke auf mit einem Traktor Wasser an den Brandort zu bringen. Die Lösung mittels Erdschaufel und 1000 Liter Container kam als kostengünstig und am Besten geeignet vor. Nun ist die FFW-Steinlohe mit diesem Waldbrand-Modul in den Vegetationsbrandzug des Inspektionsbereiches Waldmünchen integriert. Dabei soll sich der Aktionsradius im Wesentlichen auf den Gemeindebereich beschränken. Vielen herzlichen Dank sagten die beiden Kommandanten allen Spendern, welche diese Anschaffung von rund 5000 Euro ermöglicht haben. Viele Sachspenden kamen von der Heizungsbaufirma Mauerer und von Peter Bindl. Nun sprach Pfarrer Albert Hölzl das Segensgebet und besprengte das neuangeschaffte Gerät und alle Helfer mit Weihwasser. Gott möge seine schützende Hand über alle aktiven der Feuerwehr Steinlohe halten, welche mit diesem Löschmodul Schaden an Natur und Menschen abhalten können.
Schützenmeister Johann Liegl ernennt den Jubilar Bonifatius Vogl an seinem 70. Geburtstag zum Ehrenmitglied. Mit 1. Ritterin Hermine Gruber. (Bild: Nikolaus Scherr)

Bonifatius Vogl feierte 70. Geburtstag

Freudig begrüßte Bonifatius Vogl am Eingang ins Jugendheim jeden seiner Gäste persönlich, denn es versammelten sich am Ende gut 50 Familienmitglieder, Freunde und gute Bekannte im Saal und diese Menschenmenge hätte wohl kaum im eigenen Haus in der Waldbadstraße Platz gehabt. So konnte der „Vogl Bone“, wie ihn seine engsten Freunde nennen, auch Pfarrer Albert Hölzl und Bürgermeister Martin Holler begrüßen und natürlich seine langjährigen Freunde vom Schützenverein „Gemütlichkeit“ in Tiefenbach. Langjähriges Mitglied ist Vogl ebenfalls bei der Feuerwehr Tiefenbach, aber die größte Gruppe bildete an seinem Jubeltag, seinem 70. Geburtstag, die Schulfamilie. Schulleiterin Waltraud Eichstetter und ihre Stellvertreterin Ingrid Sturm hatten auch einige ehemalige Kollegen mitgebracht. Klaus Rückerl, der oftmals auf die handwerklichen Geschicke von Bonifatius Vogl zurückgreifen musste, wenn im Schulhaus was zu installieren war. Franz Liebl, der ebenfalls das Können von Vogl zu schätzen wusste, und ganz klar die ehemalige Schulleiterin Bernadette Unverzart. Als weit und breit besten Hausmeister bezeichnete oft Richard Waldmann von der Landkreismusikschule den versierten Bastler und Handwerker, und diese Fähigkeiten kannte jeder im Raum nur zu gut. Und Vogl half, wann immer es ihm möglich war, ob in und außerhalb der Kirche, in der Schule sowieso, oder sei es beim Schützenverein. Dies ging auch manches Mal auf Kosten der Familie, und Bonifatius Vogl erinnerte bei seinem Grußwort daran. Ein großes Wort des Dankes richtete er deshalb an seine Ehefrau Resi und seine beiden Kinder Bonifatius und Corinna. Der gebürtige Tiefenbacher kam als Hausgeburt auf die Welt. Das war in dieser Zeit auch nicht mehr üblich und er besuchte die neun Klassen Hauptschule, ohne zu wissen, dass er später jahrzehntelang wieder in Tiefenbach zur Schule ging – als Hausmeister. Er lernte ja in der alten Schule rechnen, schreiben und auch turnen, und mangels Turnhalle geschah dies im heutigen Ludwig-Gebhard-Museum. Eine Lehre als Mechaniker bei der Fabrik MMM in Stadlern schloss sich an, und kaum war der letzte Tag der Ausbildung vorbei, ging es drei Wochen nach Norden mit der Firma nach Friedrichshafen. Bald hieß es „Einrücken“, denn die Bundeswehr forderte ihren Sold als W15. Die Grundausbildung besuchte er in Hemau, eine Instandsetzungskompanie, und hier war sein Können als Mechaniker gefragt. Den kleinen Schützenpanzer Hotchkiss kannte er wie seine Westentasche. 1997 hatte Vogl dann genug von den vielen Montageeinsätzen und wurde Hausmeister in der jetzt neuen Schule an der Sonnenstraße. Die Höhepunkte seiner handwerklichen Fähigkeiten ließen im Jugendheim Klaus Rückerl auf dem Akkordeon und mit Gesang von Franz Liebl Revue passieren. Der Refrain kam von den Gästen. Der Vorstand der Schützengilde Johann Liegl kam natürlich nicht mit leeren Händen, aber außer einem Geschenk gab es noch eine Überraschung für den Jubilar. Der Schützenmeister ernannte den langjährigen und immer fleißigen Bonifatius Vogl zum Ehrenmitglied. Schon seit 1971 ist Vogl dort Mitglied und war mehrmals Schützenkönig und bekleidet dieses Amt auch heute. Jahrelang begleitete Vogl den Schützenmeister als Stellvertreter und bereits seit 1984 übernimmt er die Arbeit als Vereinswirt. Damals im Gasthaus Russenbräu und jetzt in der Alten Schule.
Begleitet von strahlendem Sonnenschein marschierten die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Albert Hölzl in die Pfarrkirche St. Vitus ein. (Bild: Nikolaus Scherr)

Erstkommunion in Tiefenbach

Begleitet von herrlichem Sonnenschein zogen 14 Erstkommunionkinder mit Pfarrer Albert Hölzl in die Pfarrkirche St. Vitus in Tiefenbach ein. Im Gotteshaus stimmte bereits der Kirchenchor Tiefenbach, begleitet von Organist Stefan Ditz, das Lied „Beginne all meine Tage“ an. Pfarrer Hölzl begrüßte alle Eltern, Großeltern, Paten und besonders die Kommunionkinder, die im Altarraum im Halbkreis Platz genommen hatten. Mit dem Motto der Erstkommunion „Hand in Hand mit Gott“ reicht uns Gott seine Hand, so Hölzl weiter, und dies ganz besonders heute den neuen 14 Kommunionkindern. Die zehn Buben und vier Mädchen trugen auch die Kyrie-Rufe vor, in denen es hieß: „Herr Jesus Christus, du schenkst uns dich heute zum ersten Mal!“ Die folgende Lesung aus dem Buch Jesaja trug Schulleiterin Waltraud Eichstetter vor. In seiner Predigt griff Pfarrer Hölzl das Thema der Erstkommunion auf mit dem Vergleich: Wenn sich zwei Menschen treffen, dann reichen sie sich die Hand. Es ist ein Zeichen von Vertrauen und Nähe, denn wir Menschen brauchen dieses Gefühl von Verbundenheit. Gottes Hand spüren wir zwar nicht, meinte Hölzl dazu, und wir können sie nicht sehen, aber er ist da und nimmt uns an der Hand. Jesus ist das Licht der Welt, und mit dem Spruch: „Empfange das Licht Jesu Christi und trag es hinaus in die Welt!“ übergab der Geistliche jedem Kommunionkind die brennende Kerze. Beim folgenden Glaubensbekenntnis fragte Hölzl die Kinder am Ende des Textes: „Willst du es versuchen?“ „Ja, ich will es“, war die klare Antwort von allen 14 Kommunionkindern. In die Fürbitten waren nicht nur alle Kommunionkinder, sondern auch drei Mütter eingebunden, und sie beteten: „Guter Gott, wir bitten dich für unsere Familien!“ Sehr melodisch war auch das folgende Lied „Dieses Leben haben“, begleitet von Viola Scherr mit der Querflöte. Am Ende der Gabenbereitung meinte Hölzl: „Das wichtigste Geschenk heute ist nicht in buntes Papier eingepackt, und es kommt nicht von den Eltern, Großeltern oder Paten. Es ist dieses kleine Stück Brot, in dem sich Jesus uns selbst zum Geschenk macht.“ Mit dem Ausspruch „Heute empfängst du das erste Mal den Leib Christi“ überreichte der Priester jedem Kommunionkind die konsekrierte Hostie. Die persönlichen Dankesworte kamen wieder von den Kommunionkindern, und Pfarrer Albert Hölzl dankte vor dem Schlusssegen allen Mitwirkenden an diesem feierlichen Gottesdienst. Vergelt’s Gott für alles!
Bene und Ferdi ziehen voran und alle folgen beim Einzug zum Start in das Maifest. (Bild: Nikolaus Scherr)

Maifest in Tiefenbach

Mit lustigen Kurzfilmen machten die Organisatoren für das Maifest im Haus des Kindes in den sozialen Medien kräftig Werbung zu diesem Event und ob es dann das frühlingshafte Wetter mit strahlendem Sonnenschein oder doch die hübschen Plakate waren, die die Besucher anlockten war letztlich egal. So konnte die Leiterin der Einrichtung Monika Mühlbauer am Freitagnachmittag zahlreiche Eltern, Großeltern, Geschwister und weitere Gäste zum Maifest begrüßen. Neben Pfarrer Albert Hölzl und Bürgermeister Martin Holler haben sich noch die stellvertretende Schulleiterin Ingrid Sturm und natürlich viele kleine Kinder eingefunden. Für die nötige Musik sorgten bereits Bene und Ferdi mit bayerischen Songs passend zum Maifest. Auch die Gäste kamen überwiegend in Dirndl und Lederhosen und so gekleidet traten nun auch die Vorschulkinder auf. Mit lustigen Reimen begrüßten sie alle Gäste und langer Applaus war ihnen genauso sicher wie der nächsten Gruppe, welche den Hit „Wenn am Dorfplatz wieder der Maibaum steht!“ mit einer Tanzchoreographie verbanden. Gleich gefolgt vom bekannten „Zillertaler Hochzeitsmarsch“. Jetzt packten alle mit an und schleppten den langen und weiß-blauen Maibaum über die Bühne bis zum Aufstellungsplatz. Hier durften auch einige Männer mit anpacken und schnell stand der Traditionsbaum und überstrahlte den Festplatz. Dank galt hier Bonifats Vogl für die Vorarbeit und Freddy Reichenberger, der den Kranz gespendet hat. Wie immer nach dem Aufstellen eines Maibaums brauchten alle eine Stärkung und mit bayerischen Brotzeiten, wie Leberkäse, Bratwürste und Käse mit Brezen brauchte keiner hungrig nach Hause gehen. Für Liebhaber von Kaffee und Kuchen hatte ebenfalls der Elternbeirat, ein reichhaltiges Buffet aufgebaut und bei den vielen Spielemöglichkeiten und jeder Menge Kinder konnten die Eltern mal ein paar Stunden genießen.
Die Ehrenmedaille der Gemeinde Tiefenbach für Helga Adelhoch. Mit Eintrag ins goldene Buch. Es gratulierten (v.rechts) Josef Königsberger, Ludwig Prögler, Martin Holler, Nikolaus Scherr und Freundin Heidi Betz. (Bild: Viola Scherr)

Helga Adlhoch mit der Ehrenmedaille der Gemeinde Tiefenbach ausgezeichnet

Anlässlich ihres 80. Geburtstages überreichte Bürgermeister Ludwig Prögler, als eine seiner letzten Amtshandlungen, an die langjährige Seniorenbeauftragte Helga Adlhoch die Ehrenmedaille der Gemeinde Tiefenbach. Zu dieser Feierstunde versammelten sich im Rathaus Tiefenbach Bürgermeister Ludwig Prögler, sein Nachfolger im Amt Martin Holler und die beiden Stellvertreter Josef Königsberger und Nikolaus Scherr. Nicht fehlen durfte natürlich der Ehrengast Helga Adlhoch selbst. Sie wurde von ihrer Freundin und Unterstützerin Hilde Betz begleitet. Helga Adlhoch übernahm das Amt der Seniorenbeauftragten bereits am 1. Mai 2008 noch unter Bürgermeister Johann Müller. Vorher hatte sie 37 Jahre lang in der Metzgerei Emmer in Tiefenbach gearbeitet. Sie hatte halt schon immer ein Händchen im Umgang mit Menschen, könnte man sagen, und ihre offene, freundliche Art hilft ungemein bei der Arbeit mit Senioren. Dabei sind es nicht immer ältere Bürger, die sie im Blick hat. Schon oft half sie neu zugezogenen Familien mit oder ohne Migrationshintergrund, wenn diese Unterstützung oder einfach einen guten Rat brauchen. Dies ist Bürgermeister Ludwig Prögler sehr wohl bewusst und er schätzt die Arbeit mit Senioren und generell an den Mitmenschen als unbezahlbar ein. Die monatlichen Seniorentreffen sind durchwegs gut besucht und wenn immer es möglich war, kam er gerne auf eine Tasse Kaffee vorbei. Dies wolle der neue Bürgermeister Holler ebenfalls weiterführen. Der Kontakt mit den Bürgern ist nicht nur jedem Gemeindeoberhaupt wichtig, sondern die Senioren und Seniorinnen selbst sind froh um jede Gelegenheit, um sich auszutauschen. So braucht es meist kein großes Rahmenprogramm, die Teilnehmer selbst bringen Geschichten, Lieder und auch Witze mit und tragen diese mutig vor. Die Seniorenbeauftragte vergisst auch die Leute nicht, welche nicht mehr mobil sind. Für sie erledigt Adlhoch beizeiten Einkäufe oder hält telefonisch Kontakt. Dies war in der Corona-Zeit die einzige Möglichkeit, um sich mit den Bürgern auszutauschen. Jetzt kann sie wieder die umliegenden Seniorenheime besuchen und den ehemaligen Bewohnern der Gemeinde Freudenstrahlen ins Gesicht zeichnen. Helga Adlhoch, so Prögler weiter, wurde 2023 von Ministerpräsident Markus Söder mit dem Bayerischen Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Eine Anerkennung für langjähriges, hervorragendes ehrenamtliches Engagement und die Ehrenmedaille der Gemeinde Tiefenbach soll dieses überragende Engagement genauso würdigen, so Bürgermeister Prögler in seiner Laudatio. Für ihre Arbeit als Seniorenbeauftragte gibt es im Landratsamt vielfache und gute Unterstützung. So werden jährliche Fortbildungen angeboten und sogar mehrtägige Lehrgänge, wie den „Demenzverzögerer“, den sie ebenfalls besucht hat.
Foto 01: Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Irlach Tobias Bücherl (rechts) dankte seinem Vorgänger Gerhard Bücherl (2.v. links) für 36 Jahre Vorsitz und Josef Rohfmüller (2.v. rechts) für 30 Jahre stellvertretender Vorsitzender. Mit Bürgermeister Ludwig Prögler (Bild: Nikolaus Scherr)

Jagdversammlung in Irlach

Fast 30 Mitglieder und Gäste begrüßte der Vorsitzende Tobias Bücherl am Beginn der Versammlung der Jagdgenossenschaft Irlach und mit dabei Pfarrer Albert Hölzl und Bürgermeister Ludwig Prögler. Auf der Tagesordnung stand nun das Totengedenken und dazu erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen. Den Tätigkeitsbericht trug Schriftführer Stefan Rettinger vor und als wesentlichen Punkt in der letzten Versammlung war sicher die Neuwahl der Vorstandschaft zu nennen. Den Bericht über die finanzielle Situation der Jagdgenossenschaft oblag Kassier Konrad Blattmeier und er nannte als größte Einnahme die Jagdpacht in Höhe von 1400 Euro. Dem Jagdpächter ist seit Jahrzehnten auferlegt, dass dieser eine jährliche Spende an die Kirche Irlach in Höhe von 410 Euro zu tätigen hat. Geringe Einnahmen waren durch die Leihgebühren des Holzspalters zu erwähnen und hier sollte nach einem neuen Unterstellplatz gesucht werden. Der Vorsitzende Tobias Bücherl wird diesen unterstellen, da sonst keine Meldung kam. Die beiden Kassenprüfer Franz Bücherl und Christian Reitinger konnten eine ordentliche Kassenführung bestätigen und so fiel die Entlastung einstimmig aus. Unter Punkt fünf fragte Bücherl die Mitglieder, ob der Jagdpachtschilling ausbezahlt werden sollte, oder wie er befürwortete in der Kasse verbleiben kann. Dies wurde einstimmig befürwortet. Nun stand die Aufnahme eines weiteren Jagdpächters an, denn Bernhard Dirscherl stellte den Antrag zusätzlich zum bisherigen Pächter Bernhard Hauser in das Jagdrevier Irlach mit aufgenommen zu werden. Dirscherl ein gebürtiger Irlacher ist allen bestens bekannt und schon in einem Jagdrevier in Weiding aktiv. Den zur Wahl notwendigen Wahlausschuss bildeten Bürgermeister Ludwig Prögler, Gerhard Bücherl und Martin Holler. Sie stellten 25 Wahlberechtigte fest und bereits nach dem ersten geheimen Wahlgang konnte Prögler das Ergebnis bekanntgeben. Mit 22 JA-Stimmen wurde Bernhard Dirscherl zum weiteren Jagdpächter im Revier Irlach gewählt. Dieser sagte vielen Dank für das Vertrauen und Prögler gratulierte zur Wahl. Damit stehe ein örtlicher Ansprechpartner zur Verfügung, der, etwa bei Wildunfällen, schnell reagieren kann. Beim letzten Punkt der Tagesordnung stand die Ehrung von langjährigen Vorstandsmitgliedern an. Tobias Bücherl bat seinen Vater und Vorgänger im Amt Gerhard Bücherl nach vorne und erinnerte an die lange Zeit von 1989 bis 2025 in der er den Vorsitz der Jagdgenossenschaft mit Leben erfüllte. Ebenso wurde Josef Rohrmüller für seine Mitgliedschaft in der Vorstandschaft in der Zeit von 1995 bis 2025 geehrt. Mit Gesetzten und Paragraphen muss sich die Jagdgenossenschaft auch rumschlagen, denn es bestünde nun die Möglichkeit sich vom Abschlussplan befreien zu lassen. Dies würde jedoch, so Bücherl einen hohen bürokratischen Aufwand bedeuten. Folglich stimmten die Anwesenden für die bisherige Regelung mit Abschussplan und der sieht dieses Jahr 24 Rehe vor. Der Bitte um ein Grußwort kam Ludwig Prögler gerne nach und er gratulierte dem neuen Mitpächter Dirscherl, sowie den ausgeschiedenen langjährigen Vorstandsmitgliedern. Die Gemeinde Tiefenbach, und damit schloss er seinen Nachfolger im Amt Martin Holler ein, strebe immer eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft und mit allen Vereinen an. Dies soll auch in Zukunft so bestehen. Nun kam eine Nachfrage aus den Reihen der Jagdgenossen über die Verwendung der Spende, welche die Jagdpächter seit Jahrzehnten an die Kirche Irlach überweisen. Dies löste vielfache und lange Diskussionen aus und Pfarrer Albert Hölzl brachte klar zum Ausdruck, dass er über die Verwendung von einzelnen Spenden an die Kirche nicht öffentlich Auskunft geben darf. Der Sachaufwandsträger der Kirche ist bekanntlich die Gemeinde Tiefenbach und Bürgermeister Prögler erwähnte die letzte Sanierungsarbeit am Mauerwerk der Kirche bei der sich die Diözese Regensburg mit 18 Prozent beteiligte und den Rest teilten sich Gemeinde und Kirche Irlach je nach deren Möglichkeiten. Diese Antworten beruhigten den Fragesteller jedoch nicht. Aktuell steht wieder eine Sanierung des Kirchendaches an und erst wenn ein Kostenrahmen feststeht, können Diözese, Gemeinde und Irlach gemeinsam den Finanzierungsrahmen festlegen. Jeder im Raum konnte ein gewissen Misstrauen von einigen feststellen und ein Jagdgenosse fasste die Stimmung im Ausspruch „Früher war der Zusammenhalt in Irlach besser!“ zusammen.
Foto 03: Das wollten alle Kinder ganz genau sehen, was alles in diesem Rettungswagen verstaut ist. (Bild: Monika Mühlbauer)

BRK besuchte Kindergarten

Das blieb den kleinen Augen der Kinder nicht verborgen, als der große Rettungswagen in die Einfahrt beim Haus des Kindes St. Josef in Tiefenbach vorfuhr. Aber es konnte Entwarnung gegeben werden, es war nichts passiert, denn die Rettungssanitäterin Kerstin Riedl kam mit Notfallsanitäter Nikolaus Scherr auf einen Besuch vorbei um den Buben und Mädchen den Bereich Notfallmedizin näher zu bringen. Der Anfrage von Kindergartenleiterin Monika Mühlbauer auf einen Besuch folgten die beiden BRK-Rettungsdienstler aus Waldmünchen gern und in je zwei Gruppen zeigte Kerstin den neugierigen kleinen „Patienten” was so alles in einem Rettungswagen steckt. Dabei durften natürlich die Kinder einmal selbst den Patienten spielen und auf der Trage und der Vakuummatratze Platz nehmen. Vollständig verkabelt durch EKG, Blutdruck und Sauerstoffsättigung wurde die Fahrtrage dann in den RTW verladen. Währenddessen zeigte Scherr der anderen Hälfte der Gruppe wie einfach Erste Hilfe zu Hause sein kann. Ein Pflasterverband oder der Umgang mit Binde und Wundauflage sind eigentlich kinderleicht und so wurden nicht nur Finger und Arme verbunden, sondern mit Hilfe vom Rettungsdienst und den Erzieherinnen auch ein Kopfverband angelegt. Die stabile Seitenlage durfte abschließend von jedem Kind ausprobiert werden. Damit hoffen alle, dass im Fall des Falles die Angst vor so einem großen Roten Rettungswagen weniger geworden ist und das gesamte Kindergartenpersonal und alle Kinder sagten abschließend ein großes Dankeschön und überreichten ein kleines Präsent.
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