Die Kirwagemeinschaft hat gewählt: (hinten, von links) Felizia Bork, Nico Roth, Alicia Fellner, Maximilian Brem, Alina Fenk, Jan Fenzel, Nele Hartmann, Tizian Weiß, (vorne von links) Schriftführerin Annalena Söhnlein, Vorstand Laurenz Huber, stellvertretender Vorstand Tony Steinmetz sowie Beisitzer Thilo Utz.  (Bild: Annalena Söhnlein)

Neues Kapitel für die Kirwagemeinschaft Schwend: Erfolgreiche Neuwahlen bei Jahreshauptversammlung

Am Freitag, den 27. März 2026, versammelte sich die Kirwagemeinschaft Schwend zu ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus Jägerheim, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und den Vorstand sowie die Vorstandschaft neu zu wählen. Die Veranstaltung war gut besucht, was die starke Verbundenheit der Mitglieder mit ihrer Gemeinschaft unterstrich. Unter der Leitung der bisherigen Vorsitzenden Alina Fenk wurden zunächst die Ereignisse des vergangenen Jahres beleuchtet. Dabei standen nicht nur die traditionellen Veranstaltungen wie die Kirwa am ersten Septemberwochenende im Mittelpunkt, sondern auch die Kirwafahrt in die Edelweißhütte in Weißenhaid sowie die Tagesfahrt aufs Karpfhamer Fest. Ein besonderer Höhepunkt des Abends waren die Neuwahlen der Vorstände. Laurenz Huber wurde einstimmig in sein Amt als Vorsitzender gewählt, was sowohl sein Engagement als auch das Vertrauen der Mitglieder in seine Führungsfähigkeiten unterstreicht. Ebenso erhielt Tony Steinmetz wieder ein klares Votum als stellvertretender Vorsitzender, was seine wichtige Rolle im Vorstand bestätigte. Kassier übernimmt weiterhin Nico Roth, welcher durch seine beiden Kassenprüfer Nele Hartmann sowie Tizian Weiß unterstützt wird. Das Amt des Schriftführers übernimmt ebenso weiterhin Annalena Söhnlein. Auch neu dabei in der Vorstandschaft sind Jan Fenzel, Thilo Utz, Alica Fellner, Felizia Bork sowie Maximilian Brem, die die Kirwagemeinschaft mit der bisherigen Vorständin Alina Fenk als Beisitzer unterstützen. Die frischen Kräfte bringen neue Ideen und Perspektiven in die Gemeinschaft ein und werden dazu beitragen, die Kirwagemeinschaft Schwend weiterzuentwickeln und zu stärken. In ihrer abschließenden Ansprache bedankte sich Fenk bei allen Anwesenden für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Sie betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit und des Zusammenhalts, um gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Wenn du auch Lust hast, Spaß mit Tradition zu verbinden, dann komm doch zu unserem ersten Event für das Kirwajahr 2026 am 24. April 2026 zu einem kleinen Kennenlernen der neuen Kirwapaare. Weitere Infos werden auf den sozialen Netzwerken bekannt gegeben.
Orchester Camerata aus Ivoti in Südbrasilien in der Christuskirche in Schwend  (Bild: Gerda Stollner)

„Brasilianische Klanglandschaften” begeistern Publikum in Schwend

Mit mitreißender Spielfreude und beeindruckender musikalischer Vielfalt gastierte die Camerata aus Ivoti, Brasilien, in der Christuskirche in Schwend. Unter dem Titel „Brasilianische Klanglandschaften“ entführten die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Publikum auf eine klangvolle Reise durch die unterschiedlichen Regionen und Epochen ihres Heimatlandes – und wurden erst nach zahlreichen Zugaben verabschiedet. Das Konzertprogramm bot einen facettenreichen Querschnitt der brasilianischen Musik. Aus dem Zusammenspiel von Rhythmus, Melodie, Poesie und besonderen Klangfarben entstand ein lebendiges musikalisches Bild Brasiliens – vom ländlichen Raum über die Gebirgsregionen bis hin zum endlosen Meer. Dabei kamen auch außergewöhnliche Instrumente wie die Viola Caipira und die Rabeca zum Einsatz, die den Darbietungen eine besondere Authentizität und einen unverwechselbaren Charakter verliehen. Die Camerata setzt sich aus Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie Lehrkräften des Instituto Ivoti zusammen. Unterstützt wird das Projekt vom brasilianischen Kultusministerium. Bemerkenswert: Der jüngste Musiker des Ensembles ist erst 13 Jahre alt – ein eindrucksvolles Zeichen für die engagierte Nachwuchsarbeit und das hohe musikalische Niveau der Gruppe. Eingeladen wurde das Ensemble von der Dekanatsmissionsbeauftragten Gerda Stollner. Der Auftritt in Schwend ist Teil einer seit über 40 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen dem Altdekanat Sulzbach-Rosenberg und dem Süden Brasiliens. Diese Verbindung lebt vom persönlichen Austausch und von Begegnungen wie dieser. „Partnerschaft muss gepflegt werden“, so die Überzeugung der Verantwortlichen – und der Konzertabend zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd solche Begegnungen für alle Beteiligten sind. Im Rahmen ihrer diesjährigen Tournee machte die Camerata Ivoti neben Schwend auch Station in Argenthal, Waiblingen, Neuendettelsau, Jena, Dessau-Roßlau, Frankena und Postbauer-Heng. Überall begeisterte das Ensemble mit seiner musikalischen Leidenschaft und der spürbaren Freude am gemeinsamen Musizieren. Der Konzertabend in der Christuskirche war damit nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch ein lebendiges Zeichen internationaler Freundschaft. Die Musik schlägt Brücken zwischen Kontinenten – und hinterlässt ein Publikum, das noch lange von den brasilianischen Klanglandschaften schwärmt.
Abschiedsfoto in der Birglandhalle in Schwend . (Bild: Gerda Stollner)

Musik baut Brücken – Begegnungswochenende mit der Camerata Ivoti im Birgland

Ein Wochenende voller Musik, Begegnung und gelebter Partnerschaft erlebte die Gemeinde Birgland mit den jungen Musikerinnen und Musikern der Camerata Ivoti aus Südbrasilien. Wochenlange Vorbereitungen machten dieses besondere Treffen möglich – getragen von großem ehrenamtlichem Engagement und herzlicher Gastfreundschaft. Ein besonderer Dank gilt Birglands Bürgermeisterin Brigitte Bachmann-Mühlinghaus sowie Brigitte Lang, der Vorsitzenden des Dekanatsausschusses des Großdekanates GemeinsamEins, die das Partnerschaftswochenende tatkräftig unterstützten. Der Gemeinderat stellte die Birglandhalle für eine kostengünstige Unterbringung zur Verfügung. Viele freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass Feldbetten aufgebaut wurden und ein liebevoll vorbereiteter Empfang mit süßen und herzhaften Speisen in Kirche und Gemeindehaus stattfinden konnte. Neben den musikalischen Höhepunkten standen vor allem die persönlichen Begegnungen im Mittelpunkt. Im Gasthaus Jägerheim und im Café Anni konnten die Schülerinnen, Studenten und Lehrkräfte aus Brasilien oberpfälzer Gastlichkeit und lebendige Dorfgemeinschaft kennenlernen. Es wurde musiziert, gelacht, erzählt – und so manche neue Freundschaft geschlossen. Die Camerata Ivoti kommt aus einer Region im Süden Brasiliens, die stark von deutscher Einwanderung geprägt ist. Vor rund 100 Jahren verließen viele Deutsche aufgrund wirtschaftlicher Not ihre Heimat und fanden in Brasilien eine neue Zukunft. Noch heute tragen zahlreiche Mitglieder des Orchesters deutsche Familiennamen wie Müller, Hoppe, Klein, Kothe, Schmitt oder Walter – ein eindrucksvolles Zeugnis dieser gemeinsamen Geschichte.


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Ausgeschiedene und neu gewählte Sparten- und Jugendleiter: Stehend v.l.n.r.: 2. Vorstand Thomas Nitzbon, Helmut Graf, Jürgen Maderer, Max Nitzbon, Jonas Huber, Bürgermeisterin Brigitte Bachmann-Mühlinghaus, Elmar Halk, 1. Vorstand Thomas Melzer. Sitzend v.l.n.r.: Alica Fischer, Katja Braun, Elisa Richthammer, Daniela Barth-Geitner, Ramona Glaske.  (Bild: Norbert Nagelschmidt)

Jahreshauptversammlung ASV Schwend

Nur Positives gab es auf der Jahreshauptversammlung des ASV Schwend im Vereinsheim zu berichten. Nicht ohne Stolz verkündete der 1. Vorstand Thomas Melzer, dass die Mitgliederzahlen beim ASV die 700er-Grenze geknackt haben und nunmehr 704 Mitglieder hat. Alles überragendes Highlight des letzten Jahres war zweifelsohne das 60-jährige Vereinsjubiläum im Mai mit der Ausrichtung des Zieleinlaufes des Landkreislaufes, dem großen Festbetrieb auf dem Schwender Sportgelände mit Attraktionen wie der Kabarettistin Martina Schwarzmann oder der Bayern-3-Band sowie dem stimmungsvollen Ehrenabend im September in der Schwender Birgland-Halle. Umfangreiche Vorbereitungen über mehrere Jahre hinweg, Bildung von Arbeitsgruppen und Teams, etliche Besprechungen, Kontaktaufnahmen zu allen möglichen Ansprechpartnern und Dienstleistern und natürlich der Einsatz aller verfügbaren Kräfte in der Gemeinde am Festwochenende waren für das Gelingen und die tolle Stimmung unabdingbar - aber auch unkalkulierbare Faktoren wie das Wetter meinten es wirklich gut mit dem Verein. Melzer bedankte sich noch einmal ausdrücklich für die geleistete Arbeit und bei allen Helfern sowie den Sponsoren. Dass der ASV aber neben diesem Höhepunkt auch noch etliche andere Veranstaltungen und Aktionen wie z.B. die Faschingsbälle oder den Preisschafkopf stemmte, darüber berichtete Schriftführer Norbert Nagelschmidt. Kassier Richard Geitner informierte die Anwesenden über die Einnahmen und Ausgaben im Verein und den Kassenstand zum Jahresende 2025. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet nach Aufruf von Kassenprüfer Johann Utz; er bescheinigte dem Kassier eine einwandfreie, umsichtige und sorgfältige Kassenführung. Im Anschluss berichteten die Leiter der Sparten Volleyball, Fußball, Mountainbike/Ski/Laufen und Turnen über die Ereignisse und Ergebnisse in ihren Abteilungen. Im Anschluss standen Spartenleiter- und Jugendleiter-Wahlen an: Max Nitzbon ist alter und neuer Spartenleiter bei den Fußballern; Jonas Huber ist neuer zweiter Spartenleiter. Auch die Fußball-Jugendleitung hat Max Nitzbon von Elmar Halk übernommen; zum zweiten Jugendleiter wurde Reinhard Götz gewählt. Bei der Sparte Turnen folgt Elisa Richthammer der bisherigen 1. Spartenleiterin Alica Fischer. 2. Spartenleiterin ist wie bisher Daniela Barth-Geitner; Katja Braun wurde zur neuen 3. Spartenleiterin als Nachfolgerin von Ramona Glaske gewählt. Neuer Spartenleiter im Bereich MTB/Ski/Laufen ist Jürgen Maderer; er tritt die Nachfolge von Helmut Graf an. In ihrem Grußwort zeigt sich die scheidende Bürgermeisterin Brigitte Bachmann-Mühlinghaus sehr angetan von dem Megaevent im letzten Jahr sowie von den sonstigen zahlreichen Vereinsaktivitäten. Sie bedankt sich für die allzeit gute Zusammenarbeit in den letzten zwölf Jahren ihrer Zeit als Bürgermeisterin der Gemeinde Birgland. Ernst Kölbel, neuer Schützenmeister der benachbarten Schützengemeinschaft Betzenberg/Birgland, und Philipp Nitzbon, Vorstand der evangelischen Landjugend und Mitnutzer der Räumlichkeiten im Vereinsheim, entbieten ihre besten Wünsche für den ASV und freuen sich auf weiterhin gute Zusammenarbeit.
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