Nebenzimmer des Sportheims. Der spätere Gewinner am mittleren Tisch mit dem blauen Pullover, vlt. mit Tipps an die Jüngeren? (Bild: Markus Renner)

Schafkopfnachmmittag im Sportheim am Teichelberg

Das Sportheim Pechbrunn präsentierte sich in bester Atmosphäre: nummerierte Tische mit Regeln, Karten, Kugelschreibern und kleinen Kartenschüsserln. Die Kühlung gefüllt, das Wirteteam bestens aufgelegt, der Küchenchef grinste über beide Backen, konnte er wieder mal in der Küche hantieren und sein Personal schikanieren. Freudig begrüßte der SV-Freunde-Chef Günter Geiler die anwesenden Kartenfreunde, der Schreiber dieser Zeilen erklärte die Regeln und erinnerte noch kurz an das saubere Punkteschreiben. Dann ging es los und die Tischnummern wurden gezogen. Ein Imker erinnerte sich an seinen Bienenschwarm: „Mit der Kaltschale waren die Anwesenden zwar nicht ganz so geschmeidig unterwegs wie meine kleinen nützlichen Insekten, aber genauso zielstrebig. Jeder hatte seinen Platz gefunden, Respekt!” Amateure und Profis, oder welche, die glaubten, sie seien welche, spielten sich die Karten zu. Mit taktischen Finten, allerlei unnützen Sprüchen, liebevollen Beleidigungen, a bisserl Alkohol und sonstigem Schabernack duellierten sich die insgesamt 44 Spieler um Punkte und Stiche. Am Ende hatten es dann tatsächlich doch auch Alle geschafft. Der Hinweis von diesem Schreiber war allerdings umsonst. Das Zusammenzählen der Punkte war für viele Tische die schwierigste Aufgabe und er musste sogar Mitzählen. Letztendlich konnte eine Rangliste erstellt werden. Auf Platz 1 kam völlig verdient Alois Übelmesser. Respekt und Applaus! Auf den Plätzen folgten  Benedikt Pakull und Wolfgang Mößinger sen. Der letzte Platz wurde mit einer Überraschung belohnt - eine Flasche staubiger Kümmel Likör. Zur Brotzeit hatte sich das Sportheim-Team einen echten kulinarischen Hochgenuss für die Geschmacksnerven einfallen lassen: frisch angebratenen Leberkäs, garniert mit Spiegelei von glücklichen Hühnern, liebevoll kredenzt mit Röstzwiebeln. Dazu wurde cremiger Kartoffelsalat gereicht. Ein kurzweiliger und spassiger Nachmittag im Sportheim. Besten Dank an jeden Einzelnen, der gekommen war. 
Bahnhof Pechbrunn mit der Dampflok (Bild: Markus Renner)

Dampflok-Spektakel in Pechbrunn

Organisiert von der IGE-Erlebnisreisen (International - Erlebnis - Genuss) kam eine Schnellzuggarnitur, gezogen von der Dampflok 52 8141, nach Pechbrunn. Diese Fahrt ging schon frühmorgens in Nürnberg los. Über Hersbruck und Weiden war dann Aufenthalt in Pechbrunn. Schon bei der Anfahrt hatten sich viele Schaulustige bei der Steinbauernbrücke eingefunden und staunten über die von Wiesau herauf schnaufende Dampflok. Am Bahnhof in Pechbrunn erwartete dann die Feuerwehr Pechbrunn den Zug und befüllte die Dampflok mit Wasser, zudem wurde vom Betriebspersonal noch der eine oder andere „Tropfen” Öl nachgefüllt. Das mit Wasserdampf angetriebene Stahlross war ein optisches und auch akustisches Erlebnis. Nicht nur Pechbrunner hatten sich am Bahnhof eingefunden, sondern auch etliche Eisenbahnfreunde aus nah und fern waren gekommen und hielten den Aufenthalt aus vielen unterschiedlichen Standorten fest. Einige gingen sogar in den Zug um Bilder zu machen. Nachdem zwei Regelzüge den Bahnhof passiert hatten, konnte die Weiterfahrt beginnen. Nach dem Pfiff des Zugbegleiters und dem darauffolgenden Lokpfiff wurde die Fahrt von den Lokführern technisch eingeleitet. Letztendlich bewegten sich die mächtigen Kolben und sorgten für die typischen schweren Auspuffschläge. Übrigens: Auf dem Zug war auch Hagen von Ortloff, ein bekannter deutscher Fernsehmoderator (Eisenbahn-Romantik), ein Video des Halts in Pechbrunn könnte auf YouTube angesehen werden.
Hier die Gewinner der Maskenprämierung des „Mieznfaschings”. (Bild: Maria Müller)

„Mieznfasching” im Sportheim am Teichelberg

War letzten Donnerstag noch eine andere Veranstaltung im Sportheim Pechbrunn, übernahmen am Samstag die „Miezn” das Sportheim-Zepter und führten durch den gleichnamigen Abend -”Mieznfasching” war angesagt. Zunächst wirkte der Saal etwas schüchtern, aber das änderte sich zunehmend schneller, sodass sogar die Wirtsstube des schmucken Sportheimes mit herhalten musste. Wer gedacht hatte, der Saal sei zu klein für die Fantasie, sah sich plötzlich getäuscht, ein Potpourrie an Verkleidungen, so bunt wie Stammtisch-Geschichten. Selbst mitgebrachter Fingerfood verfeinerte die umfangreiche Getränkeliste. Ein unterhaltsamer Abend, fern des täglichen Alltags, mit viel Lachen, Spaß, Tanz, Unterhaltung, netten Gesprächen und natürlich dem Wichtigsten: Den besten Gästen, die man sich wünschen kann. Die Maskenprämierung fiel nicht leicht, aber irgendwer sollte trotzdem für den Aufwand belohnt werden. Sieger wurde das Bienentrio (eine kleine Biene mit zwei ausgewachsenen dieser Art), die von der zugeschneiten Blumenwiese kamen. Auf den weiteren Plätzen kamen die 80erJahre mit ihren ballonseidenen Trainingsanzügen, Steampunk, das vom viktorianischen Zeitalter (Gaudi Power Mitterteich) angereist war, und drei liebevoll charmante Kühe, die das Bild abrundeten. DJ Zussl legte eine Partymusik auf, die jede Verkleidung belohnte, 80er, 90er bis hin zu aktuellen Songs, alles war dabei. Die Tanzfläche wurde zur Bühne, auf der jeder Schritt eine kleine Premiere war. Zum Schluss blieb die Erkenntnis: Egal wie ernst der Alltag auch scheint, das Sportheim am Teichelberg beweist wieder einmal, dass Gemeinschaftsgeist und eine Prise Verrücktheit die beste Medizin gegen graue Tage sind. Und wer weiß, was nächstes Jahr passiert, vlt. noch mehr Geschichten, noch mehr Lachen und natürlich noch mehr kreative Kostüme. Toller Abend mit maximalen Spaßfaktor.


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Weihnachtsfeier der Pechbrunner Senioren mit vollem Programm

Zur Weihnachtsfeier ins Pechbrunner Sportheim hatte die Seniorenbeauftragte Ramona Zeitler geladen. Mit einem Lächeln im Gesicht empfing sie die Seniorenrunde, ließ Erinnerungen von 2025 passieren und dankte der Gemeinde. Der mit im Sportheim-Team agierende Sebastian Renner wurde von Ramona als „Pechbrunner-Helfer-vor-Ort „ vorgestellt. Sebastian nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei den Senioren für die Spende, welche beim letzten Seniorennachmittag gesammelt wurde. Der erste Bürgermeister Stephan Schübel überbrachte einen herzlichen Gruß von der Gemeinde und sicherte weiterhin die bestmögliche Untersützung zu. Auftritte gab es von den Feen-Harfen, sie ließen magische Melodien durch den Raum gleiten, passend zur Weichnachtszeit. Die Solisten vom TUS Mitterteich zeigten ihr Können und begeisterten mit akrobatischen Tänzen. Der Nikolaus kam vorbei, zwinkerte schelmisch und sprach dieses Jahr nur lobende Worte. Ob das so bleibt, wird sich allerdings im Laufe des Jahres zeigen. Doris Reiß hatte eine gemeindliche Kindergruppe ins Leben gerufen, welche eine weihnachtliche Aufführung zeigte. Beate Hilpert und Doris Reiß trugen besinnliche Geschichten vor und abschließend wurde noch gemeinsam ein Weihnachtslied gesungen. Zum Abendessen gab es Sauerbraten (von der Petersklause geliefert) mit Beilagen (vom Sportheim-Team). Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Nachmittag der mit Geschenken seinen Ausklang fand.
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