Waldfest 2026. (Bild: Maria Leckert)

Waldfest des OWV Luhe lockte bei bestem Sommerwetter zahlreiche Besucher an

Bei hervorragendem Sommerwetter und einem durchweg großen Besucherandrang erwies sich das diesjährige Waldfest des Oberpfälzer Waldvereins Zweigverein Luhe als voller Erfolg. Bereits am Samstag füllten sich die Sitzplätze schnell, und während des gesamten Wochenendes herrschte auf dem Festgelände reger Betrieb. Kulinarisch hatte das alljährliche Waldfest auch wieder einiges zu bieten. In den letzten Wochen arbeiteten viele fleißige Hände am Bau einer neuen Fischerhütte, die pünktlich zum Fest fertig wurde. In dieser gab es wieder gegrillte Makrelen, geräucherte Forellen, Fischburger, Bratwürste und Steaks. In der Brotzeithütte konnten sich die Gäste mit verschiedenen Käsespezialitäten stärken. Besonders die Familien zog es zum Süßwarenstand, an dem Slush-Eis, Wassereis, Crêpes, zahlreiche Süßigkeiten und Wasserpistolen für leuchtende Kinderaugen sorgten. Den stimmungsvollen Auftakt am Samstagabend gestaltete die Hirschauer Wirtshausmusi, die mit ihrer zünftigen Musik für gute Unterhaltung sorgte und viele Besucher bis in die Abendstunden auf dem Festplatz hielt. Der Sonntag begann traditionell mit einem Festgottesdienst am Koppelberg. Im Anschluss stand ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm: die Segnung des liebevoll restaurierten Schankwagens der ehemaligen Brauerei Gambrinus. Diesen hatte der OWV erworben und in den letzten Monaten zum Blickfang des Festes aufbereitet. Das historische Fahrzeug weckte bei vielen Gästen Erinnerungen und wurde mit großem Interesse besichtigt. Auch der zweite Festtag war hervorragend besucht. Das Weißwurstfrühstück erfreute sich großer Beliebtheit, und bereits am Nachmittag waren Kaffee und Kuchen vollständig ausverkauft. Ebenso war das reichhaltige Speisenangebot am Abend aufgrund der großen Nachfrage schon früh vergriffen – ein deutliches Zeichen für den großen Zuspruch, den das Waldfest in diesem Jahr erfahren durfte. Für den musikalischen Ausklang sorgte am Sonntagnachmittag die Gruppe Ufarohablech 2.0, die mit schwungvoller Blasmusik beste Stimmung verbreitete und das Fest würdig abrundete. Der Vereinsausschuss zeigte sich mit dem Verlauf des gesamten Wochenendes äußerst zufrieden. Das hervorragende Wetter, das vielfältige kulinarische Angebot, die musikalische Unterhaltung sowie die zahlreichen Besucher machten das Waldfest zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, den Unterstützern sowie den vielen Gästen, die durch ihren Besuch zum großen Erfolg des Festes beigetragen haben. Ein großes Dankeschön auch an alle fleißigen Helfer, die in den Monaten zuvor schon fleißig an den beiden Projekten, der Fischerhütte und dem Schankwagen, fürs Waldfest arbeiteten.
Beate und Robert Götz und Petra Piehler (hintere Reihe Mitte, von rechts) mit Schülerinnen und Schülern der 3/4-Klassen (Bild: Katharina Schärdel)

Inklusionsprojekt an der Grundschule Luhe-Wildenau

Zum Abschluss ihres Heimat- und Sachunterrichtsthemas „Auge” erlebten unsere 3/4-Klassen einen ganz besonderen Vormittag. Das Ehepaar Beate und Robert Götz baute in der Turnhalle und in der Aula einen „Sinnesparcours” auf, den die Kinder durchlaufen konnten. An einzelnen Stationen, die auch von Petra Piehler und den Klassenleitungen betreut wurden, durften die Schülerinnen und Schüler ausprobieren, wie sich blinde Menschen im Alltag zurechtfinden und welche Sinne sie dazu nutzen. Es standen verschiedene Mitmachangebote zum Hören, Riechen, Fühlen und Tasten bereit. Außerdem gab es einen Rollstuhlparcours zu meistern. Es war gar nicht so einfach, einen Rollstuhl selbst zu steuern oder auch ein anderes Kind durch Hindernisse zu schieben. Aufregend war auch die Station, an der die Kinder mit einem Blindenstock die Treppe bewältigen mussten. So schwierig hatten sie sich das tatsächlich nicht vorgestellt. Im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler schon viel über blinde Menschen erfahren. Doch selbst einmal auszuprobieren, wie sich das anfühlt, mit einer Behinderung zu leben, war eine tolle Erfahrung für alle. Wir bedanken uns herzlich bei Beate und Robert Götz, die das Programm seit über 10 Jahren ehrenamtlich für Schulen anbieten und schon öfter bei uns an der Schule zu Besuch waren. Mit dem Parcours will das Ehepaar helfen, Berührungsängste abzubauen und Verständnis für die Lebenssituation sehbehinderter und blinder Menschen zu fördern.
Auf dem Bild sind die Luher Ministranten mit Pilgerleiter Peter Hentschel, Pfarrer Arnold Pirner mit dem Pilgerstab und Pilgerleiter Dietmar Wagner vor dem Altar von Mariahilf zu sehen. (Bild: Rita Gleißner)

70 Fußwallfahrer pilgern nach Mariahilf

Trotz der vorhergesagten großen Hitze machten sich am 27. Juni 70 Pilger auf den Weg nach Mariahilf in Amberg. Um 2 Uhr nachts brachen die ersten Fußwallfahrer nach dem Pilgersegen in Luhe auf. Weitere schlossen sich um 3 Uhr in Neudorf und auf weiteren Stationen an, so dass schließlich ein stattlicher Zug von 70 Fußpilgern singend und betend nach Amberg zog. Das Pilgerleiterteam, Peter Hentschel und Dietmar Wagner, hatte alles umsichtig organisiert. Die Sanitätsbetreuung übernahm wie immer die BRK-Bereitschaft Rothenstadt. Die Freiwillige Feuerwehr Luhe sicherte den Verkehr ab und versorgte die Wallfahrer mit Getränken. Um 11 Uhr kam die Pilgergruppe nach 33 km Fußmarsch erschöpft, völlig durchgeschwitzt, aber wohlbehalten am Mariahilfberg an, wo sie von Pfarrer Arnold Pirner, sechs Luher Ministranten und einem Pater des Franziskanerklosters feierlich empfangen wurde. Viele Gläubige waren noch mit Bus oder Pkw gekommen. Der Luher Kirchenchor gestaltete den Festgottesdienst eindrucksvoll mit der Ettaler Liebfrauenmesse. Solistin Gertrud Werner sang das „Ave Maria“. Pfarrer Arnold Pirner, für den es die letzte Wallfahrt vor seinem Ruhestand war, sagte in seiner Predigt: „Mein Gebet gilt in dieser Stunde besonders Ihnen allen und unserer ganzen Seelsorgegemeinschaft. In wenigen Wochen steht ja ein großer Umbruch an: Für mich ein wehmütiger Abschied, für Sie ein Neuanfang mit neuen Seelsorgern, manchen Veränderungen, neuen Möglichkeiten und Herausforderungen. Bitten wir heute die Muttergottes um ihre Fürsprache, dass dieser Wechsel und der neue Anfang gut gelingen, dass es für die ganze Pfarreiengemeinschaft gut weitergeht und wir auch in Zukunft miteinander verbunden bleiben.“ Die Wallfahrt sei ein öffentliches Glaubenszeugnis und ein Weg zum Abschalten und Innehalten. Maria sei eine gute Wegbegleiterin, nicht nur auf der Wallfahrt, sondern auf dem ganzen Lebensweg. Am Ende dankte Pfarrer Pirner allen, die zum Gelingen beigetragen hatten, dem Vorbeter- und Vorsängerteam, den Lautsprecher- und Kreuzträgern, dem BRK, der Feuerwehr, dem Kirchenchor und besonders den beiden Pilgerleitern Peter Hentschel und Dietmar Wagner. Diese überreichten Pfarrer Pirner zum Dank für 18 Jahre Begleitung mit Pilgersegen und schönen Pilgermessen im Namen aller Wallfahrer den eigens angefertigten Pilgerstab der Pfarrei Luhe, wünschten ihm Gottes Segen für den Ruhestand und luden ihn ein, auch in Zukunft bei der Wallfahrt dabei zu sein. Sichtlich gerührt wünschte Pfarrer Pirner den Pilgern neue Kraft und Stärkung im Glauben und gemütliche Stunden bei der Einkehr beim Bergfest.
Auf dem Bild sind alle geehrten Sängerinnen und Sänger mit Pfarrer Arnold Pirner (links) und Leiterin Larissa Burgardt (rechts) zu sehen. (Bild: Silvia Ippisch)

Große Ehrung für die Kirchenchöre Luhe und Oberwildenau

Bei einem festlichen Abend am 23. Juni wurden im Pfarrheim St. Martin die Kirchenchöre Luhe und Oberwildenau geehrt. Pfarrer Arnold Pirner hieß alle Sängerinnen und Sänger, Larissa Burgardt als Leiterin beider Chöre, sowie die PGR-Sprecher Willi Köllner (Luhe, selber Chorsänger) und Silvia Ippisch (Oberwildenau) und Kirchenpfleger Hans Häusler aus Oberwildenau herzlich willkommen; Bernhard Irlbacher aus Luhe war beruflich verhindert. In seiner Festansprache betonte Pfarrer Pirner, dass er sehr froh und stolz sei, in Luhe und Oberwildenau gleich zwei sehr gute Kirchenchöre zu haben, die die kirchlichen Feste musikalisch hervorragend gestalten und ihnen einen besonders würdigen Charakter verleihen zur Ehre Gottes und zur Freude der Gläubigen. Er zitierte den heiligen Augustinus, der einst feststellte: „Wer singt, betet doppelt!“. „Sie, liebe Sängerinnen und Sänger, widmen einen festen Teil Ihrer Freizeit der Kirchenmusik, kommen jede Woche zu den Singstunden und teilen Ihre Zeit an den Festtagen so ein, dass Sie mit dem Chor die Gottesdienste gestalten können. Das ist ganz und gar nicht selbstverständlich, und deshalb möchte ich Ihnen im Namen der Pfarrgemeinde und persönlich ganz herzlich Vergelt’s Gott sagen für Ihr Engagement“, lobte Pfarrer Pirner seine Chöre. Anschließend nahm er zusammen mit den PGR-Sprechern und Kirchenpfleger Hans Häusler die Ehrungen vor. Vom Luher Kirchenchor wurden mit Urkunden des Bischofs geehrt: Karl Weiß (72 Jahre), Wolfgang Eimer (48), Rosemarie Eimer (59 Jahre), Manfred Schwab (48), Benita Pirzer (47), Rita Gleißner (46), Gertrud Werner (45), Uwe Raab und Christina Käs (35), Nicole Schmid und Tanja Käs (30), Christine Reichel (28), Andi Bayerl (27), Rita Trogisch und Agnes Hehenberger (25). Pfarreiurkunden erhielten: Sonja Schlosser, Christine Kick und Peter Hentschel (19), Elisabeth Sollfrank (18), Christian Sollfrank (16), Gisela Schulze (15), Kerstin Kick (12), Willi Köllner (10) sowie Christine Schulze und Petra Irlbacher (2). Vom Oberwildenauer Chor wurden mit Urkunden des Bischofs geehrt: Peter Anzer (58), Karin Meiler (51), Georg Duschner (49), Claudia Gruber (48), Bernhard Meiler (41), Siegmund Frischholz (40), Andrea Kick und Sonja Anzer (36), sowie Chorleiterin und Organistin Larissa Burgardt (27). Ihr überreichte Pfarrer Pirner zusätzlich einen Blumenstrauß. Mit Pfarreiurkunden wurden geehrt: Melanie Roith, Brigitte Häusler und Helmut Faltenbacher (12), Monika Baumer (10), Irmgard Dietrich (3) und Manuela Richter (2). Alle Geehrten erhielten außerdem noch kleine musikalische Präsente. Beim gemütlichen Beisammensein wurden noch viele Erinnerungen und Anekdoten aus früheren Zeiten ausgetauscht, bevor der festliche Abend zu Ende ging.


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Vorsitzender Dominik Wild erklärte an Hand von Schautafeln und einer Schaubeute das Leben der Bienen. (Bild: Martin Müller)

Imkerverein feiert sein 100-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest am Koppelberg

Trotz der schlechten Wetterprognose war das Fest zum 100-jährigen Bestehen des Imkervereins Luhe-Wildenau ein großer Erfolg. Gab es Mittags noch ein kräftiges Gewitter, so konnte doch pünktlich um 14 Uhr am Festplatz vor der Nikolauskirche gestartet werden. Spätestens nach einigen Regentropfen am Nachmittag, kamen die Besucher dann in großer Zahl. Die Kinder tobten sich in der Hüpfburg aus und die Eltern genossen Kaffee und Kuchen. Die Gärtnerei Steinhilber aus Rothenstadt informierte über Insektenfreundliche Gewächse und bot diese zum Kauf an. Interessantes über Wald und Wild erklärte Jäger Jürgen Lehnert. Gerne angenommen wurde der Verkaufsstand des Imkervereins mit Honig und Bienenprodukten. Vorsitzender Dominik Wild führte immer wieder Gruppen zum nahegelegen Bienenstand. Dort waren neben 20 Bienenvölkern auch Informationsstände und extra angeschaffte Schaubeuten zu besichtigen. Das Leben der Honigbiene im Jahresverlauf erklärte Wild den sehr interessierten großen und kleinen Besuchern. Auch einige benachbarte Imkervereine schauten zu diesem seltenen Jubiläum vorbei. 1926 wurde der Verein als „Bienenzuchtverein Rothenstadt-Luhe und Umgebung” von elf Imkern gegründet. Im letzten Jahr erfolgte die Umbenennung in „Imkerverein Luhe-Wildenau” da nahezu alle Mitglieder von hier sind und ihre Völker im Gemeindebereich bewirtschaften. Es war ein Glücksfall, dass einige sehr aktive Jungimker zum Verein gestoßen sind und sogleich Verantwortung übernommen haben wie Vorsitzender Dominik Wild. Nach dem Krieg waren es 40 Mitglieder und 1970 noch 27 Imker, die aber 300 Völker bewirtschafteten. Heute zählt der Verein noch zwölf Mitglieder mit 80 Völkern aber aufsteigender Tendenz, denn einige Besucher zeigten starkes Interesse an eigenen Bienenvölkern.
Stefan Segerer (links) informiert die Mitglieder des Oberpfalzvereins über seine Ukrainehilfen. (Bild: Martina Witt)

Oberpfalzhauptverein informiert sich

Sie waren nicht mit leeren Händen zur Firma Segerer, Speditions- und Logistikunternehmen, im Gewerbegebiet von Luhe-Wildenau, gekommen: die Vertreter des Oberpfalz-Hauptvereins. Sie hatten Spenden, angefangen vom Kinderdreirad über Kleidung bis hin zu Spielsachen, dabei. Freudestrahlend nahm der Chef des Unternehmens, Stefan Segerer, auch eine Spende von 500 Euro entgegen. Denn seit Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 fährt die Firma Segerer Hilfstransporte in das Kriegsgebiet. „Etwa 100 Tonnen werden wir heuer schon transportiert haben“, überschlägt der Chef, der sich selbst ein paar Mal im Jahr ans Steuer einer seiner Lastzüge setzt und bis wenige Kilometer vor Kiew fährt. „Ich will schon wissen, was mit den Spenden passiert und wo die landen.“ Mittlerweile habe man feste Partner vor Ort, die sich um die Verteilung und teilweise auch um die Sortierung der Spenden kümmern. In seiner Firma werden die angelieferten Sachen meist schon mal vorsortiert und verpackt. Schon seit über zehn Jahren, so lange ist man etwa auch in der „Oberen Tratt“ ansässig, engagiert sich das Unternehmen karitativ nach dem Motto „Midanand“. Davon profitieren auch andere Bedürftige. Nicht nur seine Familie steht hinter Stefan Segerer, auch seine mittlerweile rund 70 Beschäftigten aus 13 Nationen ziehen voll mit. Rund 20.000 Euro Frachtkosten kämen im Jahr schon zusammen, schätzt der Unternehmer, der bei seinen Aktionen auch von anderen großen Firmen wie Horsch in Schwandorf unterstützt wird. Über die viele Bürokratie, etwa bei den Zollformalitäten, kann er nur den Kopf schütteln. Ein besonderes Ziel bzw. Anliegen sind ihm die Kinderheime. „Die Zahl der Kinder mit Behinderungen ist auffallend groß.“ Und auch die alten Menschen, die oft kaum das Nötigste zum Überleben hätten, wolle man primär unterstützen. Die Besuchergruppe zeigte sich schwer beeindruckt. In der anschließenden Jahreshauptversammlung im A93 wurde Dr. Karl-Heinz Preißer als Vorsitzender des Hauptvereins des Oberpfalzvereins bestätigt. Sein Stellvertreter ist Eberhard Polland aus Tirschenreuth, Kassenwart Ralf Linhart, Weiden. Die Finanzen prüfen Hans Scharnagl und Hermann Vollath. Einen Zuschuss in Höhe von 700 Euro gewährt der Hauptverein dem Oberpfalzverein Tirschenreuth für den Arbeitskreis Historisches Handwerk. Die Hauptversammlung im nächsten Jahr wird der Weidener Verein ausrichten.
Besondere Würdigung für Mister TSV Richard Zeiler (Bildmitte) für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der Ehrung durch 2. Vorsitzenden Andreas Schärtl (l.) und Ehrenamtsbeauftragten Ulrich Schimer (r.). (Bild: Manuela Kellermann )

TSV Neudorf setzt auf Gemeinschaft und Engagement – Besondere Ehrung an „Mister TSV“

Seit seiner Gründung im Jahr 1974 ist der Fußball aus Neudorf nicht mehr wegzudenken. Vor rund 50 Anwesenden eröffnete der 1. Vorsitzende Richard Zeiler die Jahreshauptversammlung und zeigte sich insgesamt optimistisch. Mit aktuell 16 Mannschaften, davon neun im aktiven Spiel- und Trainingsbetrieb auf dem Sportgelände im Hoffeld, zeigt sich der TSV Neudorf als lebendiger und wachsender Verein. Gleichzeitig machte Zeiler deutlich, dass ein Sportverein heute zunehmend auch als Wirtschaftsbetrieb zu verstehen sei, der mit steigenden Auflagen und Kosten konfrontiert ist. Positiv hob er jedoch die wachsenden Mitgliederzahlen hervor, was der hervorragenden Jugendarbeit zuzuschreiben ist. Zahlreiche Eltern engagieren sich in allen Bereichen bei den Mädchen- und auch Jungenmannschaften. Zugleich appellierte er an die Mitglieder, die Vereinsarbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, um die Herausforderungen gemeinsam leichter zu bewältigen. Die Grußworte der Gemeinde überbrachte der 3. Bürgermeister Johann Kick. Auch abseits des Fußballbetriebs ist beim TSV einiges geboten: So treffen sich die TSV-Wanderfreunde regelmäßig, um die Umgebung zu erkunden und das Vereinsleben mit geselligen Veranstaltungen wie dem traditionellen Schlachtschüsselessen zu bereichern. Gleichermaßen bürgen Großveranstaltungen wie Turniere als auch das alljährliche Kirwawochenende für maßgebliche wichtige Einnahmequellen. Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtete das Vorstandsteam entsprechend der Tagesordnung über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Ergänzend schilderten die drei Spartenleiter (Jugend, Damen und Herren) ein reges Vereinsleben mit nahezu täglichem Betrieb auf den Plätzen von März bis November und die Hallensaison im Winter. Sportliche Leistungen reichen dabei von oben bis unten. Lobende Dankesworte ergingen an die Platzwarte und alle im Hintergrund mitwirkenden Ehrenamtlichen von Reinigungspersonal über Küchen- und Kioskfrauen bis hin zu allen Trainern, Betreuern, Eltern und Spielern und Spielerinnen. Die Ehrungen langjähriger Mitglieder wurden vorgenommen vom 2. Vorsitzenden Andreas Schärtl und dem Ehrenamtsbeauftragten Ulrich Schirmer. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Markus Grünbauer, Annika und Theresa Kellermann ausgezeichnet. Bereits seit 50 Jahren dem Verein treu verbunden sind Josef Mutzbauer, Albert Vogl und Anton Zeiler. Eine besondere Würdigung erhielt zudem Richard Zeiler selbst, der ebenfalls auf 50 Jahre Vereinszugehörigkeit zurückblicken kann. In seiner Laudatio bezeichnete Andreas Schärtl ihn als „Mister TSV“ und „Gesicht des Sportvereins“ und beschrieb seine außergewöhnliche Laufbahn als Spieler, Trainer und Vorsitzender.
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