Mit 14 Mannschaften konnte die Irchenriether Dorfmeisterschaft im Eisstockschießen eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Nach spannenden und interessanten Spielen errang das Team „Löschdürüm” (vorne kniend) den Sieg und erhielt den Wanderpokal. Lukas Heinrich (knieend links) und Daniel Groß (stehend links) hatten die Veranstaltung mit ihrem Team bestens organisiert. (Bild: Albert Gruber)

„Löschdürüm” gewinnt Irchenriether Eisstockdorfmeisterschaft

Als gelungene Veranstaltung präsentierte sich die diesjährige Eisstockdorfmeisterschaft. Rekordverdächtig schon die Teilnehmerzahl mit 14 Mannschaften fast aller örtlichen Vereine und Gruppen, dazu noch zwei Teams von der Pateneinheit der Bundeswehr. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte die DJK-Eisstockabteilung mit Lukas Heinrich und Daniel Groß an der Spitze. Die zahlreichen Zuschauer feuerten ihre Teams an und mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag und Brotzeiten war auch bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Gespielt wurde in zwei Gruppen und es entwickelten sich mitunter spannende Spiele. Interessant wurde es bei den Platzierungsspielen. So freuten sich die „Mädels” von der Frauenunion überschwänglich, als sie der CSU den 9. Platz wegschnappten. Erstmals trat die „Irchenriether Bürgerliste” mit an und schaffte „fast ohne Training” einen erfreulichen sechsten Platz. „Training zahlt sich doch aus!”, stellten die Veranstalter erfreut fest, denn letztendlich landeten die trainingseifrigsten Teams auf den vordersten Plätzen. Im Endspiel stellte sich die Feuerwehrmannschaft „Löschdürüm” als eindeutiger Sieger heraus und durfte den Wanderpokal entgegennehmen, dazu eine Flasche Sekt und einen Geldpreis. Ebenfalls über Geldpreise durften sich als Zweitplatzierter die Eisstockabteilung und als Drittplatzierter die KLJB freuen. Die weiteren Platzierungen: 4. Siedlergemeinschaft, 5. Bundeswehr I, 6. „Irchenriether Bürgerliste”, 7. DJK-Fußball, 8. FCN-Fanclub, 9. Frauenunion, 10. CSU, 11. „Löschraketen” der Feuerwehr, 12. Feuerwehr, 13. Bundeswehr II und 14. DJK-Tennis. In der Eisstockhütte wurde diese Dorfmeisterschaft im Jubiläumsjahr „50 Jahre DJK Irchenrieth” noch gebührend gefeiert.


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Vizevorstandsvorsitzende Brigitte Kraus (rechts) nahm mit Freude von Ulrike Berlin, Harald Dirnberger und Franz Kindl (von links) symbolisch den Spendenscheck im HPZ in Irchenrieth entgegen. <br> (Bild: Sieglinde Schärtl)

Dorfweihnacht erbrachte 1100 Euro fürs HPZ

Die dritte gemeinsame Dorfweihnacht in Michldorf im Pfarrhof war abermals ein voller Erfolg. Ob von den Besuchern, dem Angebot und dem Erlös. Der Oberpfälzer Waldverein (OWV) Michldorf/Irchenrieth mit Vorsitzenden Franz Kindl, die Feuerwehr Michldorf mit Vorsitzenden Harald Dirnberger und der Kindergarten St. Johannes Leuchtenberg mit Elternbeiratsvorsitzender Ulrike Berlin hatten dafür gesorgt, dass die Dorfweihnacht die Besucher anzog. Das Angebot an diesem Tag war von Speisen, Getränken und selbstgebastelten Gegenständen sehr groß. Auch die musikalische Umrahmung zuvor in der Pfarrkirche und die Adventsandacht sowie der Besuch des Nikolaus sorgte für Staunen. Die Auftritte der Perchten war eine Premiere und mit enormer Überraschung verbunden. Das alles lies die Gastgeber-Kassen füllen und so kam die stattliche Summe von 1100 Euro zusammen. Die Verantwortlichen sorgen dafür, dass alle Jahre eine andere Einrichtung den Erlös bekommt. Den Dorfweihnacht-Ausrichtern ist es wichtig, soziale Einrichtungen zu unterstützen und somit ein spätes Weihnachtsgeschenk zu übergeben. Sie sprachen sich diesmal für das Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) in Irchenrieth aus. Dirnberger bedankte sich auch bei der Übergabe, dass sie vom HPZ für die Dorfweihnacht die Buden zur Verfügung gestellt kamen. Harald Dirnberger, Franz Kindl und Ulrike überreichten das Bargeld an Vize-Vorstandsvorsitzende des HPZ Brigitte Krause. Die Freude war enorm bei Brigitte Krause, denn dies kommt den Mitarbeitern der HPZ-Werkstätte zu gute. Damit wird unter anderem finanziell bei Ausflugsfahrten nach Nürnberg, Regensburg, zur Straußenfarm, Theaterbesuch auf die Luisenburg oder Kinobesuch, beigesteuert.
Bürgermeister Josef Hammer und Major Marcus Ressel legen am Ehrenmal einen Kranz nieder.  (Bild: Ernst Frischholz)

Si vis pacem para bellum - Wenn du Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor

Unter dieses römische Zitat aus der Antike stellte Major Marcus Ressel von der Patenbatterie aus der Weidener Artillerieeinheit seine Ansprache zum Volkstrauertag in der Patengemeinde Irchenrieth. Das Zitat verdeutlicht, dass Frieden nicht nur durch Wunschdenken entsteht, sondern durch Vorsorge und Stärke bewahrt wird. Aus Termingründen erst Freitag nach dem Volkstrauersonntag. Nach einem Gottesdienst in der Barbara-Kirche durch Pfarrer Jovilla Kurianbe bewegte sich der von der Jugendblaskapelle Roggenstein angeführte Trauerzug mit Vertretern der Gemeinde, den Vereinen aus der Pfarrei und einer Reihe von Bürgern zum Kriegerdenkmals. Soldaten der Pateneinheit standen Ehrenwache. Bürgermeister Josef Hammer hob einleitend heraus, dass dieses Kriegerdenkmal bewusst im Mittelpunkt des Ortes steht, damit jene Menschen, an die es erinnert immer präsent sind. Nach den Worten von Major Ressel mahnt der Volkstrauertag als Gedenkkultur für ein friedliches Miteinander und wie sich derzeit gerade in Europa zeigt, ist dieses friedliche Miteinander so fragil, wie seit 80 Jahren nicht mehr. Der Aufstieg des Despoten Putin mündete in einen Angriffskrieg auf europäischem Boen. Leid und Tod die Folge. Keine Ende in Sicht. Drohgebärden in Richtung westliches Europa lassen Friedensverhandlungen müßig und ein ukrainisches Volk als Spielball der geopolitischen Pole erscheinen. Wir als Bundeswehr sind darauf ausgerichtet, den Frieden zu bewahren, so der Major. Dies sei ein gesamtgesellschaftlicher Kraftakt und kein Selbstläufer, dem sich jeder Einzelne stellen müsse. Lasst uns innehalten, gedenken, mahnen und handeln, schloss Major Ressel. Pfarrer Kurian forderte im Gebet zu auf, den Frieden, den man im Herzen trägt, auch nach außen zu tragen. Abschließend legten Major Ressel und Bürgermeister Hammer einen Kranz am Ehrenmal nieder.
Den Wissenstest absolvierten 55 Jugendliche der Ortsfeuerwehren Irchenrieth, Bechtsrieth, Schirmitz und Pirk im Feuerwehrhaus in Irchenrieth (Bild: Michael Hammer)

Den Wissenstest in vier Stufen absolvieren 55 Jugendliche von Irchenrieth, Bechtsrieth, Pirk und Schirmitz

Der Wissenstest für Jugendliche in den Ortsfeuerwehren im Alter von zwölf Jahren bis zum 18. Lebensjahr ist eine der Grundlagen der Ausbildung im Feuerwehrdienst. Dem diesjährigen Wissenstest im Bereich der Landkreis-Mittel stellten sich 55 Jugendliche der Feuerwehren Pirk, Schirmitz, Bechtsrieth und Irchenrieth im Feuerwehrhaus Irchenrieth. Das Thema war dabei umschrieben mit dem „Verhalten bei Notfällen”. Dies begann mit der Absetzung eines Notrufs, führte weiter über das Vorführen einer stabilen Seitenlage bei Verletzten bis hin zum Umgang mit bewusstlosen Personen. Aufgabe vier dann Sofortmaßnahmen bei einem Patienten mit Schock. Diese Aufgaben waren von der Kreisjugendfeuerwehrwartin gestellt worden und diese galt es für die 55 Jugendlichen umzusetzen. Das ging von der Stufe „eins” für die ganz Neuen mit zehn Fragen und einer Prüfungsaufgabe bis hin zur Stufe „fünf” mit 30 Fragen und zwei Prüfungsaufgaben. Beste Bedingungen hierbei im Feuerwehrhaus in Irchenrieth und hier hob die Kreisbrandmeisterin Carola Adam besonders die perfekte Organisation durch den Irchenriether Kommandanten Michael Hammer heraus. 55 Jugendliche bei einem solch umfangreichen Test sind keine Alltagsgeschichte, so die Kreisbrandmeisterin. All das lief reibungslos, wofür der stellvertretende Kreisjugendwart Fabian Schreffl sowie die Jugendwarte der einzelnen vier Ortsfeuerwehren verantwortlich zeichneten. Zum Schluss wurden dann nach bestandener Prüfung die Abzeichen verliehen. Diese an die Feuerwehr Bechtsrieth mit sechs Jugendlichen, die Feuerwehr Irchenrieth mit 16 Jugendlichen, die Feuerwehr Pirk mit 24 Jugendlichen und die Feuerwehr Schirmitz mit neun Jugendlichen. Die Führungskräfte stellten die gute Ausbildung der Jugend in den einzelnen Feuerwehren besonders heraus.
Siegerehrung. Bürgermeister Josef Hammer gratuliert Christoph Hammer, Patrizia Heuberger und Thomas Kick zusammen mit Major Marcus Ressel und Hauptmann Tobias Reiff (von links). (Bild: Ernst Frischholz)

Irchenriether sind begeistert vom Bürgerschießen bei der Pateneinheit in Weiden

Gelebte Patenschaft wird sowohl von der Gemeinde Irchenrieth als der Pateneinheit der 1. Batterie des Panzerartilleriebataillons 375 in Weiden nicht nur auf dem Papier praktiziert. Bei der Patenschaftsfeier hatte die Einheit die Irchenriether per Fragebogen gefragt, was sie sich denn gerne einmal mit ihrer Pateneinheit vorstellen würden. Ein Bürgerschießen bei der Bundeswehr war die fast alleinige Antwort. Da galt es viel an Vorarbeit wie Genehmigung von oben für Batteriechef Major Marcus Ressel und Hauptmann Tobias Reiff zu leisten. Aber letztendlich von Erfolg gekrönt. Die Weidener Soldaten luden die Irchenriether zum Bürgerschießen ein. Abholung früh mit dem Bus und 40 Teilnehmer, darunter fünf Frauen, standen „Gewehr bei Fuß”. Sicherheit über alles. Da war die gleiche Zahl an Soldaten vor Ort, die die Einweisung an den Handwaffen vornahmen und auch den Ablauf exakt koordinierten und überwachten. Zwei Stunden Schießzeit war den Irchenriethern gegönnt an verschiedenen Gewehren auf der Standortschießanlage. Danach Verpflegung und das Finale. 90 Minuten Schießwettbewerb auf Scheiben mit der Pistole. Danach Rückfahrt mit dem Bus nach Irchenrieth ins Feuerwehrhaus. Die Feier, die sich bis in den späten Abend hinzog, leitete Batteriechef Major Ressel mit einem Vortrag über den Einsatz seiner Einheit in Litauen ein. Heimatschutz im Osten. Was machen wir im Baltikum, darüber klärte Ressel auf. Von Seiten der Nato werde dies als wichtiges Instrument der Verteidigung gesehen. Von Seiten Russlands wohl eher als Bedrohung. Die Bürgerinnen und Bürger nutzten dabei auch intensiv die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dann gab es auch noch die Siegerehrung. Christoph Hammer gewann das Bürgerschießen mit 49 von 50 möglichen Punkten. Patrizia Heuberger belegte mit 44 Punkten Platz zwei und Thomas Kick mit 43 Punkten Platz drei. Allen gratulierte auch Bürgermeister Josef Hammer, der selbst den Tag dabei war.
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