Josef Schäffer (Mitte) mit den beiden Vorsitzenden (von links) Thomas Walz und Christian Drexler) erhält die Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft bei der CSU.  (Bild: Alfred Schorner)

Josef Schäffer für 25 Jahre Mitgliedschaft bei der CSU geehrt

CSU-Ortsvorsitzender Christian Drexler, der erfreulicherweise einen Neuzugang von zwei Mitgliedern vermelden konnte, blickte in seinem Rechenschaftsbericht zurück auf die Kommunalwahl 2026. Leider hätte man den Bürgermeistersessel für die CSU nicht mehr erobern können. Zufrieden stimmen ihn aber die Wahlergebnisse im Wahlbezirk Aschach-Immenstetten. Dafür dankte er allen Wählern und Wählerinnen. Ab Mai 2026 ist der CSU Ortsverband Aschach-Immenstetten somit mit zwei Mitgliedern im Gemeinderat vertreten, Cornelia Walz und seine Wenigkeit. Neben dem mehrwöchigen Wahlkampf wurde auch das gesellige Leben nicht vernachlässigt. Überrascht von der großen Resonanz der vielen Besucher des „Feierabendseidl“ am neuen Wasserhochbehälter am Donatusweg, zeigten sich die CSUler. Mit wenig Aufwand aber großer Wirkung wurde der 130 Jahre alte Backofen im alten Pfarrhof diesmal im Winter zum wiederholten Male in Betrieb genommen. Bei einem Duft von frisch gebackenem Brot und würzigen Glühwein und leichten Schneefall kam bei den zahlreichen Gästen Stimmung auf. Josef Schäffer hat vor 25 Jahren seine politische Heimat bei der CSU gefunden. Dafür ehrte ihn Ortsvorsitzender Christian Drexler mit der Ehrenurkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft bei der CSU. Schäffer hätte überdies während drei Wahlperioden sein berufliches Wissen in den Gemeinderat Freudenberg eingebracht. Mit Spannung erwarte man nun die künftigen Sitzungen des neu formierten Gemeinderates, gibt es doch viele neue Gesichter in dem Gremium.
Beförderungen beim Führungspersonal der FF Aschach (von links 3. Bürgermeister Christian Drexler, Vorsitzender Robert Heldmann, Kommandant Norbert Hiller, 2.Vorsitzender Moritz Gebhard, stv. Kdt Stefan Müllner, KBM Dominik Ernst. (Bild: Alfred Schorner)

Feuerwehr Aschach auf neuesten Stand und Dienstgradabzeichen für die Führungskräfte

Auf ein arbeitsreiches Jahr konnte die Freiwillige Feuerwehr Aschach bei ihrer Dienstversammlung zurückblicken. Sie zählt derzeit 79 Feuerwehrdienst-leistende. Kommandant Norbert Hiller führte in seinem Tätigkeitsbericht 12 Einsätze auf. Darunter waren neun Technische Hilfeleistungen, ein Brand und zwei sonstige Hilfeleistungen. Weiterhin leisteten die Floriansjünger unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden, um das Gerätehaus auf den neuesten Stand zu bringen und ein erforderliches Nebengebäude zu errichten. Die Einweisung in das neu in Dienst gestellte Fahrzeug und dessen Gerätschaften wurde zügig vollzogen. Gleichzeitig wurden für acht Maschinisten die Schulung zum Feuerwehrführerschein gestartet. Mit großem Engagement wurde diese von Matthias Demel in seiner Eigenschaft als Fahrlehrer durchgeführt. Künftig werde ein Ausbilderteam den Übungsplan weiter forcieren. Das Leistungsab-zeichen Wasser wird Mitte September abgenommen, bei Interesse findet wieder ein Leistungsabzeichen THL statt. Zehn Feuerwehranwärter*innen bereiten sich unter der Führung des Jugendwartteams Dominik Kopf, Daniel Hierl und Michael Straub auf den Übertritt in die aktive Wehr vor. Gratulation gab es von allen Seiten, als sich die beiden Kommandanten gegenseitig beförderten, Kommandant Norbert Hiller zum Brandmeister und sein Stellvertreter Stefan Müllner zum Hauptlöschmeister. 3. Bürgermeister Christian Drexler und KBM Dominik Ernst schlossen sich den Ausführungen der Vorreder in ihren Grußworten an.


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Die Freiwillige Feuerwehr Aschach hat ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik ( TSF-L ) bekommen.  (Bild: Alfred Schorner)

TSF-L als perfekte Ergänzung

Am späten Donnerstagabend steuerte Kommandant Norbert Hiller das aus Görlitz in Sachsen abgeholte Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik (TSF-L) mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht zum Feuerwehrgerätehaus in Aschach. Viele Dorfbewohner, Feuerwehrführungskräfte, Abordnungen der gemeindlichen Feuerwehren und des Patenvereins Raigering begrüßten spalierstehend mit sprühenden Wunderkerzen das neue Fahrzeug. Obwohl das Löschfahrzeug offiziell erst am Florianstag des nächsten Jahres feierlich seiner Bestimmung übergeben werden soll, segnete es Pfarrer Josef Irlbacher bereits jetzt und erbat für die Floriansjünger unter Anrufung des Hl. Florian, den Schutz bei der Ausübung ihrer Hilfeleistungen. Die Wahl auf die Beschaffung eines TSF-L erfolgte in enger Abstimmung mit dem Kommandanten Norbert Hiller, dem federführenden Kommandanten Peter Meßmann sowie mit KBI Armin Daubenmerkl. Der Fahrzeugtyp bietet durch seine spezielle Logistik-komponente nicht nur eine Flexibilität in der Ausrüstung, sondern auch eine verbesserte Handhabung im Einsatz. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 246.000 €, wobei der Freistaat Bayern 46.200 € beisteuert. Die Entscheidung für die Anschaffung des TSF-L war eine wohlüberlegte Maßnahme, die als langfristige Optimierung des Fuhrparks der gesamten Feuerwehren in der Gemeinde dient. Dadurch wurde der Fuhrpark um ein Fahrzeug erweitert, das perfekt auf die Bedürfnisse der gemeindlichen Wehren zugeschnitten ist. Es stelle eine wertvolle Ergänzung dar, da es sowohl in der Brandbekämpfung als auch bei technischen Hilfeleistungen flexibler eingesetzt werden kann, so Bürgermeister Alwin Märkl. Mit Interesse wurde anschließend das Fahrzeug mit seiner feuerwehrtechnischen Ausstattung besichtigt, die Feuerwehrdienst-leistenden müssen sich nun schnellst möglichst in die neuen Gerätschaften einarbeiten um für den nächsten Einsatz gerüstet zu sein.
Ehrungen beim Kameradschaftsabend der FF Aschach (von links) 2.Bürgermeister Franz Weiß, Reinhard Püschl, 1. Vorsitzender Robert Heldmann, Konrad Biehler, Kommandant Norbert Hiller, Klaus Püschl, stv. Kommandant Stefan Müllner, KBI Armin Daubenmerkl  (Bild: Alfred Schorner)

Ehrungen beim Kameradschaftsabend der FF Aschach

Mehrere Jahrzehnte Mitglied bei der Feuerwehr zu sein, und auch die Über-nahme ehrenamtlicher Führungsverantwortung, verdienen Dank und Anerkennung. Für seine 13 Jahre Vorstandstätigkeit als erster und danach sechs Jahre als zweiter Vorsitzender, sowie derzeit als Beisitzer wurde Klaus Püschl zum Ehrenmitglied ernannt. Der langjährige Gerätewart und Fähnrich Konrad Biehler wurde für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Reinhard Püschl erhielt die Silberne Ehrennadel für 40 Jahre und Robert Heldmann die Bronzene für 25 Jahre Mitgliedschaft. Der diesjährige Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Aschach stand daher ganz im Zeichen dieser Ehrungen. Vorsitzender Robert Heldmann ließ in einem Schnelldurchlauf das Vereins-geschehen des ablaufenden Berichtszeitraumes Revue passieren und dankte allen Beteiligten für ihre erbrachten Leistungen. Für Kommandant Norbert Hiller ist der Kameradschaftsabend immer einer der Höhepunkte im Vereinsjahr und sollte dazu dienen, die Kameradschaft zu pflegen und „Danke“ zu sagen. Lobenswert empfindet der „Feuerwehrchef“, dass sich viele eingebracht hätten, um das Nebengebäude in Eigenleistung zu errichten. Erfreulich sei es aber auch, dass nun das neue Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik (TSF-L) seinen Platz im Gerätehaus gefunden habe. 2. Bürgermeister Franz Weiß beglückwünschte in seinem Grußwort die Aschacher Wehr zur Ersatzbeschaffung des Löschfahrzeuges. Damit geht die Gemeinde einen weiteren Schritt in Richtung zukunftsfähiger Gemeindeteilfeuerwehren. Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkel fügte hinzu, dass die Feuerwehr-dienstleistenden nun gefordert seien , schnellst möglichst sich mit dem neuen Fahrzeug und den Gerätschaften vertraut zu machen.
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