Eine Löschgruppe der FF Aschach absolvierte erstmals mit ihren neu beschafften Löschfahrzeug die Leistungsprüfung für das bayerische Leistungsabzeichen. (links) Bürgermeister Reiner Wiedenbauer (Bild: Alfred Schorner)

Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Aschach unterzieht sich einer Leistungsprüfung

Kürzlich legte eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Aschach die Leistungsprüfung „Wasser” erfolgreich ab. Als Ausgangslage wurde der Brand eines Nebengebäudes angenommen, bei dem sicher war, dass keine Menschen- oder Tierrettung erforderlich war und somit auf Atemschutzeinsatz verzichtet werden konnte. Im ersten Teil der Abnahme mussten alle Teilnehmer ihr Können bei verschiedenen Knoten und Stichen unter Beweis stellen. Je nach Prüfungsstufe mussten einige noch Zusatzaufgaben bestehen. Im zweiten Prüfungsabschnitt musste die Gruppe einen Außenangriff mit drei C-Strahlrohren vornehmen. Die Wasserentnahme erfolgte mit Saugleitung aus einem wasserführenden Bach. Im letzten Teil der Abnahme wurde die Funktionsfähigkeit der Feuerlösch-Kreiselpumpe mit einer Trockensaugprobe geprüft. Alle ihnen gestellten Aufgaben erfüllten die Floriansjünger in der vorgegebenen Höchstzeit. Bei der Abschlussbesprechung dankten die beiden Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl und Kreisbrand-meister Dominik Ernst für die saubere und beinahe fehlerlose Arbeit. Ziel der Prüfung sei es, so der Kreisbrandinspektor die Vertiefung und der Erhalt der Kenntnisse der Feuerwehrdienstvorschriften und die praxisnahe Vorbereitung auf den Einsatz. Bürgermeister Reiner Wiedenbauer der den Übungsablauf erstmals interessiert mit verfolgte, zollte den Floriansjüngern Dank und Anerkennung für ihre ehrenamtliche Tätigkeiten zum Schutz der Gemeindebürger. Ihm schloss sich Kommandant Norbert Hiller an. Die Übungsteilnehmer erwarben das Bayerische Leistungsabzeichen in den Stufen 2: Bastian Hollweck, Franziska Grädler, Tim Maak, Jakob Schäffer, Paula Schäffer, der Stufe 3: Christian Bienia, der Stufe 4: Felix Schäffer, der Stufe 5: Michael Straub und der Stufe 6 Robert Heldmann.
Beförderungen beim Führungspersonal der FF Aschach (von links 3. Bürgermeister Christian Drexler, Vorsitzender Robert Heldmann, Kommandant Norbert Hiller, 2.Vorsitzender Moritz Gebhard, stv. Kdt Stefan Müllner, KBM Dominik Ernst. (Bild: Alfred Schorner)

Feuerwehr Aschach auf neuesten Stand und Dienstgradabzeichen für die Führungskräfte

Auf ein arbeitsreiches Jahr konnte die Freiwillige Feuerwehr Aschach bei ihrer Dienstversammlung zurückblicken. Sie zählt derzeit 79 Feuerwehrdienst-leistende. Kommandant Norbert Hiller führte in seinem Tätigkeitsbericht 12 Einsätze auf. Darunter waren neun Technische Hilfeleistungen, ein Brand und zwei sonstige Hilfeleistungen. Weiterhin leisteten die Floriansjünger unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden, um das Gerätehaus auf den neuesten Stand zu bringen und ein erforderliches Nebengebäude zu errichten. Die Einweisung in das neu in Dienst gestellte Fahrzeug und dessen Gerätschaften wurde zügig vollzogen. Gleichzeitig wurden für acht Maschinisten die Schulung zum Feuerwehrführerschein gestartet. Mit großem Engagement wurde diese von Matthias Demel in seiner Eigenschaft als Fahrlehrer durchgeführt. Künftig werde ein Ausbilderteam den Übungsplan weiter forcieren. Das Leistungsab-zeichen Wasser wird Mitte September abgenommen, bei Interesse findet wieder ein Leistungsabzeichen THL statt. Zehn Feuerwehranwärter*innen bereiten sich unter der Führung des Jugendwartteams Dominik Kopf, Daniel Hierl und Michael Straub auf den Übertritt in die aktive Wehr vor. Gratulation gab es von allen Seiten, als sich die beiden Kommandanten gegenseitig beförderten, Kommandant Norbert Hiller zum Brandmeister und sein Stellvertreter Stefan Müllner zum Hauptlöschmeister. 3. Bürgermeister Christian Drexler und KBM Dominik Ernst schlossen sich den Ausführungen der Vorreder in ihren Grußworten an.
Die Freiwillige Feuerwehr Aschach hat ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik ( TSF-L ) bekommen.  (Bild: Alfred Schorner)

TSF-L als perfekte Ergänzung

Am späten Donnerstagabend steuerte Kommandant Norbert Hiller das aus Görlitz in Sachsen abgeholte Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik (TSF-L) mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht zum Feuerwehrgerätehaus in Aschach. Viele Dorfbewohner, Feuerwehrführungskräfte, Abordnungen der gemeindlichen Feuerwehren und des Patenvereins Raigering begrüßten spalierstehend mit sprühenden Wunderkerzen das neue Fahrzeug. Obwohl das Löschfahrzeug offiziell erst am Florianstag des nächsten Jahres feierlich seiner Bestimmung übergeben werden soll, segnete es Pfarrer Josef Irlbacher bereits jetzt und erbat für die Floriansjünger unter Anrufung des Hl. Florian, den Schutz bei der Ausübung ihrer Hilfeleistungen. Die Wahl auf die Beschaffung eines TSF-L erfolgte in enger Abstimmung mit dem Kommandanten Norbert Hiller, dem federführenden Kommandanten Peter Meßmann sowie mit KBI Armin Daubenmerkl. Der Fahrzeugtyp bietet durch seine spezielle Logistik-komponente nicht nur eine Flexibilität in der Ausrüstung, sondern auch eine verbesserte Handhabung im Einsatz. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 246.000 €, wobei der Freistaat Bayern 46.200 € beisteuert. Die Entscheidung für die Anschaffung des TSF-L war eine wohlüberlegte Maßnahme, die als langfristige Optimierung des Fuhrparks der gesamten Feuerwehren in der Gemeinde dient. Dadurch wurde der Fuhrpark um ein Fahrzeug erweitert, das perfekt auf die Bedürfnisse der gemeindlichen Wehren zugeschnitten ist. Es stelle eine wertvolle Ergänzung dar, da es sowohl in der Brandbekämpfung als auch bei technischen Hilfeleistungen flexibler eingesetzt werden kann, so Bürgermeister Alwin Märkl. Mit Interesse wurde anschließend das Fahrzeug mit seiner feuerwehrtechnischen Ausstattung besichtigt, die Feuerwehrdienst-leistenden müssen sich nun schnellst möglichst in die neuen Gerätschaften einarbeiten um für den nächsten Einsatz gerüstet zu sein.
Ehrungen beim Kameradschaftsabend der FF Aschach (von links) 2.Bürgermeister Franz Weiß, Reinhard Püschl, 1. Vorsitzender Robert Heldmann, Konrad Biehler, Kommandant Norbert Hiller, Klaus Püschl, stv. Kommandant Stefan Müllner, KBI Armin Daubenmerkl  (Bild: Alfred Schorner)

Ehrungen beim Kameradschaftsabend der FF Aschach

Mehrere Jahrzehnte Mitglied bei der Feuerwehr zu sein, und auch die Über-nahme ehrenamtlicher Führungsverantwortung, verdienen Dank und Anerkennung. Für seine 13 Jahre Vorstandstätigkeit als erster und danach sechs Jahre als zweiter Vorsitzender, sowie derzeit als Beisitzer wurde Klaus Püschl zum Ehrenmitglied ernannt. Der langjährige Gerätewart und Fähnrich Konrad Biehler wurde für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Reinhard Püschl erhielt die Silberne Ehrennadel für 40 Jahre und Robert Heldmann die Bronzene für 25 Jahre Mitgliedschaft. Der diesjährige Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Aschach stand daher ganz im Zeichen dieser Ehrungen. Vorsitzender Robert Heldmann ließ in einem Schnelldurchlauf das Vereins-geschehen des ablaufenden Berichtszeitraumes Revue passieren und dankte allen Beteiligten für ihre erbrachten Leistungen. Für Kommandant Norbert Hiller ist der Kameradschaftsabend immer einer der Höhepunkte im Vereinsjahr und sollte dazu dienen, die Kameradschaft zu pflegen und „Danke“ zu sagen. Lobenswert empfindet der „Feuerwehrchef“, dass sich viele eingebracht hätten, um das Nebengebäude in Eigenleistung zu errichten. Erfreulich sei es aber auch, dass nun das neue Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik (TSF-L) seinen Platz im Gerätehaus gefunden habe. 2. Bürgermeister Franz Weiß beglückwünschte in seinem Grußwort die Aschacher Wehr zur Ersatzbeschaffung des Löschfahrzeuges. Damit geht die Gemeinde einen weiteren Schritt in Richtung zukunftsfähiger Gemeindeteilfeuerwehren. Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkel fügte hinzu, dass die Feuerwehr-dienstleistenden nun gefordert seien , schnellst möglichst sich mit dem neuen Fahrzeug und den Gerätschaften vertraut zu machen.
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