Kürzlich legte eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Aschach die Leistungsprüfung „Wasser” erfolgreich ab. Als Ausgangslage wurde der Brand eines Nebengebäudes angenommen, bei dem sicher war, dass keine Menschen- oder Tierrettung erforderlich war und somit auf Atemschutzeinsatz verzichtet werden konnte. Im ersten Teil der Abnahme mussten alle Teilnehmer ihr Können bei verschiedenen Knoten und Stichen unter Beweis stellen. Je nach Prüfungsstufe mussten einige noch Zusatzaufgaben bestehen. Im zweiten Prüfungsabschnitt musste die Gruppe einen Außenangriff mit drei C-Strahlrohren vornehmen. Die Wasserentnahme erfolgte mit Saugleitung aus einem wasserführenden Bach. Im letzten Teil der Abnahme wurde die Funktionsfähigkeit der Feuerlösch-Kreiselpumpe mit einer Trockensaugprobe geprüft. Alle ihnen gestellten Aufgaben erfüllten die Floriansjünger in der vorgegebenen Höchstzeit. Bei der Abschlussbesprechung dankten die beiden Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl und Kreisbrand-meister Dominik Ernst für die saubere und beinahe fehlerlose Arbeit. Ziel der Prüfung sei es, so der Kreisbrandinspektor die Vertiefung und der Erhalt der Kenntnisse der Feuerwehrdienstvorschriften und die praxisnahe Vorbereitung auf den Einsatz. Bürgermeister Reiner Wiedenbauer der den Übungsablauf erstmals interessiert mit verfolgte, zollte den Floriansjüngern Dank und Anerkennung für ihre ehrenamtliche Tätigkeiten zum Schutz der Gemeindebürger. Ihm schloss sich Kommandant Norbert Hiller an. Die Übungsteilnehmer erwarben das Bayerische Leistungsabzeichen in den Stufen 2: Bastian Hollweck, Franziska Grädler, Tim Maak, Jakob Schäffer, Paula Schäffer, der Stufe 3: Christian Bienia, der Stufe 4: Felix Schäffer, der Stufe 5: Michael Straub und der Stufe 6 Robert Heldmann.