Den Namenstag ihres Schutzpatrons, den Hl. Florian feiern die acht Feuerwehren der Gemeinde Freudenberg, im jährlichen Wechsel in ihren Gemeindeteilen. Die diesjährige Ausrichtung hatte die Freiwillige Feuerwehr Aschach, verbunden mit der Fahrzeugweihe übernommen. Unter den Klängen des Musikvereins Freudenberg, der auch den Gottesdienst und die anschließende Feier musikalisch umrahmte, bewegte sich der Kirchenzug mit den farbenträchtigen Fahnen zur St. Ägidiuskirche, um mit Kaplan Marvin Schwedler den Gottesdienst zu feiern. Zurück am Feuerwehrhaus, zeigte sich Bürgermeister Alwin Märkl beeindruckt und zugleich erfreut von der Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren. Sind sie doch bereit rund um die Uhr zu helfen, ob mitten in der Nacht, am Wochenende oder genau dann, wenn man gemütlich zusammensitzt. Leider ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich Menschen für ein Ehrenamt entscheiden, bei dem man nicht nur Zeit investiert, sondern auch Verantwortung trägt.
Für den Kreisbrandinspektor Armin Daubenmerkl ist der Florianstag ein Tag des Innehaltens und es Miteinanders, wir erinnern uns an verstorbene Kameraden, sagen Dank für geleistete Stunden und stärken die Gemeinschaft, die im Alltag trägt. Feuerwehr ist mehr als Einsatz – sie ist gelebte Verantwortung vor Ort.
Peter Meßmann federführender Kommandant der Gemeindeteilfeuerwehren nützte die Gelegenheit den aus dem Amt scheidenden Bürgermeister Alwin Märkl mit einem kleinen Präsent im Kreise seiner Wehren zu verabschieden. Zwölf Jahre im Amt hätte er mit dem Gemeinderat die Geschicke der Gemeinde mit Umsicht, Engagement und Weitblick gelenkt. Für die Feuerwehren war er mehr als nur Verwaltungschef, er war ein verlässlicher Partner, hatte immer ein offenes Ohr und vor allem war er ein echter Unterstützer, was sich in der Anschaffung neuer Einsatzfahrzeuge widerspiegle.