Wenn der Duft von frisch gebackenem Brot und würzigem Glühwein durch den historischen Innenhof zieht, dann trotzen die Aschacher auch eisigen Temperaturen. Am vergangenen Sonntag lud der CSU Ortsverband Aschach-Immenstetten zu einer besonderen Winteredition des beliebten Brotbackens ein – und bewies eindrucksvoll: Im Sommer kann jeder, aber Aschach beherrscht das Handwerk auch bei Kälte.

Frühstart am historischen Backofen
Bereits um 10:00 Uhr morgens begann der Arbeitstag für Ofenmeister Siegfried Schäffer. Er schürte den historischen Backofen im Alten Pfarrhof an, um die nötige Grundhitze für die 2-Pfünder zu erzeugen. Pünktlich um 14:00 Uhr war es dann so weit: Unter den Augen der CSU-Bürgermeisterkandidatin Barbara Gerl sowie weiterer Gemeinderatskandidaten wurden die Brote „eingeschossen“. Insgesamt bot der alte Ofen Platz für 50 Brotlaibe.

Handarbeit und Herzenswärme
Während die Hitze im Ofen ihre Arbeit tat, herrschte im geschützten Zelt reges Treiben. Dort wurde noch echte Handarbeit gelebt: Mit dem Butterfassl wurde fleißig frische Butter ausgebuttert – der perfekte, cremige Aufstrich für das spätere Ofenbrot.

Für das leibliche Wohl gegen die Winterkälte war bestens gesorgt:

Gemeinderatskandidatin Cornelia Walz hatte heißen Glühwein und Punsch vorbereitet, Thomas Walz sorgte für Wärme, hielt die Feuerstellen im wunderschönen, denkmalgeschützten Innenhof am Brennen und sorgte so für eine heimelige Atmosphäre.

Ein herzhaftes Finale
Nach gut einer Stunde war das Warten vorbei: Die goldbraunen Krusten knackten beim Herausholen. Doch damit nicht genug. Als besonderes Schmankerl belegte der 3. Bürgermeister Christian Drexler im Anschluss noch frische Zwiebelkuchen, die in der verbliebenen Hitze gebacken wurden und bei den Gästen reißenden Absatz fanden.

„Die Atmosphäre war einfach super“, resümierten die Besucher. Neben dem kulinarischen Genuss standen vor allem gute Gespräche im Mittelpunkt – nicht nur über die bevorstehenden Kommunalwahlen, sondern über alles, was die Dorfgemeinschaft bewegt.

Das Fazit des Tages fiel durchweg positiv aus: Die Kombination aus historischer Kulisse, traditionellem Handwerk und bürgernahem Austausch machte den kalten Sonntagnachmittag zu einem vollen Erfolg.