Marienlieder aus verschiedenen Musikepochen zum Rosenkranzmonat Oktober boten der Männerchor St. Barbara aus Schwarzenfeld und das Chorensemble EverySing in der Pfarrkirche St. Konrad in Ammersricht. Dirigent bei beiden Chören war Stefan Wilhelm. (Bild: Eduard Hanauer)

Bergchor St. Barbara und EverySing veranstalten gemeinsames Marienkonzert

Unter dem Titel „Marienkonzerte -Marienlieder im Rosenkranzmonat” präsentierten der Bergchor St. Barbara aus Schwarzenfeld und das Chorensemble EverySing Marienlieder aus verschiedenen Musikepochen vom 17. Jahrhundert bis heute in der Pfarrkirche St. Konrad in Ammersricht. Den Zuhörern bot sich bei diesem Konzert ein seltener Hörgenuss. Einerseits konnte der reine Männerchor St. Barbara nicht nur optisch, sondern auch mit seinem Stimmvolumen glänzen. Andererseits begeisterte EverySing mit harmonisch aufeinander abgestimmten Frauen- und Männerstimmen. Eine weitere Besonderheit war von den zahlreichen Zuhörern zu bemerken. Beide Chöre standen nämlich unter der Leitung von Stefan Wilhelm, kein leichtes Unterfangen also für den Dirigenten. Musste er sich doch im Wechsel auf die unterschiedlichen Chöre einstellen. Zu hören waren unter anderen Marienlieder wie Maria, Himmelskönigin, O gute Mutter oder Mutter Segen. Während der Bergchor das Ave Maria von J.S. Bach/ Ch. Gounod sang, bot das Chorensemble EverySing ein Ave Maria von Franz Koringer. Für das Publikum also ein Ave Maria aus der Feder von verschiedenen Komponisten und dargeboten von verschiedenen Chören. Die meditativen Worte übernahm Pfarrer Michael Jakob. Er ging auf den Oktober als Rosenkranzmonat und die besondere Verehrung von Maria ein. Bei dem Marienlied „Maria, immer hilf”, vom Bergchor dargeboten, konnte Tenor Manfred Bäumler als Solist glänzen. Auf der anderen Seite konnte Christina Lobenhofer bei „Maria, preist den Herrn” und besonderes beim „Ave Maria, Ave” von Liam Lawton ihr Können als Sopransolistin zeigen. „O Maria, sei gegrüsst”, von beiden Chören gemeinsam gesungen, bildete den Abschluss des Konzerts Ein lang andauernder Applaus der Zuhörer dankte den beiden Chören für ihr Engagement.


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Vorstandschaft des OGV Ammersricht in ihren Ämtern bestätigt

Vor kurzem fand die Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Ammersricht statt. Nach den Grußworten wurde über die Vereinsaktivitäten im vergangenem Jahr berichtet. Es fand wieder die Pflanzentauschbörse, ein Kindernachmittag auf dem LGS-Gartenschaugelände, die Fahrt zur Landesgartenschau nach Furth im Wald, eine Wanderung auf dem Wasser-Wander-Weg auf dem Mariahilfberg und die Jahresabschlussversammlung mit Ehrungen statt. Der Kassenbericht schloss sich an. Die Kassenrevisoren bestätigten eine einwandfrei geführte Kasse, sodass einstimmig die Entlastung des Kassiers sowie die Entlastung der gesamten Vorstandschaft erteilt wurde. Anschließend fanden die Wahlen der Mitglieder des Vorstandes, der Beiratsmitglieder und der Kassenrevisoren statt. Wahlleiter war Rudolf Maier, welcher die Wahl souverän leitete. Die Vorstandschaft wurde von den Mitgliedern in ihren Ämtern bestätigt. 1. Vorstand bleibt Alfons Bauer. Unterstützt wird er von Irene Reng als Stellvertreterin, Konrad Schwab als Kassier und Cornelia Schanderl als Schriftführerin. Als Beisitzer fungieren Loni Inzelsperger, Gertraud Nagler. Monika Peter, Bernhard Rauch, Hildegard Rauch, Erwin Reng, Josef Schanderl und Antonia Weigl. Kassenrevisoren bleiben Barbara Wombacher und Wolfgang Weigl. Ein lebendiger und interessanter Vortrag von Armin Heuberger, 1. Vorstand des OGV Sigl, über bienenfreundliche Pflanzen rundete die Versammlung ab.
Der neue AWA-Vorstand von links Horst Kraus, Alfons Wanninger, Gabi Fritz, Klaus Mirz und Heinz Meinl. Nicht im Bild Manfred Lehner und Thomas März-Kronfeld (Bild: Manfred Lehner)

Die AWA hat gewählt und formuliert Erwartungen an Kommunalpolitik

Der alte Vorstand der Aktionsgemeinschaft Wagrain-Ammersricht (AWA) ist auch der neue. Einstimmig bestätigte die Mitgliederversammlung die Vorsitzenden Manfred Lehner, Horst Kraus und Heinz Meinl in ihren Ämtern. Als Beisitzer fungiert auch weiterhin Alfons Wanninger. Für Annette Schönberger, die aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte, wurde Klaus Mirz zum neuen Schatzmeister gewählt. Als Revisoren stellten sich Gabi Fritz und Thomas März-Kronfeld zur Verfügung. Im Vorstandsbericht verwies Horst Kraus auf die AWA-Aktivitäten für einen naturnahen Hochwasserschutz. Auch 15 Jahre nach dem verheerenden Hochwasser gebe es noch keine Schutzmaßnahmen im Bereich Wolfsschlucht und Langangerweg. Immerhin blieben im Zuge der Planungen die Gärten am Teichweg erhalten. Kritisch sieht die AWA die erneuten Verzögerungen bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplans und des Landschaftsplans für die Stadt Amberg. Im kulturellen Bereich konnte die AWA auf die Besichtigung des Landgerichts mit Dr. Wolfgang Schmalzbauer und den Vortrag von Herbert Unterburger zu den historischen Grenzsteinen im Stadtgebiet zurückblicken. Angesichts der Stadtratswahlen hat die AWA an das zukünftige Stadtoberhaupt klare Erwartungen im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Kommunalpolitik. Amberg müsse ein Aushängeschild für nachhaltiges Leben und Wirtschaften sein. Sie erhofft sich von der OB-Wahl auch neue Impulse für eine transparente und dialogorientierte Bürgerteilhabe. Der von der AWA vor Jahren initiierte Stadtteilrahmenplan für Wagrain-Ammersricht sei dafür ein Musterbeispiel. Alfons Wanninger sprach sich für die Schaffung eines Seniorenforums in Amberg aus. Im Frühjahr sind ein weiterer heimatkundlicher Vortrag von Herbert Unterburger und eine Besichtigung der Luitpoldhütte geplant.
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