Der alte Vorstand der AWA ist auch der neue. Einstimmig bestätigte die Mitgliederversammlung die Vorsitzenden Manfred Lehner, Horst Kraus und Heinz Meinl in ihren Ämtern. Als Beisitzer fungiert auch weiterhin Alfons Wanninger. Für Annette Schönberger, die aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte, wurde Klaus Mirz zum neuen Schatzmeister gewählt. Als Revisoren stellten sich Gabi Fritz und Thomas März-Kronfeld zur Verfügung. Im Vorstandsbericht verwies Horst Kraus auf die AWA-Aktivitäten für einen naturnahen Hochwasserschutz. Auch 15 Jahre nach dem verheerenden Hochwasser gebe es noch keine Schutzmaßnahmen im Bereich Wolfsschlucht und Langangerweg. Immerhin blieben im Zuge der Planungen die Gärten am Teichweg erhalten. Kritisch sieht die AWA die erneuten Verzögerungen bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplans und des Landschaftsplans für die Stadt Amberg. Im kulturellen Bereich konnte die AWA auf die Besichtigung des Landgerichts mit Dr. Wolfgang Schmalzbauer und den Vortrag von Herbert Unterburger zu den historischen Grenzsteinen im Stadtgebiet zurückblicken. Angesichts der Stadtratswahlen hat die AWA an das zukünftige Stadtoberhaupt klare Erwartungen im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Kommunalpolitik. Amberg müsse ein Aushängeschild für nachhaltiges Leben und Wirtschaften sein. Sie erhofft sich von der OB-Wahl auch neue Impulse für eine transparente und dialogorientierte Bürgerteilhabe. Der von der AWA vor Jahren initiierte Stadtteilrahmenplan für Wagrain-Ammersricht sei dafür ein Musterbeispiel. Alfons Wanninger sprach sich für die Schaffung eines Seniorenforums in Amberg aus. Im Frühjahr sind ein weiterer heimatkundlicher Vortrag von Herbert Unterburger und eine Besichtigung der Luitpoldhütte geplant.