In seinem Rechenschaftsbericht über die letzten drei Jahre zur Jahreshauptversammlung erläuterte der Vorsitzende, Herbert Schmid, in den vergangenen Jahren sei es gelungen, jeden Monat mindestens eine öffentliche Veranstaltung durchzuführen. Mittlerweile traditionell sind der Hüttenabend, die Baumpflanzaktion, das Familienfest im Sommer, die Beteiligung am Kinderbürgerfest, das Ausbuttern oder der Sushi-Abend. Bei den Lichtbildvorträgen konnten Eindrücke aus fernen Ländern wie Mexiko oder Nepal gewonnen werden. Neben zahlreichen Wanderungen um das Wanderheim oder rund um die Kappl, die von Liliya Ströhle und Paul Zitzmann in Kooperation mit dem Projekt Diwan von Arbeit und Leben in Bayern organisiert wurden, gab es erstmalig eine von Sebastian Flaschel geführte Wanderung mit Hunden oder eine Geologie-Erkundung im Steinbruch Oedenthal und Mineralien-Workshop mit Martin Füßl. Geballte Fachkompetenz bewiesen Mathilde Müllner und Philipp Glaab bei ihrem Vortrag über die Moore in der Region. Der eintägige Aufenthalt in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg gehöre zur historisch-politischen Bildung des Vereins, so Schmid.
Der Kassier Dieter Weidhas zog eine positive Bilanz über die Finanzlage des Vereins. Der Schuldendienst für die Anschaffung der neuen Heizung verlaufe planmäßig. Die Mitgliederzahlen seien stabil, um die 110, davon gebe es viele Familienmitgliedschaften.
Für die Jugend erläuterte Paul Zitzmann, dass die Naturfreundejugend im Stadtjugendring Weiden, auf Bezirksebene und beim Landesverband Bayern der Jugendorganisation gut angebunden sei.
Das Wanderheim verzeichne stabile Belegungszahlen berichtete der Hauswart Günther Grabs. Durch die neue Pelletheizung ergebe sich nach aktuellen Preisen eine jährliche Einsparung von 1.800 EUR im Vergleich zu einer Ölheizung und das Wichtigste sei laut Grabs: „Wir finanzieren keinen Krieg ums Öl.“ Reinhold Wildenauer lobte in seinem Grußwort, dass das Haus in Trauschendorf mit mehr als 1.000 Übernachtungen pro Jahr einen deutlichen Beitrag zur Gesamtzahl der Übernachtungen in Weiden von 79.000 beitrage.
Schmid bedankte sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern, die aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierten, Theresa Weidhas, Maximilian Hegner und Linda Hamann für ihre Arbeit.
Bei den Neuwahlen wurden gewählt: 1. Vorsitzender Herbert Schmid, Ortsgruppenkassier Dieter Weidhas, Schriftführerin Oleksandra Khibovska (neu), Hausreferent Günther Grabs, Leitung der Jugendgruppe Paul Zitzmann und als Stellvertreterin Safia Abu Ras (neu), die Vertretung beim Heimatring teilen sich weiterhin Manfred Ströhle und Dieter Weidhas. Die Aufgaben der Kontrollkommission übernehmen Christian Weidner, Liliya Ströhle und Sebastian Flaschel (neu, bisher Schriftführer).
Im Schlusswort resümierte Schmid, dass der Vorstand nun weiblicher und jünger aufgestellt sei. In seinem Ausblick betonte er, dass das Thema Renaturierung der Moorlandschaft im Nordwesten der Stadt im Fokus der Umweltorganisation bleibe.