Die vielen Familien mit Kindern in der Nabburger Stadtpfarrkirche lauschten gespannt, was der kleine Hirtenjunge Benjamin von seiner Mama erzählt bekam, wie es denn sein wird, wenn der Retter in die Welt kommt. Im Krippenspiel der Kindermette am Nachmittag des Hl. Abends bekamen die Besucher aber nicht nur zu hören, sondern durch die Nachwuchs-Schauspieler wunderbar dargestellt, auch zu sehen, wie Ben in Begleitung eines Engels die Ereignisse von Betlehem erlebte. Und mit derselben Begeisterung, mit der er seine „Hirtenfamilie“ aufweckte, erging die Botschaft des Buben auch an die vielen Menschen im Kirchenschiff von St. Johannes, dem Ruf der strahlenden Engelsschar und dem leuchtenden Stern zu folgen, um zur Krippe zu kommen und das Wunder selbst zu sehen. Während die armen Hüter der Schafe einst nur mit kleinen Gaben, dafür aber mit großem Herzen vor das Jesulein traten, symbolisierten die von Pfarrer Hannes Lorenz und Gemeindereferent Thomas Kern an die Jüngsten verteilten Engelchen Gottes große Liebe zu den Menschen, verbunden mit seinem an alle Generationen gerichteten Aufruf, diese untereinander zu teilen, damit die Welt wieder heller und friedvoller werde. Oder wie es Ben im Glanz der Christbäume in seinem Schlussgedicht vor der Krippe so anrührend zusammenfasste: „Wos i erlebt in dera Nacht, des will i eich verkünd´n, wer glaubt der Schrift und sie versteht, wird´s Christkind heit no find´n!“ Der kleine Benjamin ist übrigens auch in der Kirchenkrippe verewigt, die zusammen mit den großen Christbäumen auch die nächsten Tage noch zu einem Besuch einlädt unter dem Sternenhimmel in der „Nabburger Weihnachtskirche“. Mehr Bilder unter Instagram und Facebook der Pfarrei Nabburg