Bereits am Neujahrstag startete die Pfarrei St. Johannes Nabburg ihre Sternsingeraktion. Beim Abendgottesdienst erhielten die 9 Gruppen, bestehend aus 49 Mädchen und Jungen – so viel wie seit 14 Jahren nicht mehr – ebenso ihren Segen wie auch die zugehörigen Insignien: Stern, Krone, Weihrauch und Kreide. Mit ihr schrieb Anna Koch und damit erstmals eine Oberministrantin zum Auftakt die Initialen C+M+B als Kürzel für „Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus“, vom Volksmund oft auch als Anfangsbuchstaben der Namen „Caspar, Melchior und Balthasar“ interpretiert, zusammen mit der Jahreszahl 2026 an die Kirchentür. Von hier aus sind die Jugendlichen binnen drei Tagen zu möglichst allen Häusern des Gemeindegebietes unterwegs, um den Bewohnern auf Wunsch den Neujahrssegen an die Haustür zu schreiben/kleben, vor allem aber mit der Bitte um Spenden für das Kindermissionswerk. Für diese Herzenssache engagieren sich die Jugendlichen (mit Unterstützung vieler Eltern und Ehrenamtlichen, die sich um Fahrdienst, Mittagsverpflegung sowie Kleidung kümmern) abgesehen von gesammelten Süßigkeiten und einer Krippenfigur als symbolischer Dank der Pfarrei, völlig uneigennützig. Sie zeigen sich durch ihren sozialen Einsatz mit dem diesjährigen Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ solidarisch, insbesondere, da die Spenden aus Nabburg auch direkt dessen Partnergemeinde in Nkandla/Südafrika und dort der Arbeit der Nardini Sisters in ihrem Waisenhaus und ihrem Sozialprojekt für benachteiligte Kinder zugutekommen. Die genaue Summe wird erst nach Abschluss der Aktion feststehen, die am Dreikönigstag 6.1. um 10 Uhr mit einem Gottesdienst zu Ende geht.