Die älteste bestehende Habsbergwallfahrt seit dem Jahre 1704 unternehmen die Riedener Gläubigen. Zum Marienheiligtum „Maria – Heil der Kranken“ sind es gute 30 Kilometer. In diesem Jahr nahmen 65 Pilgerinnen und Pilger zum 323. Male den Glaubensweg auf sich. Pfarrer Slawomir Niemczewski spendete in der Früh den Segen in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Auf der malerischen Strecke hinauf in den Hirschwald, vorbei an Egelsheim und runter ins Lauterachtal konnten die Gläubigen im Gebet Kraft tanken. Das Wallfahrtskreuz trugen mit Christian und Andreas Bauer Vater und Sohn abwechselnd. Wem es zeitweilen zu anstrengend war konnte bei Christian Donhauser im Begleitbus von der Firma Bayer Busreisen einen Teil der Strecke auf vier Rädern fortsetzen. Den Lautsprecher hatte Heribert Bräutigam übernommen. Zwischendurch wurde in Ransbach (Gde. Hohenburg) in der Halle der Familie Winter eine Pause eingelegt. Heuer boten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Ransbach eine Verpflegungsstation in der Halle an. Von der Familie Kotz wurden Kaffee, Kuchen und Torten angeboten. Frisch gestärkt pilgerten die Teilnehmer weiter durch das Lauterachtal. Vorgebetet wurde von Hubert Fischer, Andreas Fischer und Hanna Müllner. Nach der Ankunft verweilten die Gläubigen in der Gnadenkapelle bei einer Andacht, die Josef Weinfurtner und Hubert Fischer gestaltet hatten. Das Wallfahrtsamt wurde anschließend gefeiert und von der Blaskapelle St. Georg Rieden musikalisch umrahmt. Mit 75 Jahren war Klaus Jaintzyk der älteste Teilnehmer dieser Wallfahrt. Für ihn war es heuer der 51. Bittgang auf den Habsberg. Der zwölfjährige Phillip Müllner war als jüngster Pilger mit dabei. Ein herzliches „Vergelts Gott“ vom Wallfahrtsleiter Josef Weinfurtner ging an die vielen Helfer. Am Sonntag machte sich ein Teil der Wallfahrer wieder zu Fuß auf zurück ins Vilstal nach Rieden.