Fronleichnam stand in der Pfarrei Rieden ganz im Zeichen des Hochfestes des Leibes und Blutes Christi und der damit einhergehenden tiefen Verbindung zu Glaube, Gemeinschaft und Segen. Um 10 Uhr begingen die Gläubigen in Rieden unter der Leitung von Pater Joseph John den Fronleichnamsgottesdienst. Dieser fand vor dem Anwesen Weinfurtner gegenüber der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt am Riedener Marktplatz statt. Kurz zuvor versammelten sich die Bürgermeister, Markträte sowie Fahnenabordnungen der KAB Rieden, Feuerwehr Rieden und der Schützengesellschaft Vilstal Rieden am Rathaus. Gemeinsam zogen sie unter der Führung der Blaskapelle St. Georg Rieden am festlich geschmückten Freialtar ein. Der Außenaltar war mit Blumenteppichen, Pflanztrögen und Birkenstämmen sehr würdevoll gestaltet worden. Die Kommunionkinder nahmen in ihren Gewändern am Gottesdienst und der anschließenden Prozession teil. Zur Prozession reihten sich nach den Ministranten die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen, die Musiker der Blaskapelle St. Georg Rieden, die Lektoren und dahinter die Kommunionkinder in den Zug ein, gefolgt von Pater Joseph John unter dem Baldachin. Er trug das Allerheiligste, den Leib Christi als wandelbare Hostie in der Monstranz. Damit wurde dieses Zeichen im Sakrament der Eucharistie und der damit verbundenen Nähe zu Gott im Besonderen zelebriert. Die Gläubigen feierten die Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie. Dadurch soll sein Segen hinaus in die Welt getragen werden. Den ersten Altar der Riedener Fronleichnamsprozession suchte die Gemeinschaft in der St.-Georgs-Kirche auf, danach machte die Prozession Halt am Außenaltar vor dem Anwesen Weigert in der Hauptstraße. Zum Ende der Prozession ging es zurück an den ersten Außenaltar am Marktplatz. Bei den Altären las der Geistliche Stellen aus verschiedenen Stellen des Evangeliums, es wurden von Gläubigen Fürbitten vorgetragen.