Spannendes Handballspiel in der Sporthalle des Gymnasiums in Oberviechtach: Die HSG Weiden nahm beim 27:27 einen Punkt mit, hätte nach dem Spielverlauf aber auch gewinnen können. Weiden startete druckvoll, spielte mit viel Einsatz und Spielfreude und erarbeitete sich immer wieder Vorteile. Auch als die Gastgeber besser in die Partie kamen, blieb die HSG ruhig und behauptete ihre Führung. Mit 15:13 ging es in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Weiden weiter konzentriert und kämpferisch. In der Defensive war eine positive Entwicklung zu erkennen; Lucas Vierling verlieh der Abwehr zusätzliche Stabilität und setzte wichtige Akzente. Als Mannschaft gelang es der HSG, Oberviechtach über weite Strecken auf Abstand zu halten.
In der Schlussphase schien der Auswärtssieg greifbar: Nach dem Treffer zum 27:24 in der 57. Minute lag Weiden mit drei Toren vorn. Doch die Gastgeber bewiesen Moral und glichen wenige Sekunden vor dem Abpfiff zum 27:27 aus.
Nach dem Schlusspfiff überwog zunächst die Enttäuschung. Vor der Partie wäre der Punkt gerne mitgenommen worden – nach diesem Verlauf fühlte es sich eher so an, als hätte man einen Zähler liegen lassen. Positiv bleibt die geschlossene Mannschaftsleistung, auf der sich aufbauen lässt. Sorgen macht die Personalsituation: Sebastian Popp verletzte sich nach einer Aktion bei einem Wurf von außen schwerer; wie lange er fehlen wird, ist noch offen.