Die Handballer der HSG Weiden mussten sich bei der TS Herzogenaurach in der Bezirksoberliga mit 32:39 (14:18) geschlagen geben. Aus Sicht der Weidener fiel das Ergebnis am Ende zu deutlich aus. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Jonas Baunoch gaben sich die Gäste zu keinem Zeitpunkt auf und versuchten bis in die Schlussphase alles, um zumindest noch einen Punkt mitzunehmen.
Herzogenaurach erwischte den besseren Start und setzte sich nach zunächst ausgeglichener Anfangsphase ab. Nach dem 4:2 wuchs der Vorsprung bis auf 11:5. Weiden brauchte, um den Rhythmus zu finden, kam dann aber zurück und verkürzte bis zur Pause auf 14:18.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG eine starke Reaktion. Mit viel Einsatz und mehr Konsequenz im Angriff arbeitete sie sich Tor um Tor heran. In der 39. Minute war beim Stand von 24:25 der Anschluss geschafft, Weiden war wieder voll im Spiel. Es entwickelte sich ein umkämpftes Duell, in dem die HSG den Ausgleich suchte, Herzogenaurach aber dagegenhielt und sich erneut etwas absetzte. In der Schlussphase gingen die Gäste mehr Risiko, um die Partie zu drehen. Die Gastgeber nutzten die Chancen und bauten den Vorsprung bis zum Ende auf 39:32 aus – das spiegelte den engen Verlauf in der entscheidenden Phase nur bedingt wider.
Bei der HSG waren Felix Marterer und Christoph-Alexander May mit jeweils sechs Treffern die erfolgreichsten Werfer. Hajanirina Judicael Rakotomalala und Stefano Flierl steuerten je fünf Tore bei. Thomas Hafner traf viermal und verwandelte alle drei Siebenmeter. Besonders die Aufholjagd nach der Pause zeigte die Moral der Mannschaft, umso bitterer ist die Niederlage.