Die HSG Weiden reist am Sonntag, 18. Oktober, zur TS Herzogenaurach und steht in der Bezirksoberliga Männer vor einer anspruchsvollen Auswärtsaufgabe. Die Voraussetzungen bleiben schwierig: Wegen anhaltender Verletzungssorgen muss die HSG erneut mit einem kleinen Kader auskommen, vier bis fünf Leistungsträger werden voraussichtlich fehlen. Damit sind die personellen Möglichkeiten und Wechseloptionen deutlich eingeschränkt.
Die Favoritenrolle liegt bei den Gastgebern, die gerade in eigener Halle ihre Erfahrung ausspielen können. Herzogenaurach verfügt über Spieler mit jahrelanger Handballerfahrung und ist zu Hause ein unangenehmer Gegner. Tobias Dirnberger und Co. wollen die schwierige Ausgangslage annehmen, dagegenhalten und sich möglichst lange im Spiel halten.
Dass die HSG auch unter diesen Bedingungen konkurrenzfähig sein kann, haben die vergangenen beiden Begegnungen gezeigt. Sie geben Anlass zur Hoffnung, dass auch in Herzogenaurach eine enge, spannende Partie möglich ist – entscheidend wird allerdings sein, defensiv einen Schritt nach vorn zu machen. Im Vergleich zur jüngsten Begegnung gegen die HG Eckental (32:35) sieht die Mannschaft in der Abwehr noch Verbesserungspotenzial. Gelingt es, kompakter zu stehen, Zweikämpfe konsequenter anzunehmen und dem Gegner weniger einfache Tore zu ermöglichen, kann sich die HSG auch auswärts eine bessere Ausgangsposition erarbeiten.
Ob am Ende Punkte möglich sind, bleibt offen. Im Vordergrund steht, die eigene Entwicklung voranzutreiben und erneut zu zeigen, dass die HSG Weiden in dieser Liga mithalten kann. Anwurf ist um 16 Uhr.