In einem intensiven Derby hat sich die HSG nach 60 hart umkämpften Minuten mit einem 29:29-Unentschieden von Amberg getrennt. Beide Teams lieferten sich über die gesamte Spielzeit ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Immer wieder gelang es der HSG, sich leicht abzusetzen, doch Amberg kämpfte sich ebenso konsequent zurück ins Spiel. So blieb die Partie bis zur Schlussminute spannend.
Personell mussten beide Mannschaften einige Ausfälle verkraften. Auf Seiten der HSG machten mehrere Verletzungen Umstellungen notwendig. Unterstützung kam dabei sogar aus der zweiten Damenmannschaft, deren Spielerinnen kurzfristig aushalfen.
Besonders in der Defensive präsentierte sich die HSG über weite Strecken stabil. Die Abwehr arbeitete konzentriert und setzte den Gegner immer wieder unter Druck. Zudem konnten sich die beiden Torfrauen Johanna Heining und Barbara List mehrfach auszeichnen und mit wichtigen Paraden Akzente setzen.
Im Angriff hingegen ließ die HSG zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Zwar erspielte sich das Team immer wieder gute Chancen, doch die Chancenverwertung blieb ein entscheidender Schwachpunkt. Mindestens sechs klare Torchancen konnten nicht genutzt werden – letztlich ein Faktor, der den möglichen Derbysieg verhinderte.
Am Ende stand ein 29:29 auf der Anzeigetafel. Der gewonnene Punkt hilft der HSG dennoch dabei, den fünften Tabellenplatz weiter zu festigen. Für Amberg ändert sich hingegen wenig an der Situation im Tabellenkeller, wo die Mannschaft weiterhin auf einem Abstiegsplatz steht.
Nach der langen Saison richtet sich der Blick nun auf die verbleibenden drei Spiele. Dort will die Mannschaft noch einmal alles investieren und die Saison erfolgreich abschließen.
Torschützinnen der HSG:
Tamara Hauer (4), Franziska Ryder (8), Julia Jazdzewski (3), Sarah Eichinger (2), Jennifer Hermann (6), Isabella Knorr (1), Hannah Härtl (1), Pavla Matis (4)