Die Damen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld unterlagen am Samstagabend bei der HSG Fürther Land 29:35 (11:16). Zu nervös starteten die Gäste in die Begegnung, nach rund fünf Minuten wurde bereits die erste Auszeit genommen (0:1, 2:1, 4:1). Mit zunehmender Spielzeit kam Nabburg-Schwarzenfeld besser in die Partie und erspielte sich im Angriff klare Torchancen (5:2, 6:5, 7:7, 7:8). Es fehlte jedoch immer wieder die Konsequenz im Abschluss. Zudem erwies sich die Torfrau der HSG Fürther Land mit zahlreichen Paraden als großer Rückhalt ihres Teams.
Die Gastgeberinnen nutzten vor allem ihr schnelles Angriffsspiel konsequent aus (8:8, 12:8, 15:9). In der Abwehr agierten die Gäste in mehreren Situationen einen Schritt zu langsam und kamen oft zu spät in die Zweikämpfe. Zeitstrafen waren die Folge, in Unterzahl musste Nabburg-Schwarzenfeld immer wieder Gegentreffer hinnehmen – zur Pause stand es 16:11.
„Macht mehr Tempo aus der zweiten Welle heraus und arbeitet miteinander in der Abwehr“ forderte das Trainergespann Eckl/Sobota zur Halbzeit.
Mit deutlich mehr Einsatz, verbesserter Körpersprache und großem Kampfgeist verkürzte die HSG nach Wiederbeginn Schritt für Schritt (19:14, 20:17) und kam noch einmal in Schlagdistanz (25:23, 28:26, 29:27). In der entscheidenden Phase fehlten jedoch das nötige Quäntchen Glück und die letzte Konsequenz; auch die Belastung durch die Unterzahlsituationen machte sich bemerkbar. So reichte es am Ende nicht für die ersten Auswärtspunkte.
Tore: Söllner Hannah 7/1, Mrveckova Tamara 7/3, Haimerl Sophia 6/1, Steif Katharina 3, Fröhlich Teresa 2, Just Alina 2, Weh Kerstin 1, Kardos Martina 1