Die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld haben das Oberpfalz-Derby gegen den HC Sulzbach-Rosenberg mit 33:28 gewonnen. Dabei begannen die HSG-Damen sichtlich angespannt: Im Angriff sorgten ungenaue Pässe und vergebene Würfe dafür, dass die Gäste lange im Spiel blieben und die heimische Mannschaft keinen Rhythmus fand (1:1, 4:2, 4:4). Mitte der ersten Halbzeit stellte sich jedoch die Ordnung ein: Die HSG verbesserte ihre Abschlüsse, nutzte ihre Chancen konsequenter und konnte sich erstmals deutlich absetzen (6:4, 8:5, 11:5, 12:7, 13:9). Zur Pause führte die HSG Nabburg-Schwarzenfeld verdient mit 14:10.
In der Kabine appellierte Trainer Sobota daran, die gute Abwehrarbeit beizubehalten und vor allem weiter aufs Tempo zu drücken. Die Botschaft zeigte Wirkung: Seine Mannschaft befolgte die Ansage mit Herz und Laufbereitschaft und kontrollierte nach dem Seitenwechsel zunehmend die Partie.
In der 42. Minute hatte sich der Vorsprung bereits auf elf Tore erhöht (16:10, 19:11, 22:12, 24:13). Auch beide HSG-Torfrauen zeigten eine starke Leistung und waren damit ein wichtiger Rückhalt der Mannschaft.
Nach 54 Minuten Spielzeit lag die HSG bereits mit zwölf Toren vorn und schien das Derby endgültig entschieden zu haben (25:16, 28:18, 31:19, 32:20). Doch der HC Sulzbach gab nicht auf: In den letzten fünf Minuten agierten die Gäste mit einer offensiveren Deckung, eroberten Bälle und kamen über schnelle Konter noch zu mehreren Treffern (32:23, 32:25, 32:27).
Der Rückstand schmolz dadurch zwar spürbar, doch am Ende reichte der Vorsprung, und die HSG-Damen sicherten sich mit 33:28 den Derbysieg.
Am kommenden Wochenende ist erst mal Pause angesagt, bevor es für die HSG-Damen am 7. November zur nächsten Auswärtspartie zur HSG Pleichach geht.