Die 1. Herrenmannschaft der HSG Nabburg/Schwarzenfeld setzt ihren positiven Trend fort und sichert sich im Derby beim HV Oberviechtach zwei verdiente Auswärtspunkte. Nach dem Heimerfolg gegen Altdorf in der Vorwoche feierte die HSG einen nie gefährdeten 19:25 (8:16)-Erfolg. Bis zum 2:2 in der 5. Spielminute tasteten sich beide Teams heran, anschließend übernahm die HSG die Kontrolle und setzte sich mit drei Treffern in Folge auf 2:5 ab. Die griffige, offensive Deckung brachte Oberviechtach von Beginn an unter Druck. Im Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter ließ die Mannschaft von Trainer Christian Rohrbach kaum hochkarätige Chancen zu und baute den Vorsprung – trotz vergebener Bälle im Angriff – über 6:11 zur 8:16-Pausenführung aus.
Nach dem Wechsel blieb es zunächst ausgeglichen. Oberviechtach kam hochmotiviert aus der Kabine, doch die Gäste hielten leidenschaftlich dagegen und den Gegner bis zur 45. Minute auf Distanz (15:21). In der Schlussphase wurde es kurz enger: Durch ein erneut ausbaufähiges Überzahlspiel und darauffolgende unnötige Zeitstrafen verkürzten die Gastgeber in der 49. Minute noch einmal auf 18:22. Wirklich gefährdet war der Auswärtssieg aber nicht mehr. Selbst als Oberviechtach in den Schlussminuten auf den siebten Feldspieler setzte, hielt die stabile Defensive Stand. Zwei Treffer ins leere Tor machten alles klar.
Ein wesentlicher Rückhalt war Torhüter Maximilian Schlehuber, der gegen seinen ehemaligen Verein überragte und 5 von 6 Siebenmetern entschärfte. Er bilanzierte: „Wir haben heute von Anfang an konsequent unsere offensive Abwehr auf die Platte gebracht und Oberviechtach in ihren Angriffen den Zahn gezogen. Auf diese Defensivleistung können wir aufbauen. Wir fahren heute verdient mit den zwei Punkten aus dem Derby nach Hause. Dennoch müssen wir weiterhin schauen, dass wir unsere Ballgewinne besser nutzen und im gegnerischen Tor unterbringen.“ Am kommenden Spieltag empfängt die HSG zuhause die Reserve des TV 1861 Erlangen-Bruck.
Torschützen: Domaier L. (5), Held T. (5), Gsödl C. (4), Kemptner P. (3), Müller M. (2), Domaier F. (2), Mensch S. (2), Zientek J. (1), Liebl J. (1)