Die Oberliga-Damen der HSG trennten sich vom TV Marktsteft mit einem Unentschieden. Die Gastgeberinnen benötigten zunächst etwas Zeit, um ins Spiel zu finden. Im Angriff fehlte noch die nötige Tiefe, dazu kamen ungenutzte Torchancen und eigene Fehler. Marktsteft nutzte dies und führte nach 9 Minuten mit 4:7. Die Gäste kamen vor allem über die Außenposition und vom Siebenmeterstrich zu ihren Treffern. Insgesamt erhielt Marktsteft 12 Strafwürfe, die HSG nur 5. Die HSG lief zwar während der gesamten ersten Hälfte einem Rückstand hinterher, ließ den Abstand aber nicht größer werden. Über das 9:11 in der 20. Minute ging es mit 13:15 in die Pause.
Für die zweite Hälfte nahm sich die HSG vor, sofort konzentriert aufzutreten und das Tempo zu erhöhen. Das gelang: Aus einer weiterhin stabilen Abwehr heraus fanden die Gastgeberinnen nun besser in ihr Angriffsspiel und erzielten einige schön herausgespielte Tore. Mit 4 Treffern in Folge, 3 davon durch Sophia Haimerl, drehten sie den Rückstand bis zur 36. Minute in eine 17:15-Führung. Marktsteft hielt dagegen und glich beim 18:18 wieder aus. Von da an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. In der Schlussphase legten die Gäste erneut vor und bauten die Führung auf 25:27 aus. Doch die HSG kam zum 27:27 zurück und glich auch zum 28:28 wieder aus. Als Marktsteft 25 Sekunden vor Schluss das 28:29 machte, drohte den Gastgeberinnen eine Niederlage. Doch die HSG warf noch einmal alles nach vorne und Hanna Söllner erzielte bei 59:53 den umjubelten Ausgleich. Zu einem weiteren Torwurf der Gäste kam es dann nicht mehr und die Punkte wurden geteilt. „Am Ende haben wir zusammengehalten, bis zur letzten Sekunde gekämpft und uns trotz des Rückstands noch einen Punkt geholt“, resümierte das Trainergespann Eckl/Sobota.