Zur „Nacht der Lichter“ hatten die Ministranten in die Pfarrkirche eingeladen, die gut besucht war. In verschiedenen Farben erstrahlte das Gotteshaus. Durch das Farbenspiel wurden bei der Lichtershow Blumen an die Kirchendecke gezaubert. Festlich geschmückt war der Altarraum mit dem Taizé-Kreuz und 200 Kerzenlichtern. Die Oberministranten Johannes Wittmann und Katharina Kleber sowie der Gemeindereferent Benedikt Eckert und PGR-Sprecherin Elisabeth Völkl hatten alles vorbereitet. Mit dem Lied „Heart of Courage“ wurde eingestimmt. Pfarrer Udo Klösel begrüßte dazu. Der gegründete Projektchor, begleitet von Benedikt Eckert an der Orgel, ließ „Laudate omnes gentes“ vernehmen. Die vorgetragenen Lieder stammten aus Taize. Paula Schießl und Leona Kappl hielten Zwiegespräch. Es ging um Krieg in der Ukraine und die immer wieder brechende Waffenruhe im Nahen Osten. Tausende Menschen wurden im Iran getötet, weil sie frei leben wollen und Präsident Trump will Grönland. So heißt es in der Bibel „Suche den Frieden und jage ihm nach“. Ein aus dem Gefängnis entlassener Jugendlicher wurde von der Familie wieder angenommen. Davon berichtete das weiße Band im Apfelbaum, vorgetragen von Katharina Kleber. Die Meditation brachte Johannes Wittmann zu Gehör und war mit Instrumentalmusik hinterlegt. Besucher konnten nach vorne kommen und Kerzen entzünden. Das Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ wurde gesungen. Die Fürbitten trugen die Ministranten vor. Gemeinsam wurde das Vaterunser gebetet. Am Schluss erteilte Pfarrer Klösel den Segen. Er dankte allen Besuchern, dem Team für die Vorbereitung und den Mitwirkenden und lud ins Pfarrheim ein. Die beiden Elektriker Wolfgang Bernhard und Marco Spandl hatten mit der Beleuchtung den passenden Rahmen geschaffen. Drei Stunden Kabel verlegt und Strahler aufgebaut. Dafür gebührt ihnen ein großes Dankeschön und Vergelt´s Gott.