Am dritten Freitag im November fand auch heuer wieder der Bundesweite Vorlesetag, eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung, statt. Seit Jahren setzt dieser Tag ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und soll Freude am Lesen wecken, Lesekompetenz fördern und langfristig Bildungschancen eröffnen. Überall im Land verschenken ehrenamtliche Vorleser ihre Zeit und ihre Geschichten – so auch an der Trautwein-Grundschule Moosbach. In allen vier Klassen der Schule wurden an diesem besonderen Tag Bücher geöffnet und Fantasie entfaltet. Die 1. Klasse machte sich sogar auf den Weg ins benachbarte Seniorenwohnheim „Wohnen an der Wieskirche. Dort las die Bewohnerin Luzie Guttenberger den Erstklässlern und den Heimbewohnern einfühlsam vor und sorgte für viele glückliche Gesichter – ein schönes Miteinander von Jung und Alt. In der 2. Klasse übernahm die erfahrene Lesepatin Angela Selch das Vorlesen. Mit großer Begeisterung führte sie die Kinder in die Welt der Geschichten. Rita Flierl, Verwaltungsangestellte der Schule, las in der Kombiklasse 3/4 a vor und begeisterte die Schüler mit ihrer lebendigen Art. In der Klasse 3/4 b nahm sich Bürgermeister Armin Bulenda die Zeit, den Kindern vorzulesen. Die Schüler freuten sich besonders über den hohen Besuch. Der Bundesweite Vorlesetag an der Grundschule Moosbach zeigte einmal mehr, wie wertvoll gemeinsames Lesen ist – für Kinder, aber auch für die Vorleser selbst.