„Unsere Aufnahmeliste enthält seit Gründung vor 10 Jahren 1.161 Einträge.“ Mit dieser Aussage wartete Koordinator Joachim Sertl zur Jahreshauptversammlung der Gemeinschaft Hand in Hand (GeHiH) auf.
„Unsere Aktivitäten drücken sich in Zahlen aus“, betonte der ehemalige Banker und befasste sich in einer Rückschau mit der Mitgliederentwicklung der vergangenen fünf Jahre, die einen jährlichen Zuwachs von 87 bis 132 Neuaufnahmen ausweist. „Bedingt durch Umzüge und Sterbefälle lag unser Mitgliederstand zum Jahreswechsel bei 857“, vermeldete er und sah darin eine stolze Zahl. Die Versammlung hatte mit einem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen 21 Mitglieder begonnen. Wie sehr sich die Mitglieder auf die Kommunen verteilen, zeigte ein weiterer Teil seines Zahlenwerks, das für Pressath 320, Eschenbach 239, Grafenwöhr 88, Kirchenthumbach 45, Trabitz 44, Vorbach 33, Speinshart 17 und Neustadt am Kulm 12 Mitglieder ausweist. Eine konstante Zunahme wies Sertl bei den Hilfseinsätzen nach, die 2020 noch bei 311 mit 381 Stunden lagen. Sie steigerten sich 2023 auf 1.110 mit 1.537 Stunden und im vergangenen Jahr auf 1.369 mit 1.864 Stunden.
Zu besonderen Veranstaltungen der Gemeinschaft zählte Sertl neben den vierteljährlichen Mitgliedertreffen die 10-Jahr-Feier, das Vorstellen von GeHiH in Neustadt an der Waldnaab, Luhe-Wildenau und beim Seniorenkreis Kirchenthumbach. In seinem Ausblick warb er mit einem „Schmankerl“, dem Mitgliedertreffen am 20.4. in Speinshart mit em. Professor Dr. Erwin Dirscherl zum Thema: „Von der Kraft des Spürens: Was den Menschen von der KI unterscheidet.“ Weitere Treffen in wechselnden Orten kündigte er für den 15.6., 24.9 und 23.11. An. Die Versammlung endete mit einer Bildpräsentation 2025 und einem Grußwort von Bürgermeister Gradl, der der GeHiH eine wertvolle Leistung und eine Erfolgsgeschichte bescheinigte.