Aus und vorbei, so auch für die Feuerwehrspritze von 1872. Die Spritze der Döllnitzer Feuerwehr war ein wichtiges Requisit bei den Aufführungen der Stadtbühne Vohenstrauß, dem „Geisterbräu“. Sechs mal konnte das Volksstück „Der Geisterbräu“ auf Schloß Friedrichsburg in Vohenstrauß besucht werden und dabei, fast am Ende des Stückes, immer die FFW-Spritze bewundern. Unter der Regie von Johannes Pausch wurde das Stück im Rahmen des Kultursommers der Stadt Vohenstrauß aufgeführt. Beim Vorsitzenden der FFW Döllnitz, Johann Kellner, hatten Darsteller angefragt und bekamen sofort die Zusage, dass sie das Gefährt abholen können. Der Vorsitzende der Dölllnitzer Wehr war selbst bei einer Aufführung und konnte somit den Einsatz des Döllnitzer Museumsstückes verfolgen.
Mit dem künstlerischen Leiter und Vorsitzender der Stadtbühne, Johannes Pausch, holten sie rechtzeitig die Spritze ab und nach den sechs Aufführungen brachte er es auch wieder wohlbehalten mit zurück. In den Gebäuden der Familie Bayerl in Döllnitz wurde sie wieder abgestellt und steht hier vielleicht bis die Spritze mal wieder zum Einsatz, zur Berühmtheit, gelangt.