Mit vielen Reden ist kein Brand zu löschen, heißt es in einem geflügelten Wort. Eine Wegweisung, die auch bei der Jahreshauptversammlung der Eschenbacher Wehr galt. Kurz und präzise berichteten die Führungskräfte über die Arbeit und die Einsätze der Brandschützer im Berichtszeitraum 2025.
In Stichpunkten beleuchtete Vorsitzender Korbinian Dunzer die umfassende Vereinsarbeit. Mit Blick auf den gesellschaftlichen Bereich sprach der Feuerwehrchef von einem lebendigen Vereinsjahr, erinnerte an das 155-jährige Gründungsjubiläum und verwies an die Segnung des neuen Mehrzweckfahrzeuges als Höhepunkte. Zum Gesamtüberblick gehörten zudem Anmerkungen zum Umbau des Florianstüberls, die Anschaffung einer neuen Vereinskleidung und weiterer Investitionen. Als Beispiel für das gemeinschaftliche Wohl nannte Dunzer die „Löscheinsätze” der Wehr beim Bürgerfest. Der abschließende Dank des Vorsitzenden galt allen Unterstützern.
Viel Beifall gab es auch für den Bericht des Schatzmeisters Martin Pscherer. Kommandant Christian Götz fasste das Übungs- und Einsatzgeschehen der 58 Aktiven und 15 Feuerwehranwärter im Berichtszeitraum zusammen. Der Aktivenchef lobte die große Bereitschaft seiner Mannschaft zum Dienen und Helfen. Auf die Wehr ist Verlass, bilanzierte Christian Götz mit Blick auf die insgesamt einige Tausend Einsatz- und Übungsstunden. Diese Feststellung bestätigten auch die stellvertretenden Kommandanten Daniel Danzer und Fabian Gradl mit Erläuterungen zum Einsatzgeschehen der Truppe. Einsatz- und Schadensbilder bei insgesamt 109 Einsätzen ergänzten die Ausführungen.
Den Jahresbericht von Jugendwart Patrick Dobmann prägten Informationen zur Wissensvermittlung bei 19 Übungen und bei teambildenden Maßnahmen der 15 Feuerwehranwärter. Impressionen aus dem Jahresprogramm ergänzten die Ausführungen. In Grußworten würdigten Bürgermeister Marcus Gradl, Stadtverbandsvorsitzender Michael König und Kreisbrandrat Marco Saller die selbstlose Einsatzbereitschaft der Brandschützer.