Die drei Feuerwehren der Gemeinde Ebermannsdorf beendeten die Feuerschutzwoche wieder einmal mit einer gemeinsamen, erfolgreichen Einsatzübung, heuer im nahen Nachbarort Breitenbrunn, auf dem Hofe von Bernhard Beer, so ganz nach dem Motto: Übung macht den Meister! Unter der Gesamt-Leitung des ersten Pittersberger Kommandanten Matthias Wirth wurde im Vorfeld alles gut vorbereitet und organisiert, bei verschiedenen realistischen Einlagen konnten dabei die Frauen und Männer der Wehren wieder viel dazulernen. Verschiedene Szenarien wurden für einen möglichen Ernstfall mit Feuer realistisch durchgespielt.
Matthias Wirth leitete dabei auch schon aus der Erfahrung heraus und damit sichtlich mit Ruhe sowie Gelassenheit die Einsatzübung. Man denke dabei an ein Großfeuer oder auch Sturm und sogar beispielsweise möglicherweise hin bis zu einem Erdbeben, was ja auch in unserer Region nicht ausgeschlossen wäre. Denke man da zum Beispiel an vor ein paar Tagen an die Nacht vom 23.10. auf 24.10. diesen Jahres. Keiner wusste laut der Befragten: Was war das kurze Grollen sowie Rumpeln in der Nacht um 00.30 Uhr im Boden eigentlich? So die Wehr im Nachhinein untereinander.
Um 17 Uhr Ortszeit wurde der Feueralarm ausgelöst mit dem Hinweis der Meldung: Feuer unter dem Dach der Stallung am Meierhof in Breitenbrunn. Und gegen 17.15 Uhr trafen die Wehren von Diebis sowie Ebermannsdorf am „Brandherd” ein. Rauch drang aus dem Inneren der Stallung.
Die Helfer vor Ort (HvO) aus Ebermannsdorf kamen zum Einsatzort, weitere Sanitätsautos bekamen ihren Platz von Einweisern zugewiesen. Der Rauch aus dem Stallgebäude machte ebenso den Einsatz der sogenannten Nebenmaschine durch die Pittersberger Wehr erforderlich. Und die Diebiser Wehr, zusammen mit Teilen der Ebermannsdorfer FFW-Mannschaft, beide mussten mit Pumpe sowie einer Schlauchlänge von ca. 400 Metern Entfernung letztlich Löschwasser an den Einsatzort bringen, um das „Großfeuer” auch erfolgreich bekämpfen zu können.
Am Ende bei der Besprechung im Hofe der Beers hieß es schließlich: Ende gut, alles gut! Alle waren zufrieden, wenngleich es auch immer wieder etwas zu verbessern gebe, so Kommandant M. Wirth. Alle drei Wehren haben wichtige Erfahrungen machen und auf diese Weise auch sammeln können. Er lobte als Leiter alle Übungsteile und dankte ihnen schließlich für die optimale, gute Zusammenarbeit. Und dritter Bürgermeister Michael Götz stand für die Kommune von Ebermannsdorf stolz an der Seite aller Uniformierten der drei Wehren und meinte abschließend: Herzlichen Dank für all euer umfangreiches Engagement im Namen der Gemeinde sowie der Bürgerinnen und Bürger, die auf euch bauen können!