Jürgen Klein, ein Urgestein der Luftsportgruppe Amberg, feierte am 28.02. seinen 90. Geburtstag. Neben den Vorständen Pierre Lenk, Stefan Lehmeier und Kurt Meier gratulierten ihm viele weitere seiner Vereinskameraden persönlich.
Klein trat 1967 in die Luftsportgruppe Amberg ein. Hier machte er seinen Segelflugschein und später auch den Motorseglerschein.
Klein war lange ehrenamtlich für den Verein tätig. 1983 wurde er zum zweiten Vorstand gewählt, 1984 zum ersten Vorsitzenden. Unter seiner Regie fanden in den 1980er Jahren Großflugtage statt mit internationaler Besetzung, unter anderem waren eine Fünfer Rotte Starfighter, eine Alphajet-Staffel, eine Transall und ein Puma-Hubschrauber zu Gast. Nur die geplante Vorführung der Red Arrows 1988, der berühmten Kunstflugstaffel aus Großbritannien, mußte wegen eines Zwischenfalls während des Trainings in England einen Tag vorher abgesagt werden. Trotzdem war es der größte Amberger Flugtag mit circa 15 000 Zuschauern.
Auch zeichnete Klein 1985 für die Flugplatzsanierung verantwortlich, eine große organisatorische Herausforderung, lag das Fluggelände damals doch noch im Bundeswehrübungsgelände.
Nach dreijähriger Pause übernahm er 1992 erneut das Amt des ersten Vorsitzenden, da der bisherige Vorstand krankheitsbedingt das Amt aufgeben mußte, und damit auch das Abhalten der Jahreshauptversammlung des Luftsportverbands Bayern im Amberger Stadttheater. In diese Amtszeit fielen die Grundüberholung des vereinseigenen Motorseglers und die Anschaffung der Vereinsdoppelsitzer Twin III und ASK 21.
Seine größte Leistung war jedoch die Aushandlung des Erbbaurechtsvertrages mit der Stadt Amberg. Als das Bundeswehrübungsgelände aufgelöst wurde, kaufte die Stadt das Gelände. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen Günter Feneis und Michael Wallner gelang es Klein, der Luftsportgruppe das Gelände zu sichern.
Seine Verdienste haben einen großen Teil dazu beigetragen, die Luftsportgruppe Amberg zu dem zu machen, was sie heute ist.