Es ist wohl einer der schönsten Landstriche in Deutschland. Gemeint ist das wild-romantische Lerautal unweit von Leuchtenberg. Geprägt von unzähligen phantasieanregenden Felsformationen, „Ewigem Rauschen” der Lerau und doch stillen Waldsteigen machen dort eine Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Abgehend vom Wanderparkplatz an der Ostmarkstraße (B 22) unterhalb Leuchtenberg genossen 15 Personen des OWV Nabburg diese außergewöhnliche Wanderung. Der Weg führte vorbei an der Felsformation „Hände Gottes”, über den aus Granitplatten geschaffenen Schafsteg hin zur Wolfslohklamm, ein weiters imposantes Gebilde aus Granitgestein. Dabei wurde die Wandergruppe immerzu vom „Ewigen Rauschen” des wild dahinfließenden Baches begleitet. Nach der Überquerung der Ostmarkstraße zog sich der weitere Weg stetig ansteigen hinauf zum „Teufels Butterfass”, wiederum eine sagenumwobene Felsformation. Dann erreichte man an der Felsgruppe „Hohes Bäuml” mit 541 Meter den höchsten Punkt der Wanderung. An einem ehemaligen, seit den 1970er Jahre aufgelassenen Steinbruch konnten sich die Wanderer ein Bild vom mühseligen Granitabbau und Abtransport in früherer Zeit machen. Über den Markt Leuchtenberg führte anschließend der Weg wieder hinunter zum Ausganspunkt an der Ostmarkstraße. Dabei musste die Wandergruppe nochmals an einer Felsformation vorbei. „Die Zwillinge”, zwei eng nebeneinanderstehende Felsen, bei denen man der Meinung sein könnte, dass sie „geklont” worden sind. Nach einer Wegstrecke von sieben Kilometer, Überwindung von 170 Höhenmeter und einer Gehzeit von nahezu drei Stunden erreichten die Wanderer ihren Ausgangs- und Endpunkt.