Kürzlich unternahmen der Rauchclub „Blaue Wolke“ Höflas und die Freien Wähler einen Tagesausflug ins benachbarte Tschechien den Karlsbader Kreis. Erster Anlaufpunkt war das ehemalige Dorf Maiersgrün am Fuße des Böhmischen Waldes etwa 11 km nordwestlich von Marienbad mit seiner legendären Kirche ohne Dach. Erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt von 1392. Das Dorf ereilte das traurige Schicksal vieler anderer Dörfer in der Grenzzone, als nach der Vertreibung der Einwohner eine Umsiedlung nicht mehr möglich war und die meisten Häuser nach und nach verschwanden. Derzeit sind noch 12 Einwohner registriert. Anschließend ging es weiter zum Mittagessen in den Felsenkeller in Chodovar. Gut gestärkt stand auf dem Nachmittagsprogramm zunächst Marienbad. Dieser Ort ist bekannt als ein Kurort im Westböhmischen Bäderdreieck in der Karlsbader Region und im Kaiserwaldgebiet gelegen. Mit seinem herrlichen Kurgelände und den dortigen wunderschönen Kurgarten mit den idyllischen Fachwerkhäusern. Seit 2021 gehört Marienbad zum UNESCO-Welterbe der bedeutenden Kurstädte Europas zusammen mit zehn anderen Kurstädten. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Loket (deutsch Elbogen) Die gesamte historische denkmalgeschützte Altstadt wird auch wegen seines Stadtbildes als Böhmisches Rothenburg bezeichnet. Die Stadt ist ein traditionelles Ausflugsziel der Kurgäste von Karlsbad und liegt auf einer Höhe von 470 m ü. M. auf einem Granitrücken, der auf drei Seiten von der Eger umflossen und als uneinnehmbar galt. Bereits im Jahre 1836 wurde in Ellbogen die sogenannte Ferdinandbrücke (eine Kettenbrücke), eine der ersten in Böhmen errichtet. Sie überspannte die Eger in 22 m Höhe. In den 1930er Jahren wurde sie durch eine Betonbogenbrücke ersetzt. Alle Teilnehmer waren vom Tagesausflug begeistert, und dankten Reiseleiter Gottfried Richtmann für seine kulturelle Programmzusammenstellung. Abschließend ging die Rückfahrt über Eger Grenzübergang Hundsbach zurück nach Konnersreuth.