Gruppenfoto der kleinen Jongleure. Mit im Bild vorne links sitzend: Anna Lucia Bauer vom Kindercircus Knallbonbon Weiden. (Bild: Andrea Schwägerl)

Jonglier-Spaß in Konnersreuth

Im Rahmen des Ferienprogramms fand in Konnersreuth der Workshop: „Jonglieren” statt. Veranstaltet wurde der fast vierstündige Kurs vom Verein: G.A.N.S. eV Einen Nachmittag voller Bewegung, Spaß und neuer Erfahrungen erlebten zehn Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich im Schafferhof um in die bunte Welt der Jonglage einzutauchen. Geleitet wurde der Workshop von Anna Lucia Bauer vom Kindercircus Knallbonbon. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen zeigte sie den Kindern verschiedene Techniken und führte sie Schritt für Schritt an das Jonglieren heran. Dabei stand vor allem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Auch ein kleiner Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht trüben. Im überdachten Innenhof waren die Kinder gut geschützt und konnten den Workshop unbeschwert fortsetzen. Für zusätzliche Abwechslung sorgten verschiedene Lauf- und Ballfangspiele, die das Programm zwischendurch auflockerten. Natürlich durften auch Essens- und Trinkpausen nicht fehlen, in denen neue Kraft für die nächsten Jonglierversuche gesammelt wurde. Mit viel Begeisterung und Ausdauer übten die Kinder mit ihren selbstgebastelten Jonglierbällen im Laufe des Nachmittags ihre neu erlernten Fähigkeiten. Zum Abschluss wurde es noch einmal spannend: Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kleine Darbietung, in der sie ihren Eltern zeigen konnten, was sie während des Workshops gelernt hatten. So ging ein abwechslungs- und bewegungsreicher Ferienprogrammnachmittag zu Ende. Die Kinder konnten nicht nur neue Jongliertricks erlernen, sondern auch Konzentration, Koordination und Teamgeist trainieren.
Die teilnehmenden Kinder und die Aufsichtspersonen beim diesjährigen Ferienprogramm der Schützengesellschaft Concordia Konnersreuth beim Wettbewerb des modernen Fünfkampfes im Schützenheim. (Bild: Max Bindl)

19 Kinder waren begeistert vom Modernen Fünfkampf der Konnersreuther Schützen beim Ferienprogramm

Konnersreuth Vor kurzem veranstaltete die Schützengesellschaft „Concordia“ Konnersreuth 1888 im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms der Marktgemeinde Konnersreuth ihren schon traditionellen modernen Fünfkampf. In Vertretung für den verhinderten Vorsitzenden hieß Max Bindl hierzu 19 Kinder (14 Jungs und 5 Mädchen) im Schützenheim herzlich willkommen und erklärte zu Beginn des Nachmittags die Spielregeln und die jeweiligen Aufgaben, die zu bewältigen sind. Gefragt war zu einen die Geschicklichkeit beim Bälle werfen „alles im Eimer“, oder das sogenannte „Quäntchen Glück“ beim Würfeln. Eine ruhige Hand und Zielgenauigkeit brauchte man beim Gummiringschießen aber auch beim Lichtgewehrschießen. Beim Kegeln brauchte man wieder Geschick und ein gutes Augenmaß um die Kegel umzuwerfen. Bei den teilnehmenden Kindern entfachte sprichwörtlich ein ehrgeiziges Rennen um viele Punkte, um abschließen einen vorderen Platz zu erreichen. Dabei gab es so manche Überraschung bei den einzelnen Disziplinen. Nachdem alle teilnehmenden Kinder ihre Stationen absolviert hatten, und die Teilnahmezettel abgegeben waren, wurde mit Spannung auf die Auswertung und Siegerehrung gewartet. Bevor Max Bindl zur Preisverleihung kam, bedankte er sich bei seinem achtköpfigen Team und für die großartige Unterstützung an diesem Nachmittag.
Die Reisegruppe vom Rauchclub Blaue Wolke Höflas und den Freien Wählern beim Felsenkeller in Chodovar. (Bild: Max Bindl)

Der Rauchclub und die Freien Wähler erkundeten das Nachbarland Tschechien in Maiersgrün, Marienbad und Loket

Kürzlich unternahmen der Rauchclub „Blaue Wolke“ Höflas und die Freien Wähler einen Tagesausflug ins benachbarte Tschechien den Karlsbader Kreis. Erster Anlaufpunkt war das ehemalige Dorf Maiersgrün am Fuße des Böhmischen Waldes etwa 11 km nordwestlich von Marienbad mit seiner legendären Kirche ohne Dach. Erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt von 1392. Das Dorf ereilte das traurige Schicksal vieler anderer Dörfer in der Grenzzone, als nach der Vertreibung der Einwohner eine Umsiedlung nicht mehr möglich war und die meisten Häuser nach und nach verschwanden. Derzeit sind noch 12 Einwohner registriert. Anschließend ging es weiter zum Mittagessen in den Felsenkeller in Chodovar. Gut gestärkt stand auf dem Nachmittagsprogramm zunächst Marienbad. Dieser Ort ist bekannt als ein Kurort im Westböhmischen Bäderdreieck in der Karlsbader Region und im Kaiserwaldgebiet gelegen. Mit seinem herrlichen Kurgelände und den dortigen wunderschönen Kurgarten mit den idyllischen Fachwerkhäusern. Seit 2021 gehört Marienbad zum UNESCO-Welterbe der bedeutenden Kurstädte Europas zusammen mit zehn anderen Kurstädten. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Loket (deutsch Elbogen) Die gesamte historische denkmalgeschützte Altstadt wird auch wegen seines Stadtbildes als Böhmisches Rothenburg bezeichnet. Die Stadt ist ein traditionelles Ausflugsziel der Kurgäste von Karlsbad und liegt auf einer Höhe von 470 m ü. M. auf einem Granitrücken, der auf drei Seiten von der Eger umflossen und als uneinnehmbar galt. Bereits im Jahre 1836 wurde in Ellbogen die sogenannte Ferdinandbrücke (eine Kettenbrücke), eine der ersten in Böhmen errichtet. Sie überspannte die Eger in 22 m Höhe. In den 1930er Jahren wurde sie durch eine Betonbogenbrücke ersetzt. Alle Teilnehmer waren vom Tagesausflug begeistert, und dankten Reiseleiter Gottfried Richtmann für seine kulturelle Programmzusammenstellung. Abschließend ging die Rückfahrt über Eger Grenzübergang Hundsbach zurück nach Konnersreuth.


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G.A.N.S.eV. : Marmeladenmeister im Reslgarten in Konnersreuth

Nach der erfolgreichen Aktion zur traditionellen Butter- und Sahneherstellung fand im Reslgarten Konnersreuth nun bereits die zweite Mitmachveranstaltung für Kinder statt. Organisiert wurde die Aktion vom Verein G.A.N.S. e.V., der den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf anschauliche Weise die Herstellung von selbstgemachter Kirschmarmelade näherbrachte. Dabei stand nicht nur das Zuschauen, sondern vor allem das eigene Mitmachen im Mittelpunkt. Zu Beginn machten sich die Kinder auf den Weg zu den Kirschzweigen, um die reifen Früchte selbst zu pflücken. Anschließend wurden die Kirschen mit viel Eifer sorgfältig entsteint, gewaschen und püriert. Die Kinder wogen das Fruchtmus ab und berechneten die passende Menge Gelierzucker, die sie anschließend hinzugaben. Das eigentliche Kochen der Marmelade sowie das Abfüllen in Gläser übernahm aus Sicherheitsgründen ein Erwachsener. So konnten die Kinder beobachten, wie sich die fruchtige Masse durch die Hitze in eine köstliche Marmelade verwandelte. Der schönste Moment des Tages folgte zum Abschluss: Gemeinsam wurde die frisch gekochte Kirschmarmelade auf frischem Brot verkostet. Der selbst hergestellte Brotaufstrich schmeckte den kleinen Marmeladenköchen besonders gut – schließlich steckt in jedem Glas ihre eigene Arbeit und viel Freude. Die Aktion im Reslgarten sollte den Kindern auf anschauliche Weise vermitteln, wie aus heimischen Früchten ein regionales Lebensmittel entsteht. Gleichzeitig wurde das Bewusstsein für den Wert frischer Zutaten und die traditionelle Verarbeitung gestärkt. Ein besonderer Dank gilt dem Team des Reslgartens Konnersreuth, das unserem Verein die Durchführung dieser Aktion im Reslgarten ermöglicht hat. Für die herzliche Unterstützung, die Gastfreundschaft sowie die Bereitstellung der benötigten Gerätschaften vor Ort bedanken wir uns herzlich. Ohne dieses Engagement wäre die gelungene und lehrreiche Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen.
Imker und Senior - Chef Josef Ernst erläuterte den interessierten Besuchern des Konnersreuther Ferienprogramms die Arbeitsweise und das Innenleben eines Bienenstocks und in diesem Zusammenhang die Arbeitsschritte des Imkerwesens zur Gewinnung von Bienenhonig.  (Bild: Max Bindl)

Honig – ein wertvolles und natürliches Lebensmittel in seiner Entstehung erkunden

Die FW und der RC Höflas besuchten mit 16 Kindern den Imkerhof in Münchenreuth. Dort begrüßte Senior-Chef Josef Ernst die Gruppe und gab spannende Einblicke in das Imkerwesen. Hier erfuhr man, dass in einem Bienenstock bis zu etwa 50.000 Bienen mit einer einzigen Königin leben. Zudem sind Honigbienen grundsätzlich friedlich und ihr Volk nur bei einer direkten Bedrohung verteidigen. Sie leben in einem Zusammenspiel mit der Natur und leisten durch ihre Bestäubungsarbeit einen wertvollen Beitrag zum Ökosystem. Der langjährige Imker erzählte, dass die Bienen im Umkreis fleißig Rohstoffe sammeln: Während sie auf Rapsfeldern und Blumenwiesen den süßen Nektar der Blüten einholen, und in Waldgebieten den wertvollen Honigtau. Diese Naturprodukte tragen sie in den Bienenstock und lagern sie in den Waben ein, wo schließlich der köstliche Honig heranreift. Besonders interessant war, dass Honig und andere Bienenprodukte bereits seit Jahrtausenden von Menschen genutzt und geschätzt werden – nicht nur als Lebensmittel, sondern auch für viele weitere Zwecke. So finden Honig und Bienenprodukte in den unterschiedlichsten Bereichen Verwendung und werden auch zur Herstellung von Wachsprodukten, Honigmet oder pflegenden Salben genutzt. Die Kinder erlebten das Innenleben eines Bienenstockes. Anschließend durfte sich jeder Besucher eigenhändig eine kleine Kostprobe des süßen Honigs abfüllen und mit nehmen. Zum Abschluss des Nachmittags wartete auf die Gruppe noch eine kleine Stärkung: Es gab verschiedene Honigbrotaufstriche und selbstgepressten Saft. Die Vereine bedankte sich bei Imker Josef Ernst für die exklusive Führung und die tiefen Einblicke in das Imkereihandwerk. Zum Ausdruck kam dabei auch die wichtige Rolle der Bienen für die Bestäubung und damit für ein intaktes Ökosystem. Gemeinsam mit Wildbienen und anderen Insekten sichern sie so die Bestäubung der Pflanzenwelt und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Landwirtschaft sowie eine lebendige Artenvielfalt.
Ansicht vom Stephansturm auf das Kloster Ensdorf, dem ehemaligen Benediktiner Kloster und jetzigen Bildungshaus Don Bosco mit der Pfarrkirche St. Jakobus (Bild: Marius Ulrich )

Historischer Arbeitskreis besucht die letzte Wirkungs- und Ruhestätte vom ehemaligen Ehrenbürger Gotthard Dimpfl in Ensdorf

Der HAK besuchte die Ruhestätte des Ehrenbürgers Gotthard Dimpfl. In Konnersreuth war er Hauptlehrer von 1913 - 1924, bis zum Tod 1929 noch als Lehrer in Ensdorf und dort begraben. Heimatpfleger Hans Weiß begrüßte die Gäste im ehemaligen Benediktiner Kloster Ensdorf und brachte Ensdorf näher. Die erste urkundliche Erwähnung stammt vom Jahr 1028. Ausgrabungen am Stephansturm, dem einzigen Rest der 1805 abgebrochenen Kirche St. Stephan belegen eine Kirche des 10. Jhd. Untersuchungen ergaben, dass der 21 m hohe Turm bereits im Jahre 1075 erbaut wurde und einer der ältesten freistehenden Kirchtürme (ein sog. Campanile) Bayerns ist. Ensdorf ist das einzige Kloster in der Opf. das von einem Wittelsbacher gegr. wurde. Bei der Gründung im Jahre 1121 ließen Pfalzgraf Otto IV. von Wittelsbach und seine Frau Heilika zuerst ein hölzernes Gebäude errichten. Die Kirche St. Jakobus und fast das ganze Dorf ist 1507 wurde durch einen Brand komplett zerstört. 1669 wurde das Kloster den Benediktinern übergeben. Unter Abt B. Oberhuber wurde ab 1695 ein Neubau begonnen. Die heutige Kirche wurde 1717 geweiht. Als Baumeister der Kirche gilt W. Dientzenhofer († 1708). Die Deckengemälde werden C. D. Asam (1686–1739) zugeschrieben; Der südliche Bau wurde Pfarrhof, erst 1853 umgesetzt. In die Prälatur kam die Schule. Der Klosterbau im Süd/Ostflügel war 1839 im Besitz des Händlers aus Amberg, er wollte dort eine Alaunfabrik. Wegen Veto des Pfarrers wurde daraus nichts. Ein Abbruch wurde wegen Absage des Klosterbrauereibesitzers G. Schmidt aufgegeben. Dank Pfarrer Joh. Baptist Schmidt ließen sich die Salesianer Don Boscos im Jahre 1920 im Kloster Ensdorf nieder. 1965 wurde die Pfarrei den Salesianern übertragen. Aktuell ist das Kloster ein Bildungshaus Don Bosco, eine Einrichtung der außerschulischen Jugendbildung und von der Diözese Regensburg unterstützt. Jugendliche können hier Gemeinschaft erleben, Freundschaften vertiefen, eigene Stärken und Ideen für ihre Zukunft entwickeln.
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