Der HAK besuchte die Ruhestätte des Ehrenbürgers Gotthard Dimpfl. In Konnersreuth war er Hauptlehrer von 1913 - 1924, bis zum Tod 1929 noch als Lehrer in Ensdorf und dort begraben. Heimatpfleger Hans Weiß begrüßte die Gäste im ehemaligen Benediktiner Kloster Ensdorf und brachte Ensdorf näher. Die erste urkundliche Erwähnung stammt vom Jahr 1028. Ausgrabungen am Stephansturm, dem einzigen Rest der 1805 abgebrochenen Kirche St. Stephan belegen eine Kirche des 10. Jhd. Untersuchungen ergaben, dass der 21 m hohe Turm bereits im Jahre 1075 erbaut wurde und einer der ältesten freistehenden Kirchtürme (ein sog. Campanile) Bayerns ist. Ensdorf ist das einzige Kloster in der Opf. das von einem Wittelsbacher gegr. wurde. Bei der Gründung im Jahre 1121 ließen Pfalzgraf Otto IV. von Wittelsbach und seine Frau Heilika zuerst ein hölzernes Gebäude errichten. Die Kirche St. Jakobus und fast das ganze Dorf ist 1507 wurde durch einen Brand komplett zerstört. 1669 wurde das Kloster den Benediktinern übergeben. Unter Abt B. Oberhuber wurde ab 1695 ein Neubau begonnen. Die heutige Kirche wurde 1717 geweiht. Als Baumeister der Kirche gilt W. Dientzenhofer († 1708). Die Deckengemälde werden C. D. Asam (1686–1739) zugeschrieben; Der südliche Bau wurde Pfarrhof, erst 1853 umgesetzt. In die Prälatur kam die Schule. Der Klosterbau im Süd/Ostflügel war 1839 im Besitz des Händlers aus Amberg, er wollte dort eine Alaunfabrik. Wegen Veto des Pfarrers wurde daraus nichts. Ein Abbruch wurde wegen Absage des Klosterbrauereibesitzers G. Schmidt aufgegeben. Dank Pfarrer Joh. Baptist Schmidt ließen sich die Salesianer Don Boscos im Jahre 1920 im Kloster Ensdorf nieder. 1965 wurde die Pfarrei den Salesianern übertragen. Aktuell ist das Kloster ein Bildungshaus Don Bosco, eine Einrichtung der außerschulischen Jugendbildung und von der Diözese Regensburg unterstützt. Jugendliche können hier Gemeinschaft erleben, Freundschaften vertiefen, eigene Stärken und Ideen für ihre Zukunft entwickeln.