Am vergangenen Samstag machte sich eine Gruppe aus Konnersreuth mit dem Fahrrad auf den Weg in die tschechische Partnerstadt Teplá. Organisiert und begleitet wurde die rund 65 Kilometer lange Radtour von der Tourist-Info Konnersreuth mit Michaela Günthner und Fahrradguide Richard Schiedeck. Auch der Zweite Bürgermeister von Konnersreuth, Philipp Schwan, schloss sich der Gruppe an.
Los ging es um 9 Uhr am Schafferhof. Vor den Radfahrern lag eine anspruchsvolle Strecke mit mehreren teils kräftigen, bergigen Anstiegen. Dabei hatte der Tag zunächst wenig vielversprechend begonnen: Gegen 6 Uhr regnete es in Konnersreuth noch und auch die Wetterprognose ließ zunächst kein ideales Radlwetter erwarten. Doch die Teilnehmer hatten Glück. Während der gesamten Fahrt blieb die Gruppe trocken – und bei der Ankunft in Teplá lachte sogar die Sonne.
In Teplá wurde die Gruppe zunächst von Věra Miková von der Tourist-Info herzlich begrüßt. Sie hatte den Besuch bestens vorbereitet und unter anderem dafür gesorgt, dass die Fahrräder sicher in einer Garage untergestellt werden konnten.
Anschließend ging es gemeinsam zum Blasmusikfest in den Park der Freundschaft. Dort begrüßten der Erste Bürgermeister Karel Hermann und der Zweite Bürgermeister Martin Klepal die Konnersreuther Radfahrer persönlich. Bei hervorragender Blasmusik, gutem Essen und einem kühlen Getränk verging der Nachmittag wie im Flug. Die herzliche Gastfreundschaft und die vielen Begegnungen mit den Freunden aus der Partnerstadt machten den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis.
Um 18 Uhr hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit dem Fahrrad- und Freizeitbus wurden die Teilnehmer samt ihren Fahrrädern von Teplá zurück nach Konnersreuth gebracht. Für den harten Kern der Radfahrer war der Tag damit jedoch noch nicht beendet. Zum gemütlichen Ausklang kehrte die Gruppe in der Zoiglstube Hofner ein und ließ die gelungene Radtour bei einem Zoigl noch einmal Revue passieren.
Die gemeinsame Fahrt nach Teplá war nicht nur sportlich eine Herausforderung, sondern bot auch eine schöne Gelegenheit, die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Konnersreuth und Teplá zu pflegen und durch persönliche Begegnungen weiter mit Leben zu füllen. Für die Teilnehmer stand am Ende fest: Die Anstrengung hatte sich gelohnt.