Die FW und der RC Höflas besuchten mit 16 Kindern den Imkerhof in Münchenreuth. Dort begrüßte Senior-Chef Josef Ernst die Gruppe und gab spannende Einblicke in das Imkerwesen. Hier erfuhr man, dass in einem Bienenstock bis zu etwa 50.000 Bienen mit einer einzigen Königin leben. Zudem sind Honigbienen grundsätzlich friedlich und ihr Volk nur bei einer direkten Bedrohung verteidigen. Sie leben in einem Zusammenspiel mit der Natur und leisten durch ihre Bestäubungsarbeit einen wertvollen Beitrag zum Ökosystem. Der langjährige Imker erzählte, dass die Bienen im Umkreis fleißig Rohstoffe sammeln: Während sie auf Rapsfeldern und Blumenwiesen den süßen Nektar der Blüten einholen, und in Waldgebieten den wertvollen Honigtau. Diese Naturprodukte tragen sie in den Bienenstock und lagern sie in den Waben ein, wo schließlich der köstliche Honig heranreift. Besonders interessant war, dass Honig und andere Bienenprodukte bereits seit Jahrtausenden von Menschen genutzt und geschätzt werden – nicht nur als Lebensmittel, sondern auch für viele weitere Zwecke. So finden Honig und Bienenprodukte in den unterschiedlichsten Bereichen Verwendung und werden auch zur Herstellung von Wachsprodukten, Honigmet oder pflegenden Salben genutzt. Die Kinder erlebten das Innenleben eines Bienenstockes. Anschließend durfte sich jeder Besucher eigenhändig eine kleine Kostprobe des süßen Honigs abfüllen und mit nehmen. Zum Abschluss des Nachmittags wartete auf die Gruppe noch eine kleine Stärkung: Es gab verschiedene Honigbrotaufstriche und selbstgepressten Saft. Die Vereine bedankte sich bei Imker Josef Ernst für die exklusive Führung und die tiefen Einblicke in das Imkereihandwerk. Zum Ausdruck kam dabei auch die wichtige Rolle der Bienen für die Bestäubung und damit für ein intaktes Ökosystem. Gemeinsam mit Wildbienen und anderen Insekten sichern sie so die Bestäubung der Pflanzenwelt und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Landwirtschaft sowie eine lebendige Artenvielfalt.