Gedankenanstöße beim Frühstück der Frauenunion
Ein voll besetzter Gewölbesaal im Informations- und Begegnungszentrum Schafferhof in Konnersreuth, zeugte vom großen Interesse am Frühstück der Frauenunion. Vorsitzende Eva Wölfl begrüßte die zahlreichen Gäste ganz herzlich. Nach einem reichhaltigen Frühstück, das von den Damen der Frauenunion vorbereitet worden war, sprach Pfarrer Edmund Prechtl zum Thema „Lauter Sprüch - Worte wie Sterne”. Mit viel Humor und Tiefgang brachte er seine Zuhörer zum Schmunzeln und Nachdenken. „Wer sich selber nicht mag, mag auch andere nicht”, stellte er fest und ermutigte dazu, bewusster zu leben und sich selber anzunehmen: „Sag Ja zu dir, so wie du bist - sei kein Nachahmertyp.” Viele seiner lebensnahen Aussagen ließen die Anwesenden lachen und sich selbst wiedererkennen. Auch der Genuss dürfe nicht zu kurz kommen: „Wer nicht genießen kann, wird ungenießbar. Für Heiterkeit sorgten Sprüche wie „Arbeit ist kein Hase - sie läuft nicht weg” oder „Schönreden ist gut - aber Hühner legen Eier!” Zugleich regte Pfarrer Prechtl zur Selbstreflexion an: Man solle den Tag bewusst betrachten, Erfolge sehen und sich Fehler verzeihen, denn „ich darf unvollkommen sein”. Seine Botschaft: Gott nimmt den Menschen an, wie er ist - ohne Perfektion zu verlangen. Auch zum Thema Schlaf hatte er einen passenden Spruch parat: „Wer den Schlaf nicht ehrt, ist des Weckens nicht wert.” Zum Abschluss gab er den Gedanken mit auf den Weg, keinem Menschen zu begegnen, ohne ihn ein Stück glücklicher zu machen. Vorsitzende Eva Wölfl dankte dem Referenten für seinen heiteren, aber auch besinnlichen Vortrag mit einem kleinen Geschenk. Die Besucherinnen und Besucher waren sich einig, es war wieder ein schöner Vormittag im Schafferhof Konnersreuth.