Die Schachfreunde Haselmühl/Amberg haben einen großen Schritt in Richtung Bezirksligameisterschaft gemacht. Gegen Roding gelang ein 5,5:2,5-Sieg, während die Verfolger aus Furth im Wald und Erbendorf Federn ließen.
Den Anfang machte Helmut Appel gegen Julia Schwarzfischer. Einmal in Vorteil gelangt, ließ Appel nicht locker und gewann zunächst Material und schließlich die Partie, wobei er einen Gegenangriff des Rodinger Nachwuchstalents durchschaute. Samir Askris Gegner Anton Gschwendner initiierte einen taktischen Abtausch, der allerdings Askri in die Karten spielte und den Ambergern den zweiten vollen Punkt einbrachte. Jürgen Zeitler entglitt gegen Jürgen Schwarzfischer nach gutem Beginn die Partie, und er hatte Glück, dass dieser ihm ein Remisangebot unterbreitete. Wolfgang Reindl fand die korrekte Verteidigung gegen einen übermächtigen Springer von Markus Schwarzfischer und musste den Punkt abgeben, während Heinz Däubler mit einem fulminanten Angriff am Königsflügel gegen Sebastian Hornauer den alten Abstand wieder herstellte. Paul Flierl profitierte von einem taktischen Fehler von Markus Hessler, der ihm beim Übergang ins Endspiel einen Freibauern bescherte, der die Partie und auch das Mannschaftsmatch entschied. Da fiel es nicht ins Gewicht, dass Gerald Rösch gegen Shpend Berisha in Zeitnot einen Bauernvormarsch seines Gegners unterschätzte und verlor, zumal Gerhard Franz ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern sicher verwandelte.
Grund zur Freude auch bei der zweiten Mannschaft: Nach einem 5,5:2,5 in Cham dürfte der Klassenerhalt nur noch Formsache sein.