Im April herrschte großer Trubel im Gerätehaus der Kulmainer Brandschützer. Verschiedene Prüfungsszenarien waren für die Kleinsten der Wehr vorbereitet. Bis zu acht Stationen mussten für die erfolgreiche Absolvierung der Kinderflamme in Bronze, Silber oder Gold gemeistert werden. Geschicklichkeit, Teamarbeit, praktische Übungen zur medizinischen Erstversorgung und dem Brandschutz aber auch theoretisches Wissen wie die Bestandteile eines Notrufs, die Notrufnummer oder die Eigenschaften von gutem und schlechtem Feuer wurden aus dem Team der Kulmainer Wehren und KBM abgeprüft.
Natürlich haben alle 35 Kinder die Kinderflamme mit Bravour bestanden!
Zur Übergabe der Urkunden und Anstecknadeln waren nun auch die Eltern gekommen.
KBM Florian Braunreuther betonte in seiner Laudatio das Engagement der Kinder und Organisatoren und zollte den Kindern einen hervorragenden Ausbildungsstand – verbunden mit dem Wunsch, so weiter zu machen, um später bei der Jugendfeuerwehr und später dann im aktiven Dienst einsatzbereit und schlagkräftig zu sein.
Erster Vorsitzender Georg Redl entschuldigte den wegen terminlicher Überschneidungen verhinderten Ersten Bürgermeister Kopp und überbrachte die Grußworte der Gemeinde, die er mit seinen eigenen Grußworten überbrachte. Redl dankte den Betreuern der Kinderfeuerwehr – die Vorbereitungen für eine Abnahme einer solchen Prüfung mit der stolzen Zahl von 35 Kindern ist kein Pappenstiel und verdient größte Anerkennung. Der Vorsitzende erinnerte daran, dass es glücklicherweise viele Angebote für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde gäbe – die Auswahl für die Kinder dadurch manchmal aber schwierig sei. Daher müsse das Angebot attraktiv sein und zum Mitmachen begeistern – was bei den Feuerzwergen aber toll gelingt und auch er bat Betreuer und Kinder, weiterhin bei der Sache zu bleiben, um den Nachwuchs für die Kulmainer Brandschützer sicherzustellen.
Zum Ausklang gab es für die Kinder, Eltern, Betreuer und Prüfer noch frisch zubereitete Pizza.