„Lasst doch die Kirche im Dorf“ – ein Ausspruch, der oft bemüht wird, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Damit die Kirche sinnhaftig im Dorf bleibt, bedarf es eines lebendigen Pfarrlebens, zu dem der Pfarrgemeinderat (PGR) einen wesentlichen Beitrag leistet. Pfarrer Herbert Rösl bezeichnete den PGR als „eine gestaltende Gemeinschaft, die christliche Werte vermittelt“. Fünf Mitglieder der vergangenen PGR-Periode wurden nun gebührend verabschiedet. In ihrer Laudatio würdigte die wiedergewählte PGR-Sprecherin Irmgard Glaser deren ehrenamtliche Arbeit.
Lisa Fischer (4 Jahre PGR) war mit unermüdlichem Fleiß bei Feierlichkeiten tätig und jede Veranstaltung trug die Handschrift ihrer vielfältigen Kreativität. Sylvia Mathes (4 Jahre PGR) brachte vor allem ihre Ideen zu den Familiengottesdiensten ein und trug maßgeblich zum guten Gelingen bei. Martin Martzak (4 Jahre PGR) organisierte Projekte, die das tägliche Leben der Menschen betreffen (Trinkwasserversorgung, Kartoffelernte).
Peter Kirchhammer (8 Jahre PGR) unterstützte tatkräftig alle Veranstaltungen und war in jeder Hinsicht zuverlässig mit dabei. Alfons Wittmann (16 Jahre PGR) hatte überzeugend bei allen Vorhaben Verantwortung übernommen und diese aktiv mitgestaltet. Als stellvertretender PGR-Sprecher hatte er die gemeinsame Arbeit vorbildlich mitgetragen und das Pfarrleben bereichert.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ von Irmgard Glaser galt allen, die mit ihrem Einsatz das Gesicht der Pfarrgemeinde mitgeprägt hatten. Pfarrer Herbert Rösl brachte seine Wertschätzung zum Ausdruck und überreichte die Dankurkunden der Diözese.
Die neuen PGR-Mitglieder Andreas Niederalt, Diana Portner und Doris Prey wurden vom Pfarrer und der PGR-Sprecherin herzlich begrüßt. „Dies zeigt, dass unsere Kirche vor Ort lebt und von Menschen getragen wird, denen ihre Pfarrgemeinde am Herzen liegt“, freute sich Irmgard Glaser.