Dr. Klaus Sauerbeck bei seiner Lesung in den Klassen 1/2a und 1/2b. (Bild: Ortrud Sperl)

Lesung mit Dr. Klaus Sauerbeck

Ein besonderes Erlebnis erwartete die Schülerinnen und Schüler bei der Autorenlesung mit Dr. Klaus Sauerbeck an der Grundschule Niedermurach und an der Grundschule Altendorf. Mit viel Humor, Spannung und Einfühlungsvermögen stellte der Kinderbuchautor – inspiriert durch seine Reise nach Kenia – die Geschichte „Die kleine gestreifte Giraffe” vor und zog die Kinder von der ersten Minute an in seinen Bann. Die Geschichte handelte von Seka, einer kleinen Giraffe mit Zebrastreifen, und Tander, dem Zebra mit Flecken und vermittelte eine wichtige Botschaft: Jeder ist einzigartig und niemand soll ausgegrenzt werden. Anhand der kleinen Giraffe Seka und ihrem Freund Tander zeigte Klaus Sauerbeck eindrucksvoll, wie wichtig Freundschaft, Toleranz und gegenseitige Unterstützung sind. Besonders anschaulich wurde die Lesung durch zahlreiche Bilder, die den Inhalt unterstützten. Für zusätzliche Begeisterung sorgte eine weitere Geschichte rund um den Fußball. Klaus Sauerbeck brachte nicht nur einen nachgemachten WM-Pokal mit, sondern auch einen echten Fußball der WM 1990, bei dem sogar alle damaligen Profis unterschrieben hatten, den die Kinder aus nächster Nähe bestaunen durften. Dadurch wurde die Lesung zu einem abwechslungsreichen Erlebnis, das Literatur und spannende Erlebnisse miteinander verband. Zum Abschluss bedankte sich das Fördervereinsmitglied Dr. Werner Schuler im Namen des Fördervereins der Grundschule Niedermurach herzlich bei Klaus Sauerbeck für seine zwei Lesungen an der Grundschule Niedermurach und überreichte ihm als Zeichen der Wertschätzung ein kleines Präsent. Die Autorenlesung war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis und vermittelte auf eindrucksvolle Weise die Botschaft, dass Vielfalt eine Bereicherung ist und jeder Mensch seinen Platz in der Gemeinschaft hat.
Während sich die Gäste im Pfarrsaal oder im Festzelt mit Sitzgelegenheiten im Freien niederließen, bevorzugten die Kinder natürlich die Angebote auf der Spielstraße und die Hüpfburg. Ein schönes Familienfest vor der Kulisse der Pfarrkirche St. Martin. (Bild: Josef Böhm)

Festtag für Familien - das Pfarrfest

Das Zusammenspiel von guter Vorbereitung, idealem Wetter, zahlreichen Besuch und beachtlichem Unterhaltungswert ließen das Fest der Pfarrei Niedermurach zu einem vollen Erfolg werden. Nach dem Gottesdienst konnten die Gäste je nach Belieben im Festzelt oder im Pfarrsaal zum Frühschoppen und Mittagessen Platz nehmen. PGR-Sprecherin Irmgard Glaser begrüßte die Gäste und dankte dem Vorbereitungsteam des Pfarrgemeinderates, allen ehrenamtlichen Helfern und den Ortsvereinen für ihren aktiven Einsatz. Ab dem frühen Nachmittag stand der angrenzende Mühlweg im Einvernehmen mit den Anliegern den Kindern als Spielstraße zur Verfügung. An mehreren Stationen konnten sie beim Anstecker basteln und Luftballon modellieren, bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen und beim Büchsenwerfen Kreativität und Können unter Beweis stellen sowie in der Hüpfburg sich austoben. Die reichhaltige Tombola der Ministranten war schon bald nach Mittag ausverkauft. Den Höhepunkt des Nachmittags erlebten die Gäste mit den Nachwuchsmusiker(innen) im Alter von fünf bis 18 Jahren, die in breitgefächerten Instrumentalgruppen ihre musikalischen Fähigkeiten zum Besten gaben. Musiklehrer Stefan Karl stellte die Kinder und Jugendlichen jeweils vor und moderierte ihre Stücke, bei denen neben Gitarren, Klavier und Schlagzeug vor allem Blasinstrumente von der Blockflöte bis zur Tuba zum Einsatz kamen. Eine gute Gelegenheit für den Nachwuchs, selbstsicher und konzentriert vor Publikum aufzutreten. Die Gäste waren begeistert und belohnten die Vorstellungen der jungen Musiker mit großem Beifall. Gegen Abend klang das Pfarrfest aus, das durch das Zusammenwirken vieler Ehrenamtlicher zu einem wirklich schönen Fest für Familien wurde.
Die Schüler der Klassen 3/4 der Grundschulen aus Chodov und Niedermurach mit ihren Lehrkräften und den Museumsführern vor dem Dr.-Eisenbarth- und Stadtmuseum Oberviechtach. (Bild: Ortrud Sperl)

Tschechische Grundschüler zu Gast an der Grundschule Niedermurach

Niedermurach. Seit vier Jahren besteht die Partnerschaft zwischen den Klassen 3/4 der Základní škola aus Chodov, Bezirk Domažlice (Taus), und der Grundschule Niedermurach. Im Juni besuchte die tschechische Schulleiterin Martina Grycová mit ihren Schülern, drei Lehrkräften und dem Pfarrer, der sehr gut Deutsch spricht, die Grundschule Niedermurach. Im Herbst erfolgt zum vierten Mal ein Gegenbesuch der deutschen Schulklasse. Das Ziel des gegenseitigen Besuchs der Schulklassen ist es, die deutsch-tschechische Nachbarschaft vor Ort durch gemeinsame Aktivitäten zu stärken und Freundschaften zwischen den Schülern aufzubauen. In der Schule begrüßte die Schulleiterin Ortrud Sperl die tschechischen Gäste, die Fördervereinsvorsitzende Doris Prey und Kamila Spichtinger, die später im Museum dolmetschte. Alle Niedermuracher Kinder der Klassen 1 bis 4 hießen die tschechische Gruppe mit der Schulhymne, begleitet auf Orff-Instrumenten, willkommen. Nach einer gemeinsamen Pause fuhren die beiden Klassen mit dem Bus nach Oberviechtach zum Dr.-Eisenbarth- und Stadtmuseum. Dort wurden in zwei Gruppen den Klassen 3/4 beider Schulen vom Ehepaar Zithier jeweils 2 Führungen angeboten. Rosemarie Zithier erklärte den Gästen und Niedermuracher Schülern das Leben und Wirken des Dr. Johann Andreas Eisenbarth sowie die Stadtgeschichte, Günter Zithier erklärte die Abteilung Gold. Bei der tschechischen Gruppe unterstützte jeweils Kamila Spichtinger durch Übersetzung ins Tschechische. Anschließend wurden noch die Stadtpfarrkirche, der Maibaum, der Dr.-Eisenbarth-Brunnen und der Schwarz-Brunnen, der zu Ehren der Eheleute Dr. Max und Margret Schwarz, den größten Gönnern der Stadt, errichtet wurde. Nun fuhren die beiden Klassen mit dem Bus zur XXL-Panoramabank und erfreuten sich bei Sonnenschein eines herrlichen Ausblickes über Oberviechtach. Die Lokomotive am Bahnhof war der nächste Haltepunkt. Zurück an der Schule bewirtete der Elternbeirat die Schülerinnen und Schüler. Die Kosten für die Museumsführungen und das Mittagessen übernahm dankenswerterweise der Förderverein der Grundschule. Dieser Tag war für alle Beteiligten ein sehr schönes, grenzüberschreitendes Erlebnis.
Dominik Schießlbauer und Andreas Stepper erklärten den Kindern, wie Feuerwehrleute bei einem Brandeinsatz mit Atemschutz im Gefahrenbereich von außen überwacht werden. (Bild: Ortrud Sperl)

Klasse 3/4 der Grundschule Niedermurach besucht die Niedermuracher Feuerwehr

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts besuchten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Niedermurach mit ihrer Lehrerin Lara Bösl und Schulleiterin Ortrud Sperl die Freiwillige Feuerwehr Niedermurach. Zu Beginn informierten der Jugendleiter Dominik Schießlbauer und sein Stellvertreter Andreas Stepper die Kinder im Gruppenraum des Feuerwehrgerätehauses über die wichtigsten Aufgaben der Feuerwehr und erklärten, wie Einsätze ablaufen. Besonders interessant war für die Kinder die Simulation eines Notrufs. Dabei durften sie selbst einen Notruf nachstellen und lernten, welche wichtigen Angaben man in einer Notsituation machen muss. Anschließend folgte ein Rundgang durch das Feuerwehrgerätehauses. Die Kinder konnten die verschiedenen Räume besichtigen und erfuhren viel über die Ausrüstung der Feuerwehrleute. Auch die Einsatzkleidung und die Geräte wurden ausführlich vorgestellt. Ein besonderes Highlight war die Besichtigung des Feuerwehrautos, bei der die Schülerinnen und Schüler einen genauen Blick auf die technische Ausstattung und die zahlreichen Einsatzgeräte werfen konnten. Gespannt schauten die Kinder zu, wie auf der angrenzenden Wiese zu Vorführungszwecken ein Fettbrand gelöscht wurde. Dabei wurde erklärt, wie gefährlich ein solcher Brand sein kann und wie man ihn richtig löscht. Zum Abschluss des aufschlussreichen Besuchs durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und einen C-Schlauch ausprobieren. Dabei merkten sie schnell, wie viel Kraft notwendig ist, um den Schlauch richtig zu halten. Für große Begeisterung sorgte schließlich die Rückfahrt mit dem Feuerwehrauto und dem Mannschaftswagen mit Blaulicht und Martinshorn zur Schule. Durch diesen spannenden und informativen Unterrichtsgang können sicher auch neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehr, der man mit 12 Jahren beitreten kann, gewonnen werden.


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von links: Max Salomon, Veronika Kiener, Leonie Baier, Jakob Lottner und Ferdinand Thanner. Von links: Pfarrer Herbert Rösl, Theresia Süß; Laura Bösl, Renate Pflug (Mesnerin) Jonas Kiener, Florian Kiener, Leonie Zimmermann, Katharina Zitzmann, Pfarrer Max Stigler, Ortrud Sperl (Rektorin) und Fiona Hauser-Kroner. (Bild: Claudia Jockwitz)

„Jesus – Quelle des Lebens”: 5 Kinder bei der feierlichen Erstkommunion am 10.05.26 in Niedermurach-StMartin

Mit viel Sonnenschein begann für die fünf Kinder: Leonie Baier, Veronika Kiener, Jakob Lottner, Max Salomon und Ferdinand Thanner, ihr Festtag zur Erstkommunion. Das Leitwort „Jesus – Quelle des Lebens” prägte den gesamten Festgottesdienst, von der Eröffnung bis zum feierlichen Schlussakkord. Musikalisch umrahmt wurde diese Feier vom Kirchenchor Venite unter der Leitung von Martin Martzak. In seiner Predigt machte Pfarrer Herbert Rösl die Erstkommunionkinder und Gottesdienstbesucher darauf aufmerksam, dass wir uns alle nach Anerkennung, nach Angenommensein und Liebe sehnen, die endgültig nur Gott schenken kann und dass der Glaube an Jesus und ganz konkret die Mitfeier des Gottesdienstes und der Empfang der heiligen Kommunion, uns schon jetzt Anteil daran schenken. Die Erstkommunionkinder wirkten beim Festgottesdienst aktiv mit, trugen die Kyrie-Rufe und Fürbitten vor und brachten die Gaben von Brot und Wein zum Altar. Sie waren auch bei der Wandlung, zum „Vater unser” und zum Empfang der heiligen Kommunion um den Altar versammelt. Eine große Unterstützung erhielten die Kinder durch die Anwesenheit des Lehrerkollegiums, vor allem durch die Rektorin und Klassenleitung der Kinder, Frau Ortrud Sperl. Mit einer Dankandacht am Nachmittag wurde dieser feierliche Tag liturgisch beendet, dabei überreichte die Pfarrgemeinderatssprecherin Frau Irmgard Glaser den Erstkommunionkindern einen Handschmeichler und die Mütter erhielten zum Dank eine Rose.
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