Dominik Schießlbauer und Andreas Stepper erklärten den Kindern, wie Feuerwehrleute bei einem Brandeinsatz mit Atemschutz im Gefahrenbereich von außen überwacht werden. (Bild: Ortrud Sperl)

Klasse 3/4 der Grundschule Niedermurach besucht die Niedermuracher Feuerwehr

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts besuchten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Niedermurach mit ihrer Lehrerin Lara Bösl und Schulleiterin Ortrud Sperl die Freiwillige Feuerwehr Niedermurach. Zu Beginn informierten der Jugendleiter Dominik Schießlbauer und sein Stellvertreter Andreas Stepper die Kinder im Gruppenraum des Feuerwehrgerätehauses über die wichtigsten Aufgaben der Feuerwehr und erklärten, wie Einsätze ablaufen. Besonders interessant war für die Kinder die Simulation eines Notrufs. Dabei durften sie selbst einen Notruf nachstellen und lernten, welche wichtigen Angaben man in einer Notsituation machen muss. Anschließend folgte ein Rundgang durch das Feuerwehrgerätehauses. Die Kinder konnten die verschiedenen Räume besichtigen und erfuhren viel über die Ausrüstung der Feuerwehrleute. Auch die Einsatzkleidung und die Geräte wurden ausführlich vorgestellt. Ein besonderes Highlight war die Besichtigung des Feuerwehrautos, bei der die Schülerinnen und Schüler einen genauen Blick auf die technische Ausstattung und die zahlreichen Einsatzgeräte werfen konnten. Gespannt schauten die Kinder zu, wie auf der angrenzenden Wiese zu Vorführungszwecken ein Fettbrand gelöscht wurde. Dabei wurde erklärt, wie gefährlich ein solcher Brand sein kann und wie man ihn richtig löscht. Zum Abschluss des aufschlussreichen Besuchs durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und einen C-Schlauch ausprobieren. Dabei merkten sie schnell, wie viel Kraft notwendig ist, um den Schlauch richtig zu halten. Für große Begeisterung sorgte schließlich die Rückfahrt mit dem Feuerwehrauto und dem Mannschaftswagen mit Blaulicht und Martinshorn zur Schule. Durch diesen spannenden und informativen Unterrichtsgang können sicher auch neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehr, der man mit 12 Jahren beitreten kann, gewonnen werden.
von links: Max Salomon, Veronika Kiener, Leonie Baier, Jakob Lottner und Ferdinand Thanner. Von links: Pfarrer Herbert Rösl, Theresia Süß; Laura Bösl, Renate Pflug (Mesnerin) Jonas Kiener, Florian Kiener, Leonie Zimmermann, Katharina Zitzmann, Pfarrer Max Stigler, Ortrud Sperl (Rektorin) und Fiona Hauser-Kroner. (Bild: Claudia Jockwitz)

„Jesus – Quelle des Lebens”: 5 Kinder bei der feierlichen Erstkommunion am 10.05.26 in Niedermurach-StMartin

Mit viel Sonnenschein begann für die fünf Kinder: Leonie Baier, Veronika Kiener, Jakob Lottner, Max Salomon und Ferdinand Thanner, ihr Festtag zur Erstkommunion. Das Leitwort „Jesus – Quelle des Lebens” prägte den gesamten Festgottesdienst, von der Eröffnung bis zum feierlichen Schlussakkord. Musikalisch umrahmt wurde diese Feier vom Kirchenchor Venite unter der Leitung von Martin Martzak. In seiner Predigt machte Pfarrer Herbert Rösl die Erstkommunionkinder und Gottesdienstbesucher darauf aufmerksam, dass wir uns alle nach Anerkennung, nach Angenommensein und Liebe sehnen, die endgültig nur Gott schenken kann und dass der Glaube an Jesus und ganz konkret die Mitfeier des Gottesdienstes und der Empfang der heiligen Kommunion, uns schon jetzt Anteil daran schenken. Die Erstkommunionkinder wirkten beim Festgottesdienst aktiv mit, trugen die Kyrie-Rufe und Fürbitten vor und brachten die Gaben von Brot und Wein zum Altar. Sie waren auch bei der Wandlung, zum „Vater unser” und zum Empfang der heiligen Kommunion um den Altar versammelt. Eine große Unterstützung erhielten die Kinder durch die Anwesenheit des Lehrerkollegiums, vor allem durch die Rektorin und Klassenleitung der Kinder, Frau Ortrud Sperl. Mit einer Dankandacht am Nachmittag wurde dieser feierliche Tag liturgisch beendet, dabei überreichte die Pfarrgemeinderatssprecherin Frau Irmgard Glaser den Erstkommunionkindern einen Handschmeichler und die Mütter erhielten zum Dank eine Rose.


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(von links) Agnes Schneeberger, Kreisfachberaterin Heidi Schmid, Anna Meier, Bgm. Martin Prey, Sabine Prey, Franziska Meier, Lena Matzke, Erika Rückl, Claudia Böhm, Marianne Rath, Martin Stigler (Bild: Martin Stigler)

Kontinuität beim Gartenbauverein Niedermurach

Zur Mitgliederversammlung des Niedermuracher Obst- und Gartenbauvereins konnte Vorsitzender Martin Stigler neben den Vereinsmitgliedern auch 1. Bürgermeister Martin Prey und Kreisfachberaterin Heidi Schmid begrüßen. Danach wurde der im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Erika Baumgärtner und Betty Glaser gedacht. Martin Stigler ließ in seinem Bericht das vergangene Vereinsjahr nochmal Revue passieren. Neben den üblichen Aktivitäten erinnerte er insbesondere an den Schmuck des Findlings am Meiler zu Ostern und dem Blumenschmuck an der Murachbrücke. Kassenverwalterin Agnes Schneeberger konnte von einer geordneten Kassenlage berichten, wofür sie von den Kassenprüfern gelobt wurde. 1. Bürgermeister Martin Prey übernahm die Leitung des Wahlausschusses zur Neuwahl der Vorstandschaft. Nachdem sich alle wieder zur Verfügung stellten, war das schnell erledigt. 1. Vorsitzender ist weiterhin Martin Stigler, vertreten wird er weiterhin von Sabine Prey. Agnes Schneeberger führt die Kasse weiter und die Schriftführung bleibt bei Claudia Böhm. Beisitzer sind weiterhin Sieglinde Glaser, Anna Meier, Erika Rückl, Marianne Rath und Johannes Glaser. Hier sind Lena Matzke und Franziska Meier neu dazugekommen. 1. Bürgermeister Martin Prey dankte der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und die weitere Übernahme der Ehrenämter. Er lobte die Arbeit des Vereins bei der Dorfverschönerung und auch die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde. Wie jedes Jahr stand auch die Festlegung des Vereinsbeitrages auf der Tagesordnung. Hier wurde dem Vorschlag der Vorstandschaft, den Beitrag nicht zu ändern, ohne Gegenstimme zugestimmt. Martin Stigler teilte noch mit, dass der diesjährige Vereinsausflug für den 14. Juni nach Passau geplant ist. Es sind eine Stadtbesichtigung und eine Dreiflüsseschifffahrt geplant. Hier können ab sofort bei Agnes Schneeberger unter der Rufnummer 09671/2437 Anmeldungen vorgenommen werden. Kreisfachberaterin Heidi Schmid sprach in ihrem Vortrag die anstehenden Arbeiten im Gartenjahr Monat für Monat an. Besonders ging sie auf die Pflege der Rosen und der Hortensien ein. Sie erinnerte auch daran, nicht nur die Arbeiten zu sehen, sondern sich auch die Zeit zu nehmen, den Garten zu genießen.
Die Feuerwehr Niedermurach investierte in einen Defibrillator. Von Timo Tauer gab's eine ausführliche Einweisung in die Funktionen des Geräts. (Bild: Josef Böhm)

Feuerwehr Niedermurach mit Defi ausgerüstet

Herzstillstand – jeder kann in die Situation geraten, plötzlich einem Menschen helfen zu müssen. Kann in einem solchen Notfall jeder eine effektive Wiederbelebungsmaßnahme einleiten? Auf jeden Fall ist es gut, zu wissen, dass bei der Ortsfeuerwehr geschulte Kameraden mit einem Automatischen Externen Defibrillator (AED) helfen können. Die Feuerwehr Niedermurach verfügt nun über einen Defibrillator (kurz Defi) der neuesten Generation, finanziert aus der Vereinskasse und mit Spendenunterstützung. Zudem beteiligten sich kürzlich 13 Aktive an der Landkreisschulung zum Handlungsbedarf Basisreanimation und AED-Anwendung. Mit der Übergabe des neuen Geräts ging auch eine ausführliche Einweisung einher. Timo Tauer von der Lieferfirma corpuls erklärte im Detail den Aufbau und die Funktionen des Defi. Er informierte im Einzelnen über die vorhandene Ausstattung des Geräts sowie über das Angebot des Erwerbs optionaler Zusatzfunktionen und die Möglichkeit, anhand der mitgelieferten App viele Einstellungen und Selbsttests vom Handy aus aufzurufen. Mit klaren Piktogrammen und Sprachanweisungen leitet der AED sicher durch eine leitliniengerechte Reanimation. Der Defi bekommt einen Platz im Einsatzfahrzeug der Feuerwehr, wird öffentlich nicht zugänglich sein und vorrangig im Ort zum Einsatz kommen. Kurze Wege bedeuten kurze Zeit, denn bei einem Herzstillstand zählt jede Minute. Es liegt auf der Hand, dass die Ortsfeuerwehr am Notfallort schon aktive Reanimation leisten kann, ehe Ersthelfer anderer Feuerwehren (First Responder), Notarzt oder Sanitäter nachrücken. Die Alarmierung erfolgt über den Notruf 112. Von Seite der Feuerwehr wird jedoch ausdrücklich betont, dass die mit dem Defi geschulten Kameraden nicht als ausgebildete Ersthelfer oder Sanitäter zu betrachten sind.
Über sehr gute Erfolge im Reisejahr 2025 konnten sich die Brieftaubenzüchter der Einsatzstelle Niedermurach freuen. Von links: Vorsitzender Willibald Pirzer, Martin und Mihaela Stefan, Vorsitzender Anton Stigler, Josef und Doris Leonhardt, Robert Brandstätter, Bürgermeister Martin Prey. (Bild: Josef Böhm)

Sehr erfolgreiches Reisejahr 2025

Von Regularien, Vorschriften, Tierschützern, Witterungseinflüssen, Flugabsagen und -verschiebungen ließen sich die Brieftaubenfreunde nicht entmutigen und waren mit ihren schnellen Fliegern sehr erfolgreich unterwegs. Nun zogen die beiden Niedermuracher Brieftaubenvereine Bilanz über das Reisejahr 2025. Der Vorsitzende des Vereins „Heim ins Murachtal” freute sich über die Teilnahme von Bürgermeister Martin Prey sowie des Vorsitzenden des Vereins „Über Berg und Tal” Anton Stigler, der nach einer Operation wieder in die Vereinsspur zurückkommen konnte. In seinem Bericht hob Willibald Pirzer die hervorragenden Ergebnisse in der Reisevereinigung (RV) Nabburg hervor, wodurch sich das Reisejahr 2025 zu den Besten in der Vereinsgeschichte der Einsatzstelle Niedermurach einreihen konnte. Bei der RV-Meisterschaft schaffte die Schlaggemeinschaft (SG) Josef und Doris Leonhardt den 3. Platz, die SG Robert und Martin Brandstätter den 4. Platz und die SG Martin, Mihaela und Christopher Stefan den 9. Platz. Ausgezeichnete Platzierungen gab es auch bei den RV-Einzelwertungen. Männchenmeisterschaft: 10. SG Stefan, 13. SG Leonhardt; Weibchenmeisterschaft: 3. SG Leonhardt, 4. SG Brandstätter; Jährigenmeisterschaft: 2. SG Stefan, 5. SG Leonhardt; Jungtiermeisterschaft: 8. SG Stefan, 13. SG Leonhardt. Die Meisterschaft 2025 der Einsatzstelle Niedermurach sicherte sich souverän die SG Leonhardt. Bei den Einzelwertungen der Einsatzstelle dominierte die SG Stefan und belegte jeweils den 1. Platz beim Männchenmeister, Jährigenmeister und Jungflugmeister, während die SG Leonhardt beim Weibchenmeister auf dem 1.Platz landete. Bürgermeister Martin Prey gratulierte den Preisträgern zu ihren Erfolgen, hob die Begeisterung und den Idealismus der Brieftaubenzüchter hervor, die damit auch zur Artenvielfalt beitragen, und wünschte beste Flugerfolge für 2026.
Teilnehmer und Vorbereitungsteam des KiBi-Tags. (Bild: Michaela Müller)

„Rückenwind – Gott stärkt Elija”: Kinderbibeltag begeistert in Niedermurach

Die Pfarrei Niedermurach hatte am 14. März zum Kinderbibeltag ins Pfarrheim eingeladen. 25 Grundschulkinder waren dieser Einladung gerne gefolgt. Das Team um die Katechistin Michaela Müller hatte ein abwechslungsreiches Programm zum Thema „Rückenwind – Gott stärkt Elija“ vorbereitet. Pfarrer Rösl begrüßte alle Anwesenden und freute sich über die zahlreiche Teilnahme. In einem Anspiel wurde den Kindern die Geschichte des Propheten Elija erzählt, der völlig erschöpft in der Wüste zusammenbricht, aber dann, gestärkt von einem Engel, wieder neue Kraft schöpft. Als er auf dem Berg Horeb ankommt, begegnet ihm schließlich Gott in der Stille. Voraus geht dieser aber ein Sturm, ein Erdbeben und ein loderndes Feuer. Die Kinder durften sich dabei aktiv beteiligen und die Naturphänomene mit Bewegungen und Geräuschen darstellen. Anschließend wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt und konnten an mehreren Stationen die Bibelstelle vertiefen. Bei einer Bewegungsgeschichte konnten sie mit dem ganzen Körper nachempfinden, was Elija gefühlt hatte. Beim Basteln von Windrädern und Windspielen schufen sie eine bleibende Erinnerung an den Rückenwind, den Gott auch uns immer wieder schenkt. Eine Meditation mit Rückengeschichte führte die Kinder tiefer in die Erlebnisse des Propheten hinein und das Gestalten eines Plakates übertrug die Bibelstelle auf den Alltag der Kinder. Zwischendurch gab es ausreichend Zeit zum Spielen, Singen und für ein gemeinsames Mittagessen. Am nächsten Tag durften die Kinder gemeinsam mit Eltern und Geschwistern zum Abschlussgottesdienst in die Pfarrkirche kommen, den der Chor Venite schwungvoll umrahmte. In einer Katechese verdeutlichte Michaela Müller noch einmal den Kerngedanken der Bibelstelle vom Vortag: Gott geht immer mit. Er stärkt und ermutigt uns in den großen und kleinen Schwierigkeiten des Lebens und gibt uns Rückenwind. Pfarrer Rösl bedankte sich sehr herzlich beim gesamten Team für die Vorbereitung und Durchführung dieses Kinderbibeltags.
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