Ein feierlicher Gottesdienst markierte in der Pfarrei Sankt Michael einen bedeutenden Einschnitt im Gemeindeleben: den offiziellen Wechsel im Pfarrgemeinderat. Ein besonderer Dank galt jenen Mitgliedern, die ihre Mitarbeit nun beendeten: Birgit Neiswirth blickte auf vier Jahre zurück, Kornelia Schlegl engagierte sich zwölf Jahre und Johannes Laußer brachte über 16 Jahre hinweg seine Erfahrung ein. Ein emotionaler Höhepunkt war die Verabschiedung von Reiner Hoffmann, der dem Gremium insgesamt 28 Jahre angehörte und davon stolze 20 Jahre lang als Sprecher die Geschicke der Pfarrei leitete. Pfarrer Dominik Mitterer betonte, dass Hoffmanns Wirken weit über die reine Organisation hinausging; er sei in schwierigen Zeiten wie der Krankheit von Pfarrer Schneider, den Herausforderungen der Corona-Pandemie oder dem Pfarrerwechsel eine unverzichtbare, treue Stütze gewesen. Als Zeichen der Anerkennung für diese Lebensleistung überreichte die Pfarrei ihm ein besonderes Geschenk: ein Bild des Poppenrichter Malers Erich Graf. Musikalisch wurde die Liturgie von Gabriele Biehler (Orgel) und Birgitta Englhard (Querflöte) einfühlsam gestaltet. Katechist Stefan Hüttl und Gemeindereferentin Regina Probst leiteten die feierliche Bereitschaftserklärung der neuen Räte ein. Mit einem überzeugten „Ich bin bereit“ versprachen sie, Verantwortung für ein aktives Gemeindeleben zu übernehmen und sich an der frohen Botschaft Jesu Christi zu orientieren. Pfarrer Mitterer erbat im Segensgebet Kraft, Freude und Entschiedenheit für die kommenden Aufgaben. Unmittelbar nach dem Gottesdienst trat der neue Pfarrgemeinderat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Dabei wurde Martin Gerstacker zum neuen Sprecher gewählt, ihm zur Seite steht Sabine Ederer als stellvertretende Sprecherin. Nach der Bildung der Sachausschüsse klang der Abend in geselliger Runde bei Gesprächen aus. Auch wenn der formelle Dienst der ausgeschiedenen Mitglieder endete, bleibe die tiefe Verbundenheit zur Pfarrei bestehen – ein großes Vergelt’s Gott für allen Einsatz im Sichtbaren wie im Verborgenen.