Das letzte Saisonspiel der Bayernliga Mitte für das Weidner Wolfpack wurde, wie erwartet, vom schon vor dem Spiel feststehenden Regionalliga-Aufsteiger Regensburg Baskets gewonnen.
In einem rassigen Spiel zeigten die Oberpfälzer Hauptstädter, die mit einem Fanbus angereist waren, dass sie auch das letzte Spiel noch gewinnen wollten und nicht nur zur Party nach Weiden angereist waren.
Die Schiedsrichterleistung war dabei ausbaufähig: Wurden im ersten Viertel fast alle Entscheidungen gegen Weiden gepfiffen, so war es im zweiten Viertel genau andersherum. Ab der zweiten Halbzeit wurde dann auf beiden Seiten teilweise sehr viel laufen gelassen, was zu einer unnötigen Härte, vor allem geführt von einigen Regensburger Spielern, führte. Dies war umso erstaunlicher, da schon vor dem Spiel alles klar war. Wichtig für die Heimmannschaft war, dass sich am letzten Spieltag nicht noch ein weiterer Spieler verletzte. Die knapp 250 Zuschauer gingen mit ihren Mannschaften mit, aber letztendlich konnten die mitgereisten Regensburger Fans schon früh auf ihr Team anstoßen. Wegen der weiterhin vielen verletzten Spieler schnürten die Routiniers Michael Meier und Coach Daniel Waldhauser erneut ihre Basketballstiefel. Für Meier war es eine gute Vorbereitung für die in den nächsten Wochen stattfindenden Ü-55-Deutschen Meisterschaften.
In der letzten Viertelpause verabschiedete das Wolfpack um Abteilungsleiter Thomas Bogner den scheidenden US-Boy Chris Hill, der fünf Jahre für Weiden das Trikot überstreifte, nun aber mit der Army wieder zurück in die USA muss. Als Dank bekam Chris ein Trikot, das vom Team unterschrieben wurde.
Nach Spielende überreichte die BBV-Spielleiterin (und Weidener Urgestein) Christina Ringer dem Aufsteiger einen Siegerpokal und T-Shirts.
Zum Abschluss der Saison wurde dann noch vom Turnratsvorsitzenden German Scheider ein von Norbert Ringer – seines Zeichens Fördervereinsvorsitzender des TB-Basketball – gestiftetes Fass angestochen, und es wurde die Saison im gemütlichen Beisammensein abgeschlossen.
Coach Waldhauser resümierte über die Saison, dass sich die Jungs hervorragend geschlagen haben. Mit einer sehr jungen Mannschaft, dabei unter anderem vier U-17-Spieler, startete man in die Saison mit dem Ziel, die Klasse zu erhalten. Am Anfang musste man etwas Lehrgeld zahlen, aber das legte sich schnell. Im Laufe der Saison entwickelten sich dabei auch junge Spieler zu Stammspielern, auf die immer Verlass war. Leider war das Verletzungspech auf der Seite des Wolfpacks, und man musste Spiele mit Rumpfmannschaften bestreiten.
Jetzt heißt es erst einmal durchschnaufen und sich dann schnell auf die nächste Saison zu konzentrieren. Neben Chris Hill wird wohl Florian Gebert die Mannschaft verlassen. Wie sich das Team dann für die Saison 2026/27 aufstellt, wird sich zeigen. Und im Oktober fängt dann die nächste Spielzeit an, und der Verein freut sich auf weitere Unterstützung durch Fans und Sponsoren.
In Weiden spielten Stanley Band (null Punkte/vier Fouls), Daniel Bost (39/drei), René Deinlein (sechs/zwei), Chris Hill (elf/zwei), Wolfgang Kneidl (null/eins), Paul Kreutzmeier (elf/drei), Michael Meier (null/drei), Benjamin Pradenas (acht/eins), Daniel Waldhauser (null/zwei) und Tobias Welzl (sechs/null).